MasukNichts für Zartbesaitete. Tür zu. Licht aus. Absolute Einsamkeit. „Ungezähmte Begierden“ ist eine Kurzgeschichtensammlung für kühn Neugierige – für alle, die ihre Geschichten so mögen wie ihre Geheimnisse: roh, verboten und absolut geheimnisvoll. Jedes Kapitel enthüllt eine neue Schicht der Begierde, düsterer und gewagter als die vorherige. Familiengrenzen verschwimmen. Grenzen werden ausgetestet. Regeln werden ohne Reue gebrochen. Wenn Ihre Fantasie dazu neigt, in Gefilde abzuschweifen, die die feine Gesellschaft für sich beanspruchen will, dann sind Sie hier genau richtig. Sie wurden gewarnt.
Lihat lebih banyakKaylees Sicht
„Ah…“
So fühlt es sich also an?
Der Sex, von dem meine Klassenkameraden ständig reden. Ich stelle mein Handy auf, spreize meine Beine, um es besser zu machen, und ein leises Stöhnen entfährt meinen Lippen.
Ich habe es noch nie zuvor getan, aber ich höre meine Klassenkameraden immer wieder sagen, dass es sich gut anfühlt, und das tut es auch. Meine eigenen leisen Geräusche erfüllen das Badezimmer und hallen von den weißen Wänden wider.
Es klingt irgendwie falsch, aber richtig, mein stockender Atem und das seltsame, schmatzende Geräusch, als ich meine Finger einführe. In meinen ganzen achtzehn Jahren habe ich mich noch nie so feucht gefühlt, und es fasziniert mich.
Ich reibe meine Finger in Kreisen, genau wie die Frau in dem Video. Ich mache es genau wie in dem Video, das mir meine Klassenkameraden geschickt haben. In dem Video sitzt eine wunderschöne Frau mit großen Brüsten, genau wie meinen, mit gespreizten Beinen auf dem Badewannenrand.
Sie ist völlig nackt und hat die Augen geschlossen. Mit einer Hand drückt sie ihre große rechte Brust, während die andere Hand in ihrer Vagina ist.
Ich ahme alles nach, was sie tut, von ihrer Sitzhaltung bis zu den kreisenden Fingerbewegungen. Ihre Bewegungen genau zu beobachten, lässt mich verstehen, warum meine Klassenkameraden so viel über Sex reden.
Das Gefühl zwischen meinen Beinen ist mir fremd und ungewohnt, aber ich bin schon süchtig danach und will mehr. Mein Körper zittert vor einem intensiven Gefühl, als ich meine Schamlippen spreize. Warum fühlt sich das so gut an?
Ermutigt und inspiriert von der Frau im Video, führe ich drei Finger in meine Vagina ein. Es schmerzt so sehr, dass ich aufschreie und die Finger wieder herausziehe.
„Kaylee?!“, höre ich die besorgte Stimme meines Stiefvaters, als er die Badezimmertür aufstößt und hereinstürmt. Mein Gehirn reagiert wie gelähmt. Ich sitze da, völlig nackt, mit schweren Brüsten, weit gespreizten Beinen und glänzenden, feuchten Fingern vom Berühren meiner Vagina.
„Was zum Teufel …“, flucht mein Stiefvater, als er genauso schnell aus dem Badezimmer stürmt, wie er hineingestürmt war, und mich total beschämt zurücklässt. Beschämt werfe ich mir hastig ein Handtuch um und renne ihm hinterher, um mich dafür zu entschuldigen, dass ich das Badezimmer blockiert habe.
„Papa! Es tut mir leid, dass ich so lange im Bad gebraucht habe“, sage ich, und er bleibt stehen und sieht mich an. Sein Blick wandert über meinen Körper, und er stöhnt: „Verdammt nochmal!“, zischt er und dreht mir den Rücken zu.
„Ist alles in Ordnung?“, frage ich besorgt und drücke das kurze Handtuch fest an meine Brust, während ich um ihn herumgehe, um ihm ins Gesicht zu sehen. „Papa, bist du verletzt?“, frage ich leise, und er seufzt: „Nein, Kaylee … zieh dich einfach an und pack deine Tasche. Du wirst den Sommer bei der Schwester deiner Mutter verbringen“, sagt er und wendet mir immer noch den Rücken zu.
Ich verstehe nicht, warum mein Stiefvater mich nicht ansieht. Es macht mich traurig, dass er lieber mit der Wand redet, als mit mir. „Nate, hasst du mich, weil ich so lange auf der Toilette war?“, frage ich schmollend, und er mustert mich noch einmal.
„Du bist zu unschuldig für diese Welt, Kay“, sagt er, schüttelt den Kopf und geht weg. Mir fällt die Wölbung in seiner Hose auf.
„Hat er sich beim Rausrennen geschlagen?“, frage ich mich besorgt, bevor ich in mein Zimmer gehe, um mich für die Fahrt zu meiner Tante anzuziehen.
Im Auto kreisen meine Gedanken ständig um den Moment auf der Toilette, und ich kann sie einfach nicht abstellen. Jedes Mal, wenn wir über eine Bodenwelle fahren und ich durchgeschüttelt werde, erinnere ich mich daran, wie ich mich da unten berührt habe, und mir wird vor Scham heiß.
Diese Erinnerung geht immer mit diesem seltsam guten Gefühl einher, das zwischen meinen Beinen zurückkehrt.
Als wir vor dem Haus meiner Tante anhalten, steige ich zu meiner Mutter und winke Tante Kathy zu, die schon auf uns zukommt, gefolgt von einem großen Mann in einem Kapuzenpulli.
„Kaylee, sei brav, ja, mein Schatz?“, sagt Mama und drückt mich fest an sich. Ich nicke, anstatt zu antworten, denn ich weiß, ich würde ein komisches Geräusch von mir geben, wenn ich den Mund aufmache.
Seit dem Tag, an dem ich beim Selbstbefriedigen erwischt wurde, kann ich nicht erklären, was mit meinem Körper passiert. Schon die einfache Umarmung meiner Mutter und das leichte Drücken meiner Brustwarzen lösen ein seltsames Kribbeln in meinem Rücken aus.
Mein Stiefvater sitzt im Auto und hat mich nicht angesehen. Oh Gott, er hasst mich jetzt. Ich kann es ihm nicht verdenken. Wenn ich darüber nachdenke, wird mir klar, dass ich etwas Falsches getan habe. Ich habe ihm eine Beule im Schritt verursacht.
Meine Mutter steigt ins Auto und sie rasen davon. Ich bleibe bei Tante Kathy und ihrem Sohn Michael zurück. Tante Kathy nimmt mich sanft am Arm. „Komm rein, Kaylee, sieh mal, wie groß du geworden bist“, sagt sie und streichelt mich.
„Michael, ist sie nicht süß? Ich kann es kaum glauben, dass es schon zehn Jahre her ist“, schwärmt meine Tante ihrem Sohn von mir vor. „Ja … das ist sie“, sagt Michael mit tiefer, leiser Stimme, und ich werde knallrot.
Ich betrachte sein Gesicht genauer und merke, wie gut er aussieht, selbst mit seiner Kapuze. Er sieht aus wie der Mann aus dem Video, der der Frau mit dem großen Busen Anweisungen gab.
Der alberne Gedanke, der mir durch den Kopf schießt, macht mich wieder feucht, und mein Körper fühlt sich so empfindlich an wie damals, als ich mich im Badezimmer selbst befriedigt habe.
Als ob er meine Gedanken erraten hätte, legt Michael den Kopf schief und grinst mich an wie ein Wolf seine Beute.
Hoffentlich mag er mich trotzdem …
Ich wachte allein in ihrem Bett auf; die Laken waren zerknüllt und stellenweise noch feucht. Mein ganzer Körper schmerzte auf die schönste Weise. Zwischen meinen Beinen war ich geschwollen, wund und spürte bereits wieder ein Pochen – ein tiefes Pulsieren, das mich dazu brachte, die Oberschenkel zusammenzupressen, nur um es zu spüren.Sein Sperma war klebrig auf meiner Haut getrocknet. Ich konnte seinen Geruch noch an mir wahrnehmen.Das heiße Wasser der Dusche lief bereits, als ich mich darunterstellte. Dampf erfüllte das Badezimmer. Ich stützte mich mit einer Hand an der gefliesten Wand ab und ließ das Wasser auf meinen Rücken prasseln; die Augen geschlossen, versuchte ich zu ignorieren, wie leer ich mich fühlte. Meine freie Hand wanderte fast wie von selbst zwischen meine Beine. Ich war noch immer so empfindlich. Eine einzige leichte Berührung meiner Klitoris ließ meine Knie weich werden.
Er trug mich ins Schlafzimmer und trat die Tür hinter uns zu.Das Bett war noch ordentlich gemacht. Ihr Bett. Mamas Parfüm hing noch in den Kissen, und für einen Moment spürte ich, wie falsch es sich anfühlte, dort zu stehen.Ihm schien das egal zu sein.Er ließ mich so hart auf die Matratze fallen, dass ich hochfederte, und zerrte mich dann an den Knöcheln an den Rand, sodass mein Hintern über die Kante hing.Sein Schwanz glänzte noch von mir und stand dick und hart gegen seinen Bauch.„Mach die Beine breit“, sagte er.Ich tat es. Weit. Er starrte auf meine Muschi hinab, als würde sie jetzt ihm gehören.Dann ließ er sich zwischen meinen Oberschenkeln auf die Knie fallen.Der erste lange, langsame Leckstoß ließ meinen ganzen Körper zusammenzucken. Seine Zunge war flach und heiß; sie glitt von meinem durchnässten Eingang bis hinauf zu meiner Klitoris und umkreiste sie dann mit schmutziger Präzision. Er tat es noch einmal. Und noch einmal. Dann umschloss er mich mit dem Mund und saugte.
Mein Herz hämmerte so heftig, dass ich dachte, es würde mir eine Rippe brechen.Marcus riss sich mit einer groben Bewegung die Jogginghose hoch; sein Schwanz war noch steinhart und glänzte von mir. Ich zog mein Shirt hastig zurecht und sprang so schnell von der Kücheninsel, dass meine nackten Füße laut auf den Fliesen klatschten.Er wirbelte zum Waschbecken herum und drehte das Wasser voll auf, als würde er gerade eine Tasse spülen. Ich schnappte mir das nächstbeste Geschirrtuch und begann, eingebildete Krümel von der Arbeitsplatte zu wischen, während mein Puls in meinen Ohren rauschte.Mamas Schritte kamen näher.„Der Reisepass liegt auf dem Flurtisch“,rief Marcus, seine Stimme beeindruckend ruhig. „Ich habe ihn gesehen, als ich runterkam.“Sie erschien im Türrahmen, den Koffer noch in der Hand, die Haare vom Stress etwas zerzaust. „Gott, bin ich ein Idiot. Ich war schon fast auf der Autobahn.“Ihr Blick huschte zwischen uns hin und her. „Ist alles okay bei euch? Ihr seht so gerötet
Das Haus wirkte größer, in dem Moment, als die Haustür ins Schloss fiel.Ich lag noch im Bett, als ich hörte, wie er sich unten bewegte.Marcus, Mamas neuer Mann. Seit sechs Monaten verheiratet, und ich hatte mich immer noch nicht an die Art gewöhnt, wie seine Stimme tiefer wurde, wenn er meinen Namen sagte, oder wie sein Blick eine halbe Sekunde zu lange an mir hängen blieb, wenn ich nur in ein Handtuch gehüllt an ihm vorbeiging.Ich redete mir ein, ich würde nur nach unten gehen, um Kaffee zu kochen. Irgendwie landete ich dabei, wie ich eines seiner alten grauen Shirts aus dem Wäschekorb fischte. Es war weich vom vielen Waschen und roch noch ein wenig nach ihm.Das Shirt reichte mir fast bis zu den Oberschenkeln. Ich zog es über, blieb barfuß und schlich die Treppe hinunter.Ich war schon halb in der Küche, als mir der feine Haarstreifen auffiel, der unter dem Bund seiner Shorts verschwand.Mein Blick blieb dort eine Sekunde zu lange haften.Ich räusperte mich.Er sah auf.Sein Blic

















