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**Kapitel Achtzig**Vivian rannte aus dem Arbeitszimmer, ihr Herz pochte so heftig, dass sie ihre eigenen Schritte kaum noch hörte.„Leo!“, schrie sie, rannte aus dem geheimen Raum in die Küche und eilte zum Eingang.Markus eilte hinterher und klammerte sich an den Laptop. „Vivian, warte! Wir wissen nicht, ob sie schon hier sind!“Doch Vivian konnte nicht anhalten. Die Aufnahme hatte sie überzeugt, dass ihr Sohn in Gefahr war, und jede Sekunde, die sie in Marks Haus verbrachte, fühlte sich an, als verlöre sie ihn.„Leo ist mein Sohn, Markus! Ich kann hier nicht sitzen und nichts tun, während diese Monster planen, ihm etwas anzutun!“„Ich weiß, aber wir müssen klar denken.“ Markus packte ihre Hand. „Wenn Mark zurückkommt und uns hier findet, verlieren wir die Chance, ihn zu entlarven. Wir müssen raus, bevor—“Draußen knallte eine Autotür zu, und beide erstarrten.Fußschritte folgten und näherten sich dem Eingang.Vivians Augen weiteten sich, als Markus sie zurück zum Arbeitszimmer zog.
Achzigstes KapitelVivian rannte aus dem Arbeitszimmer, ihr Herz klopfte so heftig, dass sie kaum ihre eigenen Schritte hören konnte.„Leo!“, rief sie und lief auf das Treppenhaus zu.Markus beeilte sich, ihr zu folgen, und klammerte sich an den Laptop. „Vivian, warte! Wir wissen noch nicht, ob sie schon da sind!“Aber Vivian konnte nicht anhalten. Die Aufnahme war genug gewesen, um sie davon zu überzeugen, dass ihr Sohn in Gefahr war, und jede Sekunde, die sie in Marks Haus verbrachte, fühlte sich wie eine weitere Sekunde an, in der sie ihn verlor.„Leo ist mein Sohn, Markus! Ich kann nicht hier sitzen und nichts tun, während diese Monster planen, ihm wehzutun!“„Ich weiß, aber wir müssen klar denken.“ Markus fing ihre Hand. „Wenn Mark zurückkehrt und uns hier findet, werden wir unsere Chance verlieren, ihn zu entlarven. Wir müssen hier raus, bevor—“Eine Autotür schlug draußen zu.Beide erstarrten.Schritte folgten und näherten sich dem Eingang.Vivian riss die Augen auf, als Markus
Achzigstes KapitelVivian rannte aus dem Arbeitszimmer, ihr Herz klopfte so heftig, dass sie kaum ihre eigenen Schritte hören konnte.„Leo!“, rief sie und lief auf das Treppenhaus zu.Markus beeilte sich, ihr zu folgen, und klammerte sich an den Laptop. „Vivian, warte! Wir wissen noch nicht, ob sie schon da sind!“Aber Vivian konnte nicht anhalten. Die Aufnahme war genug gewesen, um sie davon zu überzeugen, dass ihr Sohn in Gefahr war, und jede Sekunde, die sie in Marks Haus verbrachte, fühlte sich wie eine weitere Sekunde an, in der sie ihn verlor.„Leo ist mein Sohn, Markus! Ich kann nicht hier sitzen und nichts tun, während diese Monster planen, ihm wehzutun!“„Ich weiß, aber wir müssen klar denken.“ Markus fing ihre Hand. „Wenn Mark zurückkehrt und uns hier findet, werden wir unsere Chance verlieren, ihn zu entlarven. Wir müssen hier raus, bevor—“Eine Autotür schlug draußen zu.Beide erstarrten.Schritte folgten und näherten sich dem Eingang.Vivian riss die Augen auf, als Markus
Kapitel AchtundsiebzigMark starrte auf den Bildschirm, während sich ein kaltes Lächeln auf seinem Gesicht ausbreitete.Er sah völlig anders aus als noch vor fünf Minuten, sein wirklich gruseliges Lächeln war immer noch intakt.Dann klingelte sein Telefon, er warf einen Blick darauf. Es war ein Kontakt, der mit dem Juwel-Emoji gespeichert war.„Hi, Daddy. Wie läuft der Plan? Ich bin gerade in der Tiefgarage“, sprudelte Cassandras Stimme fröhlich hervor.„Die nächste Phase hat gerade begonnen. Ich bin in drei Minuten bei dir“, antwortete Mark und ging in den Aufzug.„Gut, bis in drei“, erklärte Cassandra und legte auf.Unterdessen konnte man Markus und Vivian dabei beobachten, wie sie auf dem Boden von Marks geheimem Arbeitszimmer saßen und die ‚Adrian‘-Akte durchgingen.Sie enthielt alle vermissten Aufzeichnungen, die mit Adrians Fall zu tun hatten, beginnend mit den persönlichen Unterlagen der schwangeren Frau, die Adrian während ihrer Testsitzung der Belästigung beschuldigt hatte.I
„Markus?“, rief Vivian und bemerkte die plötzliche Veränderung in seinem Gesichtsausdruck. Er antwortete nicht, stattdessen presste er die Kiefer aufeinander und versuchte, die Tränen zu unterdrücken, die in seinen Augen aufstiegen, aber es war unmöglich. Sie rollten ihm über die Wangen und Vivian beobachtete ihn, während ihr langsam die Ideen ausgingen, wie sie ihn angesichts dieser neuen Entwicklung beruhigen sollte. Markus war in seinen Gedanken gefangen, all die Male, in denen Mark ihn davon überzeugt hatte, dass Mr. Lloyd für den Tod seiner Eltern verantwortlich war, spielten sich vor seinem inneren Auge ab. Er erinnerte sich daran, als Mark kam, um ihn wegen des Todes seiner Eltern zu trösten; es hatte einen Hauch von Entschuldigung gegeben, aber er hatte es abgetan und es auf Müdigkeit geschoben. An den Tag, an dem Mark Beweise präsentierte, die Mr. Lloyd als den Drahtzieher des Mordes darstellten, selbst als Markus nie darum gebeten hatte und obwohl er bereit gewesen war,
Mark starrte auf den Bildschirm, während sich ein kaltes Lächeln auf seinem Gesicht ausbreitete. Er sah völlig anders aus als noch vor fünf Minuten, sein wirklich gruseliges Lächeln war immer noch intakt. Dann klingelte sein Telefon, er warf einen Blick darauf. Es war ein Kontakt, der mit dem Juwel-Emoji gespeichert war. „Hi, Daddy. Wie läuft der Plan? Ich bin gerade in der Tiefgarage“, sprudelte Cassandras Stimme fröhlich hervor. „Die nächste Phase hat gerade begonnen. Ich bin in drei Minuten bei dir“, antwortete Mark und ging in den Aufzug. „Gut, bis in drei“, erklärte Cassandra und legte auf. Unterdessen konnte man Markus und Vivian dabei beobachten, wie sie auf dem Boden von Marks geheimem Arbeitszimmer saßen und die ‚Adrian‘-Akte durchgingen. Sie enthielt alle vermissten Aufzeichnungen, die mit Adrians Fall zu tun hatten, beginnend mit den persönlichen Unterlagen der schwangeren Frau, die Adrian während ihrer Testsitzung der Belästigung beschuldigt hatte. In einem der Doku







