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Novels by Amore petals

Einmal getäuscht

Einmal getäuscht

Marlene Hoffmanns Leben zerbricht innerhalb weniger Monate vollständig. Zuerst wird ihre geliebte Schwester Klara ermordet. Kurz darauf verliert sie auch ihren Ehemann Johann, der vor ihren Augen erschossen wird. Während Marlene versucht, mit ihrer Trauer fertigzuwerden und gleichzeitig ihre kleine Tochter Lina zu beschützen, scheint ihr Leben von einem weiteren, unglaublichen Ereignis erschüttert zu werden. Eine versteckte Kamera in ihrem Haus zeigt plötzlich etwas Unmögliches: Johann, der Mann, dessen Beerdigung Marlene gerade erst erlebt hat, erscheint auf der Aufnahme und umarmt Lina. Marlene kann ihren Augen kaum trauen. Ist Johann wirklich tot? Oder hat jemand sie über seinen Tod getäuscht? Entschlossen, die Wahrheit herauszufinden, beginnt Marlene eigene Nachforschungen. Doch je tiefer sie in die Geheimnisse ihrer Familie und der mächtigen Familie Hoffmann eintaucht, desto gefährlicher wird ihre Suche. Die verschwundene Nanny Isabella, geheimnisvolle Überwachungen, eine rätselhafte Aufnahme und eine Waffe, die sowohl mit Johanns als auch mit Klaras Tod verbunden ist, führen Marlene zu einer erschreckenden Erkenntnis. Auch der Ermittler Samir Krüger verfolgt den Fall. Während er versucht, die Morde aufzuklären, kämpft er mit geheimnisvollen gesundheitlichen Problemen und entdeckt, dass die Vergangenheit der Hoffmann-Familie voller dunkler Geheimnisse ist. Die Spur führt schließlich zurück ins Jahr 1996, zu einem grausamen Vorfall, der das Leben mehrerer Menschen für immer verändert hat. Alte Verbrechen, Lügen, Verrat und Rache sind enger miteinander verbunden, als Marlene zunächst ahnt. Mit jeder neuen Enthüllung wird klar, dass Johann nicht der Mann war, für den Marlene ihn gehalten hatte. Doch auch Marlene selbst trägt ein gefährliches Geheimnis in sich. „Täusche mich einmal“ ist ein spannender psychologischer Thriller über Liebe, Verlust, Familiengeheimnisse und die erschreckende Frage, wie weit ein Mensch gehen kann, um die Wahrheit zu verbergen.
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Chapter: Kapitel 20(Teil2):Was damals Wirklich Geschah
Die Tür bewegte sich langsam.Ein kalter Luftzug strömte durch den Raum, als sie sich öffnete.Niemand sagte etwas.Marlene stand neben Klara und konnte ihren Blick nicht von dem Mann lösen, der im Eingang erschien.Er war älter als auf den Fotos.Sein Haar war an den Schläfen grau geworden, sein Gesicht schmal und von tiefen Linien gezeichnet. Er trug einen dunklen Mantel und hielt einen schwarzen Regenschirm in der Hand.Doch seine Augen waren unverändert.Kalt.Ruhig.Berechnend.Marlene kannte diesen Blick.Sie hatte ihn schon einmal gesehen.Auf alten Fotos von Johann.Der Mann schloss den Schirm und stellte ihn neben die Tür.„Ihr hättet nicht hierherkommen sollen.“Victor machte einen Schritt nach vorne.„Du.“Der Mann sah ihn an.„Victor.“„Wir haben dich für tot gehalten.“Ein kaum sichtbares Lächeln erschien auf seinem Gesicht.„Das war der Sinn der Sache.“Marlene sah zu Heinrich.„Wer ist er?“Heinrich antwortete nicht.Der Mann übernahm es.„Mein Name ist Adrian Hoffmann.
Last Updated: 2026-08-30
Chapter: Kapitel 20Was damals Wirklich geschah
Die Tür fiel hinter ihnen ins Schloss. Marlene blieb stehen. Sie konnte sich nicht bewegen. Vor wenigen Minuten hatte sie ihre Schwester zum ersten Mal seit Jahren gesehen. Klara lebte. Sie stand nur wenige Meter von ihr entfernt, erschöpft und verändert, aber lebendig. Und trotzdem fühlte sich dieser Moment nicht wie eine Wiedervereinigung an. Er fühlte sich wie der Beginn eines neuen Albtraums an. Shane stand neben Marlene. Sein Gesicht war angespannt. Heinrich und Judith hatten sich inzwischen zurückgezogen und ließen die beiden Schwestern allein. Marlene sah Klara an. „Setz dich.“ Klara zögerte. Dann setzte sie sich auf einen alten Holzstuhl. Marlene blieb vor ihr stehen. „Ich will alles wissen.“ Klara senkte den Blick. „Das dachte ich mir.“ „Keine Ausreden.“ „Ich weiß.“ „Keine Geheimnisse mehr.“ Klara nickte langsam. „Dann müssen wir ganz am Anfang beginnen.“ Marlene setzte sich ihr gegenüber. Shane blieb zunächst stehen. Klara sah zu
Last Updated: 2026-08-30
Chapter: Kapitel 19 Teil 2:Die Schwester,die nie Verschwuden war
Marlene konnte nicht sprechen.Die Tür hinter ihr war verschlossen.Vor ihr standen Heinrich und Victor.Klara befand sich einige Meter entfernt, blass und erschöpft.Und Shane stand neben ihr, als wäre er plötzlich selbst ein Fremder.Seine Worte hallten noch immer in ihrem Kopf.„Wenn du Heinrich jetzt glaubst, wirst du alles verlieren.“Marlene sah ihn an.„Was soll das heißen?“Shane öffnete den Mund.Doch Heinrich kam ihm zuvor.„Er hat dir nicht die Wahrheit erzählt.“Marlene drehte sich zu Heinrich.„Und du schon?“Heinrich schwieg.Dieser kurze Moment genügte.Marlene lachte bitter.„Natürlich.“Sie wischte sich eine Träne aus dem Gesicht.„Ihr alle habt etwas vor mir verborgen.“„Marlene—“„Nein.“Sie hob die Hand.„Keiner von euch sagt jetzt meinen Namen, als würdet ihr mich kennen.“Klara senkte den Blick.Marlene sah zu ihr.„Du bist meine Schwester.“Klara nickte.„Ja.“„Du hast gelebt.“„Ja.“„Und du hast mich all die Jahre beobachtet?“Klara antwortete nicht.„Hast du?“
Last Updated: 2026-08-30
Chapter: Kapitel 19:Die Schwester ,die nie Verschwunden War
Marlene starrte auf ihr Handy.Die Nachricht war noch immer auf dem Display.Du hast bis Mitternacht.Darunter stand die Adresse.Eine Adresse, die sie nicht kannte.Doch der letzte Satz war derjenige, der ihr den Atem nahm.Wenn du deine Schwester sehen willst, komm allein.Klara.Ihre Schwester lebte.Nach allem, was Marlene geglaubt hatte, nach all den Jahren der Trauer, Schuld und Verzweiflung, war Klara nicht tot.Sie war irgendwo da draußen.Marlene hob langsam den Kopf.„Ich muss hin.“Shane sah sie fassungslos an.„Nein.“„Sie lebt.“„Das wissen wir nicht.“„Meine Mutter hat es gesagt.“„Deine Mutter hat gerade behauptet, dass Johann für Klaras Verschwinden verantwortlich war. Vor fünf Minuten hast du noch geglaubt, deine Mutter sei tot. Wir wissen überhaupt nicht mehr, wem wir glauben können.“Marlene sah zu Anna.Ihre Mutter stand einige Schritte entfernt und wirkte plötzlich älter als zuvor.„Mama.“Anna schloss die Augen.„Ich weiß, dass du Antworten willst.“„Ich will Kla
Last Updated: 2026-08-30
Chapter: Kapitel 18(Teil 2)-Die Wahrheit einen Preis
Marlene blieb noch lange stehen, nachdem Victor verschwunden war.Der Regen hatte inzwischen aufgehört, doch die Wohnung fühlte sich kälter an als zuvor. Sie hielt das alte Foto mit beiden Händen fest und betrachtete jedes einzelne Detail.Ihre Mutter stand links.Klara rechts.Und zwischen ihnen Heinrich Bauer.Alle drei lächelten.Nicht gezwungen.Nicht verängstigt.Sie wirkten wie Menschen, die ein gemeinsames Geheimnis teilten.Marlene drehte das Foto um.Auf der Rückseite stand ein Datum.17. September 2001.Darunter befand sich eine kurze handschriftliche Notiz.„Manchmal muss man verschwinden, um diejenigen zu schützen, die man liebt.“Marlene kannte die Handschrift.Sie hatte sie als Kind unzählige Male gesehen.Ihre Mutter.Ihr Herz begann schneller zu schlagen.„Nein“, flüsterte sie.Sie setzte sich auf das Sofa.Wenn ihre Mutter Heinrich geholfen hatte, seinen Tod vorzutäuschen, dann bedeutete das, dass alles, was Marlene über ihre Familie wusste, auf einer Lüge beruhte.Ab
Last Updated: 2026-08-30
Chapter: Kapitel 18:-Die Wahrheit hat einen Preis
Der Morgen war grau. Marlene stand am Fenster ihres Schlafzimmers und beobachtete, wie der Regen langsam über die Scheibe rann. Die Stadt draußen wirkte verschwommen, beinahe unwirklich. Autos fuhren vorbei, Menschen eilten mit gesenkten Köpfen über die Straßen, und irgendwo in der Ferne heulte eine Sirene. Doch Marlene nahm kaum etwas davon wahr. Ihre Gedanken waren noch immer bei dem Gespräch vom vergangenen Abend. Bei Judith. Bei Klara. Bei den Dingen, die sie inzwischen wusste. Und vor allem bei der Frage, die sie sich seit Stunden stellte: Wie viel Wahrheit konnte ein Mensch ertragen, bevor sie ihn zerstörte? Sie schloss für einen Moment die Augen. Sie hatte geglaubt, dass der Tod ihres Mannes Johann der schlimmste Moment ihres Lebens gewesen war. Danach war ihre Schwester Klara verschwunden, und Marlene hatte geglaubt, dass nichts mehr schlimmer werden konnte. Sie hatte sich geirrt. Je mehr sie herausfand, desto deutlicher wurde ihr, dass die Ereignisse
Last Updated: 2026-08-30
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