ログインNichts für Zartbesaitete. Tür zu. Licht aus. Absolute Einsamkeit. „Ungezähmte Begierden“ ist eine Kurzgeschichtensammlung für kühn Neugierige – für alle, die ihre Geschichten so mögen wie ihre Geheimnisse: roh, verboten und absolut geheimnisvoll. Jedes Kapitel enthüllt eine neue Schicht der Begierde, düsterer und gewagter als die vorherige. Familiengrenzen verschwimmen. Grenzen werden ausgetestet. Regeln werden ohne Reue gebrochen. Wenn Ihre Fantasie dazu neigt, in Gefilde abzuschweifen, die die feine Gesellschaft für sich beanspruchen will, dann sind Sie hier genau richtig. Sie wurden gewarnt.
もっと見るIch wachte allein in ihrem Bett auf; die Laken waren zerknüllt und stellenweise noch feucht. Mein ganzer Körper schmerzte auf die schönste Weise. Zwischen meinen Beinen war ich geschwollen, wund und spürte bereits wieder ein Pochen – ein tiefes Pulsieren, das mich dazu brachte, die Oberschenkel zusammenzupressen, nur um es zu spüren.Sein Sperma war klebrig auf meiner Haut getrocknet. Ich konnte seinen Geruch noch an mir wahrnehmen.Das heiße Wasser der Dusche lief bereits, als ich mich darunterstellte. Dampf erfüllte das Badezimmer. Ich stützte mich mit einer Hand an der gefliesten Wand ab und ließ das Wasser auf meinen Rücken prasseln; die Augen geschlossen, versuchte ich zu ignorieren, wie leer ich mich fühlte. Meine freie Hand wanderte fast wie von selbst zwischen meine Beine. Ich war noch immer so empfindlich. Eine einzige leichte Berührung meiner Klitoris ließ meine Knie weich werden.
Er trug mich ins Schlafzimmer und trat die Tür hinter uns zu.Das Bett war noch ordentlich gemacht. Ihr Bett. Mamas Parfüm hing noch in den Kissen, und für einen Moment spürte ich, wie falsch es sich anfühlte, dort zu stehen.Ihm schien das egal zu sein.Er ließ mich so hart auf die Matratze fallen, dass ich hochfederte, und zerrte mich dann an den Knöcheln an den Rand, sodass mein Hintern über die Kante hing.Sein Schwanz glänzte noch von mir und stand dick und hart gegen seinen Bauch.„Mach die Beine breit“, sagte er.Ich tat es. Weit. Er starrte auf meine Muschi hinab, als würde sie jetzt ihm gehören.Dann ließ er sich zwischen meinen Oberschenkeln auf die Knie fallen.Der erste lange, langsame Leckstoß ließ meinen ganzen Körper zusammenzucken. Seine Zunge war flach und heiß; sie glitt von meinem durchnässten Eingang bis hinauf zu meiner Klitoris und umkreiste sie dann mit schmutziger Präzision. Er tat es noch einmal. Und noch einmal. Dann umschloss er mich mit dem Mund und saugte.
Mein Herz hämmerte so heftig, dass ich dachte, es würde mir eine Rippe brechen.Marcus riss sich mit einer groben Bewegung die Jogginghose hoch; sein Schwanz war noch steinhart und glänzte von mir. Ich zog mein Shirt hastig zurecht und sprang so schnell von der Kücheninsel, dass meine nackten Füße laut auf den Fliesen klatschten.Er wirbelte zum Waschbecken herum und drehte das Wasser voll auf, als würde er gerade eine Tasse spülen. Ich schnappte mir das nächstbeste Geschirrtuch und begann, eingebildete Krümel von der Arbeitsplatte zu wischen, während mein Puls in meinen Ohren rauschte.Mamas Schritte kamen näher.„Der Reisepass liegt auf dem Flurtisch“,rief Marcus, seine Stimme beeindruckend ruhig. „Ich habe ihn gesehen, als ich runterkam.“Sie erschien im Türrahmen, den Koffer noch in der Hand, die Haare vom Stress etwas zerzaust. „Gott, bin ich ein Idiot. Ich war schon fast auf der Autobahn.“Ihr Blick huschte zwischen uns hin und her. „Ist alles okay bei euch? Ihr seht so gerötet
Das Haus wirkte größer, in dem Moment, als die Haustür ins Schloss fiel.Ich lag noch im Bett, als ich hörte, wie er sich unten bewegte.Marcus, Mamas neuer Mann. Seit sechs Monaten verheiratet, und ich hatte mich immer noch nicht an die Art gewöhnt, wie seine Stimme tiefer wurde, wenn er meinen Namen sagte, oder wie sein Blick eine halbe Sekunde zu lange an mir hängen blieb, wenn ich nur in ein Handtuch gehüllt an ihm vorbeiging.Ich redete mir ein, ich würde nur nach unten gehen, um Kaffee zu kochen. Irgendwie landete ich dabei, wie ich eines seiner alten grauen Shirts aus dem Wäschekorb fischte. Es war weich vom vielen Waschen und roch noch ein wenig nach ihm.Das Shirt reichte mir fast bis zu den Oberschenkeln. Ich zog es über, blieb barfuß und schlich die Treppe hinunter.Ich war schon halb in der Küche, als mir der feine Haarstreifen auffiel, der unter dem Bund seiner Shorts verschwand.Mein Blick blieb dort eine Sekunde zu lange haften.Ich räusperte mich.Er sah auf.Sein Blic











