Chapter: EpilogNyras PerspektiveKriege verlaufen nie reibungslos, doch die Liebe – in einer Welt voller Männer, die eher nach Rache als nach Gefühlen streben – hatte mir mehr Prüfungen auferlegt, als ich zählen konnte.Jede Minute des Glücks zwischen Lucan und mir fühlte sich an, als stünde sie unter einem zeitlichen Vorbehalt.Eine Minute der Liebe, und tausend weitere des Krieges.„Sieh dich an. Du siehst wirklich bezaubernd aus“, sagte Jasmine, als sie den Raum betrat.Heute machten Lucan und ich unsere Ehe offiziell. Nicht so wie damals in dem Restaurant. Diesmal hatte ich alles genau so auswählen können, wie ich es mir immer erträumt hatte.Zuerst hatte ich gehofft, Pamela könnte meine Brautjungfer sein. Doch nun hatte ich die besten Menschen an meiner Seite, die ich mir nur wünschen konnte.Jasmine und Enzo.Jason hätte ich auch gerne dazugenommen, aber der stand inzwischen auf meiner schwarzen Liste. Er hatte ein Foto von mir aus der Highschool-Zeit gefunden und daraus eine Collage für Lucan
Last Updated: 2026-10-31
Chapter: Kapitel 153: Die WendeAus Lucans SichtEs hatte drei Tage – drei volle Tage – gedauert, bis alles aus meinem System verschwunden war.Die Droge war stark gewesen, und glücklicherweise hatten wir in Irinas Versteck noch mehr davon gefunden.Die Ketten klirrten, als ich den Raum betrat.Natalya und Irina, die von der Decke herabhingen, starrten mich mit panischem Blick an.Ich stieß ein tadelndes Geräusch aus.„Wisst ihr, was ich hasse? Frauen zu verletzen.“Sie versuchten, zurückzuweichen, um eine gewisse Distanz zwischen uns zu bringen, doch es gab keinen Ort, an den sie hätten ausweichen können.„Irina, ich hoffe, es stört dich nicht, dass ich dein Zimmer durchsucht habe. Ich habe das hier gefunden.“Ich hob die Spritze, die ich in der Hand hielt.Ihr Körper zuckte zusammen. Ich konnte die Angst in ihren Augen sehen.„Keine Sorge. Ich werde sie nicht bei dir anwenden. Noch nicht.“„Mein Vater …“„Dein Vater hat mir freie Hand gelassen, was ich mit euch anstellen soll. Seine Worte: Deine Familie hat dich a
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Chapter: Kapitel 152: AusschaltenAus Nyras SichtLucan war eine psychotrope Droge verabreicht worden. Er war nicht mehr Herr seiner Sinne. Er folgte lediglich der ersten Stimme, die er hörte, und erfüllte so sein Schicksal.Doch niemand konnte sich erklären, wie es ihm so leicht gelungen war, sich über ihre Befehle hinwegzusetzen.Irina war die Erste gewesen, die ihm einen Befehl erteilt hatte. Doch als er meine Stimme hörte, schien die Wirkung der Droge verflogen zu sein.„Wird er wieder gesund?“, fragte ich den Arzt, während ich Lucans Hände hielt und seine kalten Finger küsste.Ich brauchte Lucan wieder bei Bewusstsein. Ich musste ihm in die Augen sehen können.Der Arzt lächelte.„Ja, er wird wieder ganz gesund. Geben Sie ihm einfach ein paar Stunden Zeit. Wir haben seinen Körper entgiftet, jetzt braucht er Ruhe. Wenn er sich gut erholt hat, wird er schneller wieder auf die Beine kommen.“Ich nickte.„In Ordnung.“ Ich lächelte ihn sanft an, während er den Raum verließ.Ich starrte Lucan an.„Du hättest bei mir ble
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Chapter: Kapitel 151: Ihn rettenAus Nyras SichtIrgendetwas stimmte nicht. Ich spürte es bis in meine Knochen.Lucan ging nicht an sein Telefon. Keine Nachricht, einfach gar nichts.„Setz dich, Kind. Du machst dich noch ganz verrückt vor Sorge“, sagte Maria und trat mit einem Lächeln auf den Lippen an mich heran. „Lucan geht es gut. Er versucht sicher nur, alles wieder in Ordnung zu bringen. Du …“Ich schüttelte den Kopf.„Nein. Lucan geht es nicht gut. Es ist etwas passiert. Das weiß ich.“„Nyra …“„Du musst mich zurückbringen. Ich muss zurück zur Familie Delacroix. Ich muss ihn mit eigenen Augen sehen.“„Ich habe gerade bei Dominic nachgefragt. Ich bin sicher, bei ihnen ist alles in Ordnung“, sagte Enzo, als er den Raum betrat.„Hat Dominic mit Lucan gesprochen?“, fragte ich.Enzo schüttelte den Kopf.„Dann stimmt etwas nicht. Denn wenn irgendjemand bei ihm sein sollte, dann Dominic. Versteht ihr jetzt, dass hier etwas nicht in Ordnung ist?“, fragte ich.Sie nickten.„Wir könnten meinen Vater bitten, nachzusehen …
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Chapter: Kapitel 150: LoyalitätenLucans POVIch saß mit meiner Waffe in der Hand da, den Blick auf die Tür gerichtet. Ich hatte die Männer noch nicht angesprochen, aber es war mittlerweile kein Geheimnis mehr, dass es zu einer Machtverschiebung kam.Diejenigen, die Natalya wollten, würden rebellieren. Ich brauchte sie zum Aufstand, bevor ich mich an die Menschen wenden sollte, die ich hätte tun sollen.Es klopfte leise an der Tür, doch der Parfümduft, der in den Raum wehte, konnte ich bereits erkennen, wer es war.Irina.Sie lächelte, als sie in einem kurzen Nachthemd hereinkam und ihre Augen mit einem schwülen Blick auf mich gerichtet waren.„Hey“, ihre Stimme war leise, als sie sich langsam näherte, wo ich saß.Ich hielt die Waffe höher, um sicherzustellen, dass sie sehen konnte, was ich hielt.„Gehen Sie noch einen Schritt näher und ich werde Ihnen den Kopf zeigen.“Ihre Augen weiteten sich, als sie auf die Waffe in meiner Hand starrte.Sie hob kapitulierend die Hände, ein verschmitztes Lächeln auf dem Gesicht.„I
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Chapter: Kapitel 149: Kein DruckmittelAus Lucans SichtIch tat das Einzige, womit sie nicht gerechnet hatte: Ich hatte den Zugang zu allen Räumen versperrt, in denen sich für die Familie entscheidende Dinge befanden.Ich kannte Natalya – und ich wusste, dass sie nach der Demütigung, die sie gerade erst hatte hinnehmen müssen, auf Rache aus war.Sie würde auf mein Blut aus sein. Ich spürte es.„Wusstest du, dass es so laufen würde?“, fragte Nyra und sah mich mit großen Augen an.Ich ergriff sie und zog sie in eine Umarmung. Ich war froh, dass ihr nichts passiert war.Ich hatte befürchtet, das Treffen könnte auf tausend Arten katastrophal enden. Doch Natalya war gerissen gewesen. Sie hatte sich tapfer gegeben und sich zusammengerissen, anstatt die Beherrschung zu verlieren.Das Treffen mit dem Rat war beendet. Alle anderen waren bereits gegangen.Nyra rückte näher an mich heran und drückte ihre Lippen auf meine.„Das war ja mal was“, murmelte sie an meiner Haut. „Glaubst du, wir haben sie jetzt in der Hand? Sie wird doch wo
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