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All Short Stories & Novels

Explore a diverse collection of captivating short stories that span various genres. Perfect for readers looking for quick literary escapes and engaging narratives.
Frau Moretti gelöscht - All novels & stories
Echo
Nach fünf Jahren Ehe mit Dante Moretti, dem Don des Chicago Outfit, wusste die gesamte Unterwelt, dass er mich mehr liebte als sein eigenes Leben. Er hatte sich eine Geige tätowieren lassen – für mich – direkt neben seinem Familienwappen. Ein Symbol der Treue, das niemals ausgelöscht werden konnte. Bis ich das Foto von seiner Geliebten bekam. Eine Barkeeperin, nackt in seinen Armen ausgestreckt, ihre Haut gezeichnet von den dunklen Spuren von hartem Sex. Sie hatte ihren Namen direkt neben der Geige gekritzelt, die er sich für mich hatte stechen lassen. Und mein Mann hatte es zugelassen. „Dante sagt, nur wenn er in mir ist, fühlt er sich noch wie ein Mann. Du kannst ihn doch gar nicht mehr erregen, oder, süße Alessia? Vielleicht ist es an der Zeit, beiseitezutreten.“ Ich antwortete nicht. Ich tätigte nur einen einzigen Anruf. „Ich brauche eine neue Identität. Und ein Flugticket – raus hier.“
Der rasende Schmerz des Alphas - All novels & stories
Cocojam
Ich war schwanger mit dem Erben meines Alphas, Jaxon. Seine Jugendfreundin Hattie bot an, mich zur Vorsorgeuntersuchung ins Medizinische Zentrum des Rudels zu fahren. Auf der Brücke über den Wolf’s-Hollow-Fluss zögerte sie keine Sekunde. Sie riss das Lenkrad herum und steuerte den Wagen direkt in das verrostete Brückengeländer. Diesmal griff ich nicht nach dem Lenkrad, um den Aufprall zu verhindern, wie ich es in meinem früheren Leben getan hatte. Denn in meinem früheren Leben hatte ich den Unfall noch verhindert. Hattie wurde jedoch aus dem Wagen geschleudert und von den reißenden Fluten mitgerissen. Ihre Leiche wurde nie gefunden. Mein Alpha behauptete, er würde mir keine Schuld geben. Jeden Tag zerstieß er eigenhändig Nachtkerzensamen, um unser Junges zu beruhigen. Seine Augen waren voller zärtlicher Vorfreude auf unser Kind. Aber am Tag, an dem ich seinen Erben zur Welt brachte, zwang er mich und unser neugeborenes Junges in sein Auto, trat das Gaspedal bis zum Anschlag durch und raste mit uns direkt ins tobende Meer. „Sie wäre nicht gestorben, wenn du nicht vor krankhafter Eifersucht das Lenkrad herumgerissen hättest! Glaubst du wirklich, deine Opferrolle täuscht mich? Du inszenierst ja so gern solche ‚Unfälle‘. Dann sieh selbst, wie sich das eiskalte Wasser anfühlt!“ Als ich die Augen wieder öffnete, saß ich erneut in Hatties außer Kontrolle geratenem Sportwagen.
Der Mond kam nie zu mir - All novels & stories
Reisnudel
Fünf Jahre war Emma Schmidt mit Luca Keller verheiratet und hatte ihm einen Sohn geschenkt. Sie war überzeugt gewesen, dass ihr Leben so weitergehen würde. Erst als Luna Vogel zurückkam, erkannte Emma: Sie war nur das fünfte Rad am Wagen. Immer wieder ließ Luca Emma wegen Luna zurück. Sogar ihr eigener Sohn schmiegte sich lieber an Luna. Zum Glück aber war all das nur ein Geschäft. In sieben Tagen würde dieser Vertrag enden, und sie wäre endlich frei.
Sie nannte mich Diebin, ich nahm ihr alles - All novels & stories
Echo
Drei Jahre lang hatte ich die Beziehungen meiner Familie genutzt, um dem Unternehmen Umsätze in Höhe von Hunderten Millionen einzubringen. Aber bei der Quartalssitzung trat die neue Praktikantin vor alle, präsentierte meine Anwesenheits- und Spesenabrechnungen und warf mir „unentschuldigte Abwesenheiten“ sowie „Verschwendung von Unternehmensgeldern“ vor. „Diese exklusiven Clubs, diese Restaurants…“, erklärte sie, ihre Stimme klang vor Selbstgerechtigkeit. „Jedes Mal gibt sie Tausende von Dollar aus! Das sind völlig unnötige Ausgaben.“ „Ich rate dem CEO dringend, sie umgehend zu entlassen, um so den Geldfluss des Unternehmens zu sichern.“ Ich warf Claude, dem CEO – meinem ehemaligen Kommilitonen –, einen Blick zu. Er wusste genau, wie viel Umsatz jedes einzelne dieser Treffen einbrachte. Er wusste auch, dass ich, wenn ich nicht im Büro war, in irgendeiner Bar mit Investoren verhandelte und dabei manchmal so lange trank, bis mir schlecht wurde. Aber er starrte mich nur kalt an. „Caroline, wie erklärst du die Abwesenheiten und Ausgaben, die Lia hier vorgelegt hat?“ Ich lächelte. „Ich habe nichts zu erklären.“ Sehr bald würden sie alle die Konsequenzen dieses kleinen Spiels zu spüren bekommen.
Mein Verlobter – Sexting mit meiner besten Freundin! - All novels & stories
Crystal K
Meine beste Freundin Maya war aus Miami eingeflogen – für meine Junggesellinnenwoche. Meine letzten Tage in Freiheit. Sie bestand auf einem Mädelsabend zu Hause, bestellte all mein Lieblings-Takeout. Dann bat sie mich, kurz ihr Handy zu halten und zu warten. Plötzlich leuchtete das Display auf. Eine Nachricht von irgendeinem Typen. Ein oberkörperfreies Foto. Text: Ich brauche dich heute Nacht. Ein weiteres Bild vibrierte herein. Sexspielzeug. Bondage-Ausrüstung – wie direkt aus einem Film. Mir brannte das Gesicht. Mein Herz hämmerte gegen die Rippen. Ich stürzte gerade in ihr geheimes Leben. Doch das nächste Bild ließ mir das Blut in den Adern gefrieren. Eine Nahaufnahme der Brust des Mannes. Eine gezackte Narbe – vertrauter als mein eigenes Spiegelbild. Sie gehörte meinem Verlobten. Luciano Carbone.
Ich verschwand vor meiner Vampirwandlung - All novels & stories
Clara
„Sind Sie sich sicher, dass Sie das wirklich wollen?“ Die Hexe schob das Fläschchen über den Tisch. „Sobald ich den Zauber zur Auflösung der Bindung wirke, wird die Verbindung zu Ihrem Schicksalsgefährten innerhalb von zehn Tagen aufgelöst sein. Am zehnten Tag ist der Zustand endgültig. Es gibt kein Zurück mehr.“ Ich zögerte nicht einmal. „Ihr Name?“ Sie griff nach ihrem Stift. „Mara Voss.“ Ihre Hand erstarrte. Jeder in der New Yorker Vampirgesellschaft kannte diesen Namen. Conrad Levin – der Prinz der New Yorker Domäne, ein achthundert Jahre alter Vampir, der nie auch nur den Hauch von Bindung an irgendetwas gezeigt hatte – hatte vor drei Jahren der gesamten übernatürlichen Welt verkündet, seine Schicksalsgefährtin gefunden zu haben. Eine menschliche Frau mit der seltensten Blutgruppe der Welt. Goldenes Blut. Ihr Name war Mara Voss. Ich streckte ihr mein Handgelenk entgegen, und die Hexe begann, ihren Zauber zu wirken. Ich zog mein Handy hervor und buchte ein einfaches Ticket nach Prag. Abflug war in genau zehn Tagen. Diesmal würde Conrad mich auf keinen Fall finden.
Mafia-Ehemann – Total Verrückt! - All novels & stories
Lila
An meinem Geburtstag flüsterte sein Untergebener ihm leise auf Russisch zu: „Heute Abend hat Fräulein Sara eine Überraschung für Sie vorbereitet.“ Mein Ehemann Martin Meier schnitt mir liebevoll ein Stück Kuchen ab und antwortete dann lächelnd auf Russisch: „Sie hat im Bett so einige Tricks drauf. Ich schaue gleich bei ihr vorbei.“ „Auf keinen Fall darf Lea davon erfahren. Ich will nicht, dass sie mich verlässt.“ Alle Anwesenden lächelten wissend und versprachen einmütig, Stillschweigen zu bewahren. Sie wussten alle nicht, dass ich seit meiner Kindheit mehrere Sprachen fließend beherrschte. Ich hatte auch längst das Handy entdeckt, das er im Geheimfach versteckt hielt – und darauf die schamlosen Videos, die er mit Sara Lange aufgenommen hatte. Ich hielt damit hinter dem Berg. Stattdessen nahm ich Kontakt zu ehemaligen Vertrauten der Familie Schneider auf, um mir eine völlig neue Identität zu verschaffen. In drei Tagen würde Lea Schneider für immer verschwunden sein. Damit hätte er mich endgültig verloren.
Zu spät für Entschuldigungen - All novels & stories
Lara Dimson
Am Morgen meines achtzehnten Geburtstages brach ich in der Rudelklinik zusammen – nach meiner neunundneunzigsten Blutspende für meine Zwillingsschwester Maeve. Sie trug seit ihrer Geburt einen Fluch – einen dunklen Fluch, der nur durch mein Blut in Schach gehalten werden konnte. Die Verbindung, die uns bereits im Mutterleib verband, war das Einzige, was die dunkle Magie in Schach hielt. Als ich erwachte, erklärte mir die Heilerin, dass ich aplastische Anämie entwickelt hatte – ein seltenes Leiden, bei dem das Knochenmark versagt. Die jahrelangen, ununterbrochenen Blutspenden hatten meinen Körper endgültig zermürbt, und meine Wölfin Aurora war zu geschwächt, um dagegen anzukämpfen. Ich beeilte mich, meiner Familie von der Diagnose zu erzählen, in der Hoffnung, dass es diesmal anders sein würde – und fand sie stattdessen in einer Bäckerei, wo sie eine Geburtstagstorte bestellten, auf der nur Maeves Name stand. Sie hatten meinen Geburtstag schlicht vergessen, obwohl wir Zwillinge waren, keine fünf Minuten auseinandergeboren. Anfangs war mein Opfer mit Liebe und Anerkennung bedacht worden. Inzwischen war es kaum mehr als eine Pflicht, die alle für selbstverständlich hielten. Meine Familie hatte sich unzählige Male für Maeve und gegen mich entschieden. Diesmal beschloss ich, mich für mich selbst zu entscheiden. Zwei Wochen lagen noch vor mir, bevor ich mich aus diesem Rudelhaus und aus ihrem Leben stehlen würde. Zwei Wochen, um alles im Stillen vorzubereiten, während sie ahnungslos blieben. Sie würden glauben, ich habe endlich meinen Platz als Maeves Blutreservoir akzeptiert. Sie würden nie begreifen, dass ich die Tage zählte, bis ich für immer aus ihrem Leben verschwand. Dann war es zu spät.
Das zweite Leben der machtlosen Donna - All novels & stories
Bagel
Ich wachte auf und war wieder 28 Jahre alt. Ich hatte Santino zwei Erben geboren, Zwillinge. Und mein Mann war Santino Genovese, der gefürchtetste Don der Mafia in Veridia. Er stand an der Spitze der Kommission der Fünf Familien. Sein markantes Profil prangte über mehrere Ausgaben hinweg auf dem Cover des exklusivsten Magazins der Unterwelt. Sogar die ältesten valerianischen Familien standen Schlange, um ihm ihre Töchter anzubieten. Alle Frauen in Altoria beneideten mich um mein Glück. Doch das Erste, was ich nach dem Aufwachen tat, war, die Scheidungspapiere zu nehmen. Die Tinte darauf war noch nicht einmal ganz trocken. Dann legte ich sie Jessy hin, seiner Jugendliebe. „Mein Anwalt kümmert sich um die Scheidung. Die Immobilien und das Vermögen gehören dir. Santino gehört dir. Die Kinder auch.“ Jessy saß mir gegenüber und konnte es nicht fassen. Ihre Augen waren vor Schock weit aufgerissen. „Bist du verrückt, Alessia? Ist das irgendein Trick?“ „Wie kann eine Frau, die seit sechs Jahren Donna ist, das alles so einfach aufgeben?“ Ich senkte den Blick. Meine Stimme blieb ruhig. „Da ohnehin alle dich bevorzugen, fand ich, dass es Zeit war, Platz zu machen.“ „Lass Santino einfach unterschreiben und seinen Siegelring in das Wachs drücken.“ „Sobald die Scheidung rechtskräftig ist, werde ich Veridia für immer verlassen.“ Diesmal würde ich nicht noch einmal denselben Fehler machen. Ich würde nie wieder eine Donna nur im Namen sein.
Mein Freund verkaufte mich an den Falschen - All novels & stories
KarenW
Mein Freund Miles lud mich endlich zum Weihnachtsessen seiner Familie ein. Auf dem Weg dorthin verlor ich plötzlich das Bewusstsein. Noch halb bei Bewusstsein hörte ich ihn flüstern:„Tut mir leid, Eva. Diese Schläger meinten, du bist genau der Typ ihres Chefs. Du bist einfach zu hübsch, Schatz. Gib dem die Schuld, nicht mir.“ „Hab keine Angst. Wenn du mir hilfst, die Schulden abzubezahlen … lassen sie dich vielleicht zu mir zurückkommen. Ich mache es wieder gut. Ich schwöre, ich mache es dein ganzes Leben lang wieder gut.“ Er schob mich im Rollstuhl durch den Hintereingang eines Casinos. Das Casino meiner Familie. Der Chef, an den er mich verkaufen wollte … war ausgerechnet mein eigener Bruder. Seit unsere Eltern in einem Kreuzfeuer ums Leben kamen, hatte mein Bruder die volle Verantwortung für mich übernommen. Er war mehr als nur mein Bruder, er war wie ein Vater für mich – mein Beschützer. Mein dummer Freund sollte wirklich Angst haben – er hatte keine Ahnung, wie kompromisslos mein Bruder mich beschützte oder wie gnadenlos er mit jedem umging, der es wagte, mir wehzutun.
Wolflos und doch erwählt - All novels & stories
Shirley
Zum hundertsten Mal hatte mein Alpha-Gefährte Ryker seinen Befehl gegen mich eingesetzt. Er drohte mir, unsere Bindung aufzulösen, falls ich mich nicht für meine Zwillingsschwester Ivy opferte. Ich weinte nicht. Ich protestierte nicht. Ich unterschrieb einfach die Papiere zur Auflösung unserer Gefährtenbindung. Ich überließ den Alpha, den ich zehn Jahre lang geliebt hatte, meiner Schwester. Wenige Tage später machte Ivy eine Szene beim Rudelallianz-Bankett und demütigte die Tochter des Silbermond-Alphas. Wieder einmal trat ich an ihre Stelle und ertrug den Schmerz eines entstellenden Silbermals. Später verlangten sie von mir, die Sicherheit des Wolfsgeist-Regenerationsrituals mit meinem eigenen Körper zu testen – für meine Schwester. Ich nahm lächelnd an. Meine Beta-Eltern blickten mich mit rotgeränderten Augen an und sagten, ich sei endlich die große Schwester, die ich hätte sein sollen. Selbst Ryker, der mir gegenüber immer so distanziert gewesen war, stand vor dem Keller. Zum ersten Mal seit einer Ewigkeit streichelte er sanft meine Wange und flüsterte: „Harper, hab keine Angst. Sobald die Prüfung vorbei ist, fahre ich mit dir zum Mondgöttinsee, um die Polarlichter zu sehen.“ Doch er wusste nicht, dass er mich nie wiedersehen würde – ganz gleich, wie die Prüfung ausging. Mein Wolfsgeist verblasste bereits. Nichts konnte mich mehr retten. Diesmal würde ich die Augen für immer schließen.
Seine Reue — ich höre nicht mehr zu
 - All novels & stories
Quietschquatsch Joghurtmonster
An meinem Geburtstagsausflug erschien mein Mann Niklas Hofmann plötzlich mit meiner Adoptivschwester Lena Sommer und ihrem Kind. Als wir abreisen wollten, setzte er sie selbstverständlich auf den Beifahrersitz und sagte zu mir: „Das Kind bekommt leicht auf Reisekrankheit, der Rücksitz ist voller Sachen — du bist ja gesund, nimm den Bus.“ Auch meine Freunde stimmten ihm zu: „Du bist die ältere Schwester, es ist nur richtig, dass du auf das Kind deiner Schwester aufpasst.“ Es standen vier Autos bereit — aber für mich, die Hauptperson, war kein Platz mehr. Mit einem quälenden Gefühl in der Brust stieg ich in den Bus und sah in der WhatsApp-Gruppe, wie Niklas und Lena sich zärtlich verhielten. Und selbst die Themen, über die sie sprachen, waren mir völlig unbekannt. Als ich das neu eingegangene Video öffnete, war auf dem Tisch, der für mich bestimmt war, nur noch der übrig gebliebene Essenrest. Sogar der Geburtstagskuchen, den ich liebevoll zubereitet hatte, wurde von Niklas als Nachtisch an Lena und ihre Tochter verfüttert. Jemand konnte es nicht mehr ansehen und fragte ihn, ob das nicht falsch sei. Niklas, der gerade sorgfältig Lenas Mund abwischte, hob nicht einmal den Kopf: „Wir sind doch eine Familie. Clara wird sich nicht ärgern.“ In diesem Moment war die siebenjährige Ehe zu Ende.
Wenn nur alles wie am Anfang gewesen wäre
 - All novels & stories
Frida
Als die Trauung beim Ringtausch angekommen war, zögerte Sven Schneider, mein nomineller Ehemann, das Wort „Ja“ auszusprechen. Nur weil seine erste Liebe, Johanna Schulz, vor einer Stunde plötzlich ihre Trennung öffentlich gemacht hatte – mit einem Foto eines Flugtickets, das eine Stunde später landen würde. Mein Bruder Leon Lorenz trat plötzlich nach vorne und erklärte allen, die Hochzeit werde verschoben. Die beiden spielten perfekt zusammen. Sie ließen mich einfach stehen. Ich wurde zur Lachnummer des Saals. Ich regelte alles mit ruhiger Miene und starrte auf den frisch aktualisierten Instagram-Feed seiner ersten Liebe. Auf dem Foto standen Leon und Sven an ihrer Seite und reichten ihr das Beste, was sie hatten. Mit einem bitteren Lächeln wählte ich die Nummer meiner leiblichen Eltern. „Papa, Mama. Ich komme nach Hause. Ich bin bereit für die arrangierte Heirat der Familie Günther.“
In der Parallelwelt gibt es keinen Schmerz - All novels & stories
Clara Aven
An meinem zweiundzwanzigsten Geburtstag erschien plötzlich eine Abstimmungsseite in unserem Haus. „Sind Sie damit einverstanden, Anna Schneider durch Sophie Schneider aus der Parallelwelt zu ersetzen?“ Meine Eltern stimmten beide mit „Ja“. Sie sagten zu mir: „Deine Schwester ist damals durch einen Unfall gestorben. Nur weil wir sie verloren haben, bist du später auf die Welt gekommen.“ Deshalb schuldete ich ihr mein Leben. Schließlich erschien die Abstimmungsseite auch auf dem Handy von Lukas Weber. Er war seit fünf Jahren mein Freund – und derjenige, den meine Schwester damals gerettet hatte. Ich starrte ihn verzweifelt an. Wenn er nur ein einziges Mal „Nein“ sagen würde, könnte ich vielleicht noch durchhalten. Doch nach langem Schweigen sagte er nur: „Das ist doch nur ein Test.“ „Sie hat mir das Leben gerettet. Ich kann nicht einfach so tun, als ginge mich das nichts an.“ Im nächsten Moment drückte er auf „Ja“. „Alle Entscheidungen wurden bestätigt.“ „Anna Schneider wird in fünf Tagen ersetzt werden.“ Mama atmete erleichtert auf und strich mir über den Kopf. „Sei brav, Anna. Wenn deine Schwester zurückkommt, werde ich mich immer daran erinnern, wie gut du warst.“ Ich sah sie an und lächelte plötzlich. „Gut.“ „Ich hoffe nur, dass die Schwester, die zurückkommt, wirklich diejenige ist, die ihr euch gewünscht habt.“
Geburtsnacht – er entschied sich für sie - All novels & stories
Muhea
Ich hatte einmal etwas mit einem Studenten. Als er sich in mich verliebte, machte ich Schluss mit ihm. Später, nachdem er Karriere gemacht und es zu etwas gebracht hatte, heiratete er – zur Überraschung aller – mich, obwohl meine Familie längst verarmt war. Alle sagten, ich hätte Glück. Aber sie wussten nicht, dass er jede Nacht eine andere Frau mit nach Hause brachte. Ich weinte nicht, ich machte keinen Aufruhr – und genau das trieb ihn in den Wahnsinn. Absichtlich ließ er seine erste große Liebe, Clara Weber, schwanger werden. Ich blieb ruhig. Da drückte er mich plötzlich gegen die Wand. „Sophie Bergmann, liebst du mich oder nicht?“ Später platzte mir zusammen mit Clara die Fruchtblase. Ich kniete vor ihm nieder, gestand ihm, dass ich ihn liebte, und flehte ihn an, mich ins Krankenhaus zu bringen. Er umarmte mich fest, glücklich über alle Maßen. „Ich wusste es! Du Lügnerin.“ Dann stieß er mich brutal weg, nahm Clara in die Arme und ging, ohne sich noch einmal umzudrehen. „Später bringe ich dich ins Krankenhaus. Die Schmerzen bei der Geburt sind meine Strafe für dich!“
Vergebliche Reue, verlorene Liebe - All novels & stories
Gua Gua
Im siebten Jahr unserer Liebe erbte Leo die Alpha-Position seines verstorbenen Bruders. Und auch die Witwe seines Bruders, die vorherige Luna, seine Schwägerin im weiteren Sinne, Jasmin. Nach jeder intimen Stunde mit seiner Schwägerin tröstete mich Leo zärtlich: „Mia, du bist meine einzige wahre Gefährtin. Sobald Jasmin schwanger ist und dem Silberklauen-Rudel einen Erben schenkt, werden wir unser Bindungsritual vollziehen.“ Er sagte, dies sei die einzige Bedingung seiner Familie gewesen, damit er das Silberklauen-Rudel übernehmen könne. In dem halben Jahr seit unserer Rückkehr zum Silberklauen-Rudel schlief er hundertmal mit Jasmin. Anfangs nur einmal im Monat, jetzt übernachtet er täglich bei ihr. Nach der hundertsten durchgewachten Nacht, in der ich auf ihn wartete, wurde Jasmin endlich schwanger. Gleichzeitig erreichte mich die Nachricht, dass er und Jasmin das Bindungsritual vollziehen würden. Als unser Sohn davon hörte, fragte er mich verwirrt: „Mama, haben sie nicht gesagt, dass Papa das Bindungsritual mit der Luna vollziehen wird, die er liebt? Warum holt er uns noch nicht nach Hause?“ „Weil die Luna, die er liebt, nicht Mama ist.“ Ich strich meinem Sohn über den Kopf. „Aber das macht nichts, Mama bringt dich zu unserem eigenen Zuhause.“ Was Leo nicht weiß: Als einzige Tochter des Alphakönigs des Nordens war mir die Position der Luna im Silberklauen-Rudel noch nie wichtig.
Blütenfall ohne dich - All novels & stories
Loreley
Am dritten Tag unseres Schweigens nahm mein Verlobter, Lukas Hoffmann, absichtlich den Vorschlag seiner Assistentin, Lena Wolf, an, gemeinsam eine Autoreise zu machen. Er glaubte, ich würde wie früher eifersüchtig werden und einen Streit beginnen, sobald er einer anderen Frau Aufmerksamkeit schenkte. Doch als er einen Monat später zurückkehrte, stellte er fest, dass ich mich verändert hatte. Er half seiner Assistentin, mir mein Projekt zu entreißen – ich kündigte nicht trotzig wie sonst, sondern arbeitete fleißig weiter und half ihr sogar gewissenhaft, den Plan zu vollenden. Er zerstörte das Design, an dem ich mühsam gearbeitet hatte, nur um ihr einen Jahresbonus zu verschaffen – ich versuchte nicht mehr, meine Unschuld zu beweisen, stattdessen ließ ich mich als Sündenbock hinstellen und nahm jede Strafe stillschweigend hin. Selbst als er vorhatte, sie außerordentlich zur Geschäftsführerin des Unternehmens zu befördern, geriet ich nicht in Zorn. Im Gegenteil, ich überließ ihm bereitwillig alle meine Anteile, damit er frei darüber verfügen konnte. Die Assistentin war selbstzufrieden: „Na, siehst du, habe ich recht? Mit Emma Weber darf man nicht auf Konfrontation gehen. Man muss sie absichtlich auf Distanz halten und kühl behandeln, nur dann zeigt es Wirkung. Sicher war diese Zeit der Trennung erfolgreich – sie hat Angst, dich zu verlieren, darum ist sie jetzt so brav.“ Mein Verlobter glaubte ihr blind. Er lobte ihre Klugheit, suchte später sogar das Gespräch mit mir allein, versprach mir eine Beförderung, eine Gehaltserhöhung – und zum ersten Mal eine unvergessliche Hochzeit. Doch er schien vergessen zu haben, dass er während seiner Reise bereits meine Kündigung unterschrieben hatte. Und ich hatte mich längst von meinem Verlobten getrennt. Von da an war alles zwischen uns zu Ende. Für immer.
Die Lieblingserbin des Blutbuchs - All novels & stories
Velvet
Meine Schwester und ich wurden in derselben Nacht vom Blutbuch auserwählt. In unserem ersten Leben entschied sich Lydia Vale für die Gabe der Schönheit. Ich wählte die Gabe des Genies. Schon bald wurde sie zum begehrtesten Mädchen an den Vampirhöfen. Doch ihre Schönheit hatte ihren Preis: Bevor die gesetzte Frist ablief, musste Lydia die aufrichtige Liebe eines Menschen gewinnen. Sie scheiterte. Die Männer begehrten ihr Gesicht. Sie begehrten ihren Körper. Sie wollten sie an ihrer Seite präsentieren wie ein seltenes Juwel. Doch kein Einziger von ihnen liebte sie wirklich. Als die Frist verstrich, nahm das Blutbuch ihr die geschenkte Schönheit wieder. Und mit ihr verlor Lydia alles. Mein Weg verlief anders. Ich wurde zur jüngsten Gelehrten der Nachtakademie. Ich entschlüsselte die Geheimnisse verbotener Bluttheorien und zog schließlich die Aufmerksamkeit von Adrian Blackthorne auf mich, dem Erben des ältesten Vampirhauses. Also brachte Lydia mich um. Sie fesselte mich unter freiem Himmel und wartete lächelnd auf den Sonnenaufgang. Dann sah sie dabei zu, wie ich bei lebendigem Leib verbrannte. Doch als ich wieder die Augen öffnete, waren wir beide erneut sechzehn. Und wieder standen wir vor dem Blutbuch. Diesmal riss Lydia die Gabe des Genies an sich, noch bevor ich auch nur ein Wort sagen konnte. „Jetzt werde ICH das Genie sein, das alle bewundern“, sagte sie triumphierend. „Und du kannst diesmal die Schönheit haben.“ Arme Lydia. Sie glaubte wirklich, sie hätte mir meine Zukunft gestohlen. Was sie nicht wusste: Jede Gabe in dieser Welt hatte ihren Preis.
Des Dons Rebellin - All novels & stories
Crystal K
Ich war ein Mädchen aus dem Slum, das sich in Damon Vitale verliebte – den gefürchtetsten Don von New York. Fünf Jahre lang gehörte ich ihm. Neun Kugeln fing ich für ihn ab. Er küsste meine Narben, während ich für ihn verblutete. Hielt mich fest. Legte mir die Königinnenkette um den Hals. Und sobald ich geheilt war, vögelte er mich um den Verstand – mit einer Leidenschaft, die sich anfühlte wie für immer. Ich dachte, wir würden unser Leben miteinander verbringen. Ich dachte, er würde mich heiraten. Doch in unserer 999. gemeinsamen Nacht eröffnete er mir, dass er verlobt sei. Mit Bianca, einer Mafiaprinzessin aus einer Rivalenfamilie. Ich schluckte meine Tränen hinunter. Er packte nur mein Kinn, blies mir Rauch ins Gesicht und lachte. „Du hast doch nicht wirklich geglaubt, du könntest mich heiraten, oder, Nora? Lass uns eines klarstellen: Wir ficken. Das ist alles. Du bist keine Partnerin. Du bist ein Kunstwerk, das ich sammle. Ein Haustier, das mir gehört.“ Ein Haustier. Mehr wollte er nie aus mir machen. Stattdessen griff ich nach einem Wegwerfhandy. [Ich nehme dein Angebot an. Drei Tage. Hol mich verdammt nochmal aus New York raus.]
Ich schenkte ihm seine Freiheit - All novels & stories
Glamor Pig
Am Tag der Scheidungsverhandlung stellte der Richter die üblichen Fragen. „Sie sind erst seit drei Jahren verheiratet. Sind Sie sicher, dass Ihre Ehe endgültig gescheitert ist?“ Ich zwang mich zu einem bitteren Lächeln, zog meinen Ehering ab und legte ihn auf den Tisch. „Wir waren drei Jahre verheiratet, doch in all diesen drei Jahren waren wir nie wirklich zusammen. Euer Ehren, was ist zwischen uns überhaupt noch übrig?“ Vor unserer Hochzeit waren wir fünf Jahre lang ein Paar gewesen. Mein Name stand ganz oben in seinem WhatsApp. Ich war seine Notfallkontaktperson. Sogar in seiner Lebensversicherung war ich als Begünstigte eingetragen. Ich hatte geglaubt, den richtigen Mann geheiratet zu haben. Doch an unserem Hochzeitstag erhielt er einen Anruf, und sein Gesicht wurde augenblicklich kreidebleich. Als ich ihn fragte, was passiert sei, sagte er nur, seine Mutter sei krank. Er ließ alles stehen und liegen und buchte sofort einen Flug zurück in seine Heimatstadt. In den folgenden drei Jahren schickte er mir jeden Tag Fotos von seinen drei Mahlzeiten. Doch auf keinem einzigen war seine Mutter zu sehen. Ich hatte Mitleid mit ihm. Ich bot ihm sogar an, meine Arbeit aufzugeben und mit ihm zurückzugehen, um mich um sie zu kümmern. Er lehnte ab und sagte sanft: „Ich kann nicht zulassen, dass du das für mich tust.“ Vor einem Monat stieß ich im Internet auf den Account einer Krebspatientin. In einem ihrer Vlogs tauchte Orion Young auf. Die Bildunterschrift klang rührend: [Wenn ich aufwache, ist er da. Bei jeder Mahlzeit ist er da. Und seine Hände sind immer da, wenn ich etwas zum Festhalten brauche.] Und was war dann ich? 1.095 Tage lang hatte ich nur mich selbst gehabt. Er hatte mich die ganze Zeit belogen. Der Richter schlug ein letztes Mal mit dem Hammer auf den Tisch und fragte: „Haben Sie Ihre Entscheidung getroffen?“ Entschlossen nickte ich. Das Gericht erklärte unsere Ehe offiziell für beendet. Als ich das Scheidungsurteil in meinen Händen betrachtete, liefen mir endlich die Tränen über das Gesicht. Ich dachte nur: „Orion, ich schenke dir deine Freiheit. Und mir selbst auch.“
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