FAZER LOGINVerraten von ihrem Ehemann. Demütigt von der eigenen Schwester. Verkauft wie eine Sklavin. Airys Monveil, eine Luna, die alles verloren hat. In Ketten gelegt und auf einer geheimen Auktion zur Schau gestellt, war ihr Schicksal besiegelt. Mit einem millionenschweren Gebot beanspruchte er sie als seinen Besitz. Daimon Fenrir. Der Oberste Alpha. Das grausame Monster, vor dem selbst die Wölfe zittern. Tödlich. Erbarmungslos. Ein Raubtier ohne jede Gnade. Nun befindet sich Airys in den Klauen einer unzähmbaren Bestie. Er jagt sie, reizt sie, beherrscht sie mit seiner wilden Präsenz. Fliehen ist keine Option. Ihn herauszufordern könnte ihr Untergang bedeuten. Doch das Schlimmste von allem? Ihr Körper erkennt ihn … selbst wenn ihr Verstand schreit, davonzulaufen. Sie ist nur eine Menschin ohne Wolf, unwürdig seiner Welt. Oder verbirgt sich etwas in ihrem Blut? Etwas, das selbst der Oberste Alpha fürchtet zu entdecken?
Ver maisPOV: DAIMONSchwarzes Kleid, eng, umschloss ihre Kurven, als sei es direkt an ihrem Körper geformt worden. Der seitliche Schlitz ließ die blasse Haut des Schenkels sehen, einladend. Der subtile Ausschnitt zeichnete die Brüste zart, aber herausfordernd. Das lose, leicht gewellte braune Haar fiel natürlich über den Rücken, während eine schwarze Maske einen Teil des Gesichts verbarg und nur die Augen enthüllte … grün, intensiv, ausdrucksvoll. Ein absurder Kontrast zu den roten Lippen, die für den Untergang gezeichnet schienen.Ich neigte leicht den Kopf, stützte den Ellbogen auf die Armlehne des Throns und das Kinn auf die Hand, während meine Finger zerstreut über die vom Whiskey feuchten Lippen wanderten. Meine Stirn runzelte sich. Sie ging, als spiele die Welt ringsum keine Rolle. Der Absatz der Füße markierte den Boden mit Eleganz und Präzision. In ihrem Blick lag etwas. Brennend.
POV: DAIMON„Alpha, sind Sie sicher?“ Symon ging an meiner Seite, während wir den Hauptsaal durchquerten. Seine Augen durchsuchten Dokumente, aufmerksam auf die präzise markierten Punkte. Selbst bei kontrollierter Stimme sickerte die Anspannung in jede Silbe. „Dieser Plan ist zu riskant.“Ich antwortete nicht sofort. Die festen Schritte hallten über den Marmorboden, im Takt mit meinem Zustand: ungeduldig. Das Gewicht der Jahre brannte unter meiner Haut. Ihre Abwesenheit war eine offene Wunde, die die Zeit sich weigerte zu schließen.„Der Feind versteckt sich gut, Beta.“ knurrte ich leise, tief, ließ die Stimme in meiner Brust kratzen. „Wir müssen ihn aus dem Bau locken. Der Ball wird die perfekte Gelegenheit sein, mich ‚verletzlich‘ zu sehen.“Fenrir knurrte sarkastisch in mir. Der Wolf blieb seit Jahren still, gereizt, unruhig. Aber seine Präsenz war wie ein
POV: AIRYS„Fliehen? Was hat das Bleiben bei dir mit meinen Kindern zu tun?“ fragte ich verwirrt, das Herz schlug mit Kraft, unregelmäßig. „Was habt ihr mit ihnen getan?! Wo sind sie?! Sag es mir, Colen, bei allem, was du noch fühlst! Sie müssen entsetzt sein!“Meine Stimme belegte sich. Meine Augen füllten sich wieder mit Tränen. Eine erstickende Verzweiflung verschlang mich.Ich rückte vor und packte sein Hemd fest.„Bitte, ich flehe dich an … sag, wo sie sind.“Er riss die Augen bei meiner Annäherung auf. Für eine Sekunde sah ich das Zögern. Ich sah den Mann, den er vorgegeben hatte zu sein.Dann … zog er mich.Seine Hände packten meine Taille und pressten mich mit Kraft gegen seinen Körper. Er atmete tief ein, dicht an meinem Hals, sog meinen Geruch ein wie ein besessener Wahnsinniger.„Du machst mich noch im
POV: AIRYSIch öffnete jäh die Augen und keuchte, als sei ich unter Wasser aufgetaucht. Die Brust hob und senkte sich in rasendem Rhythmus. Ich war schweißnass, die Kleidung klebte am Körper, das Herz schlug so stark, dass es die Brust aufzureißen schien.Ich blickte verwirrt umher. Mein Zimmer. Aber etwas stimmte nicht. Alles falsch.„Meine Kinder …“ flüsterte ich und taumelte, als ich aufstand. Die Beine trugen mich kaum. Ich führte die Hand an den Kopf, der heftig pochte.Ich ging zur Tür. Verschlossen. Ich biss die Zähne zusammen, füllte die Brust mit Luft und begann mit den Fäusten zu schlagen.„JACK!“ schrie ich wütend. „Ich weiß, dass du da bist, Elende!“ Ich schlug, stieß, benutzte die Schulter und versuchte aufzubrechen. „Warum?! Warum tust du das?!“Tränen liefen heiß über die Wangen, verm











