Verheiratet mit dem Milliardär, den sie hassen sollte
Inara Hale dachte, sie heiratet einen Milliardär. Sie ahnte nicht, dass sie seine Obsession heiratet.
Jahrelang beobachtete Lucien Mercer Inara aus der Ferne und redete sich ein, es sei nichts weiter als Schuldgefühl.
Bis sich sein Stiefbruder, Erik Revani, in sie verliebte.
Als Lucien plötzlich ihre Verlobung bekannt gibt, ahnt Inara nicht, dass er diese Entscheidung bereits getroffen hatte, lange bevor sie überhaupt seinen Namen kannte.
Nun ist sie in der glamourösen, aber skrupellosen Revani-Familie gefangen, wo Macht ihren Preis hat, alte Wunden nie heilen und jedes Geheimnis ein Opfer fordert.
Doch je näher Inara ihrem mysteriösen Ehemann kommt, desto schwerer fällt es ihr zu unterscheiden, ob Lucien sie beschützt...
...oder nur sicherstellt, dass sie ihn niemals verlassen wird.
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Chapter: Kapitel 32: Jener regnerische TagClaire lehnte sich näher heran und senkte ihre Stimme zu einem zerbrechlichen, eindringlichen Flüstern. „Lucien ist kein gesunder Mann, Inara. Die Geschäftswelt sieht ein rücksichtsloses Genie, aber darunter... ist er zutiefst gebrochen. Er wird von dem Bedürfnis nach absoluter Kontrolle verzehrt, weil er sich vor seinem eigenen Verstand fürchtet.“Inaras Atem stockte. Die Erinnerung an Luciens unregelmäßigen Herzschlag gegen ihre Brust in ihrer Hochzeitsnacht – das mikroskopische Zittern seiner Muskeln, als er sie festhielt – blitzte lebhaft vor ihrem geistigen Auge auf.„Er lässt niemals etwas, das ihm wichti
Last Updated: 2026-10-02
Chapter: Kapitel 31: Der falsche Gedanke Die Nachmittagssonne strömte durch die Glasscheiben des nach Süden ausgerichteten Wintergartens und warf lange, goldene, geometrische Schatten über den makellosen Marmorboden. Es war ein wunderschöner Raum, gefüllt mit üppigen, importierten Orchideen und kletterndem Efeu, der sich wie verzweifelte Finger an die schmiedeeisernen Gitter klammerte. Die Luft war dick, schwer von dem aufdringlichen, süßen Duft blühenden Jasmins. Für jeden anderen hätte es wie ein friedlicher Zufluchtsort ausgesehen. Für Inara war es nur ein wunderschön dekoriertes Terrarium. Eine weitere, gut beleuchtete Ecke ihres Käfigs, entworfen, um sie am Leben zu erhalten, aber vollständig einzusperren.
Last Updated: 2026-10-01
Chapter: Kapitel 30: Verlass mein BüroDas Dienstmädchen blieb abrupt stehen. Ihre Augen huschten nervös in die Ecken des Raumes und sahen überall hin, nur nicht in Inaras Gesicht. Sie neigte den Kopf tief. „Ich bitte um Verzeihung, Madam. Es ist mir nicht gestattet, das zu beantworten. Bitte sprechen Sie mit Mr. Hayes.“Das Dienstmädchen eilte schnell davon und ließ Inara mitten auf dem Flur stehen.Inara runzelte die Stirn. Sie ging in die Küche, einen riesigen Arbeitsbereich komplett aus Edelstahl. Ein Koch und zwei Assistenten bereiteten gerade Zutaten vor. In dem Moment, als Inara eintrat, hielten alle drei in ihrer Arbeit inne, richteten sich auf und senkten die Köpfe.„Gibt es hier drinnen ein Telefon?“, fragte Inara in scharfem Ton.„Nein, Madam“, antwortete der Koch sofort und starrte un
Last Updated: 2026-09-30
Chapter: Kapitel 29: Genießen Sie Ihren Morgen, MadamDie schwere Tür der Master-Suite fiel mit einem Klicken ins Schloss und hinterließ eine erstickende Stille.Inara stand wie angewurzelt neben dem gläsernen Couchtisch, ihre Brust hob und senkte sich heftig, während sie auf den Kristallkrug mit Eiswasser starrte. Ihr altes Handy lag tot auf dem Grund, der Bildschirm war komplett schwarz und voller Wasser.Durch die riesigen Erkerfenster hörte sie das tiefe, kraftvolle Schnurren eines Motors. Sie ging hinüber, klammerte den dicken weißen Bademantel fest um ihren von blauen Flecken übersäten Körper und sah zu, wie Luciens schwarzer Maybach die weitläufige Auffahrt hinabglitt und hinter den hoch aufragenden schmiedeeisernen Toren des Revani-Anwesens verschwand.Er war weg. Aber seine erstickende Präsenz blieb, schwer und absolut, und drückte auf ihre Lungen. Sie war komplett von der Außenwelt abgeschnitten.Ein scharfes, gebieterisches Klopfen brach die Stille.Inara wirbelte herum, ihre Muskeln spannten sich augenblicklich an. Die Tür öf
Last Updated: 2026-09-29
Chapter: Kapitel 28: Stellen Sie mich nicht auf die Probe, Mrs. MercerInara starrte ihn an, ihre Brust hob und senkte sich in schnellen, flachen Atemzügen. Die Demütigung brannte in ihrer Kehle, aber das Raubtier, das zwischen ihren Knien stand, hielt alle Trümpfe in der Hand.Langsam, mit quälendem Widerwillen, wanderten ihre zitternden Finger zu dem Knoten an ihrer Taille. Sie löste ihn und ließ den dicken Stoff gerade so weit auseinandergleiten, dass ihre von blauen Flecken übersäten Schlüsselbeine, Rippen und nackten Oberschenkel der kalten Luft und seinem durchdringenden Blick preisgegeben waren.Lucien lächelte nicht. Es gab keine sanfte Entschuldigung in seinen Augen. Er drückte einen Tropfen des klaren, medizinischen Gels auf seine Fingerspitzen.Er trat direkt in ihren persönlichen Raum, seine hoch aufragende Gestalt zwang ihre Knie leicht auseinander, als er bündig an der Kante des Sofas stand. Seine schwieligen Finger berührten den dunklen, aufblühenden Bluterguss an ihrem Schlüsselbein.Inara keuchte auf. Das Gel war eiskalt, aber seine Fing
Last Updated: 2026-09-28
Chapter: Kapitel 27: Öffne den BademantelDer dumpfe, schwere Schmerz in ihrem Unterleib weckte sie noch vor dem Sonnenlicht.Inara schlug langsam die Augen auf. In der riesigen Master-Suite war es still, die schweren Verdunkelungsvorhänge waren noch immer fest gegen das Morgenlicht zugezogen. Sie verlagerte ihr Gewicht, und ein scharfes Einatmen entwich ihren Lippen, als die Reibung der anthrazitfarbenen Laken über die empfindliche, von blauen Flecken übersäte Haut ihrer inneren Oberschenkel und ihres Schlüsselbeins strich.Jede körperliche Empfindung war eine brutale, eindringliche Erinnerung an die vergangene Nacht.Sie drehte den Kopf. Der Platz neben ihr auf dem riesigen Bett war leer. Für eine flüchtige Sekunde überkam sie eine Welle der Erleichterung. Sie dachte, sie wäre allein. Dann hörte sie das leise Klirren von Glas.Inaras Kopf ruckte in Richtung der kleinen Sitzecke am Fenster. Lucien saß in dem dunklen Ledersessel.Er trug noch keinen vollständigen Anzug. Er trug eine dunkle, maßgeschneiderte Hose und ein strahl
Last Updated: 2026-09-28