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Kapitel 2

Author: Aveline Roth
last update publish date: 2026-03-25 16:40:24

Marcus und Jax waren sofort über mir.

Ihre Hände packten meine Oberarme und Schultern wie eiserne Klammern und drückten mich zurück auf die dünne Matratze. Ich wehrte mich, bäumte mich auf, aber es war sinnlos.

Lukas’ andere Hand griff nach dem Knopf meiner Jeans und riss sie herunter. Der Stoff schabte über meine Oberschenkel, gefolgt von meiner Boxershorts. Die kalte Luft des Raumes streifte meine bloße Haut, und mein Schwanz, verwirrt, zuckte schwach gegen meinen Bauch.

Nein, dachte ich. Panik stieg schnell in meiner Brust auf. Das ist zu viel. Das ist falsch.

Doch eine gefährliche Hitze begann sich bereits in meinem Unterleib auszubreiten. Und Lukas? Er meinte es todernst.

„Siehst du?“ flüsterte Lukas, sein Blick senkte sich. Seine Hand schloss sich um mich. Sein Griff war fest und sicher, seine Handfläche rau von Schwielen. „Dein Körper weiß, wer hier das Sagen hat.“

Er begann sich zu bewegen zunächst langsam und gezielt. Ein trockenes, raues Gleiten, das mich zusammenzucken ließ. Dann traf sein Speichel meinen Schwanz, und seine Hand wurde schneller, drehte sich bei der Aufwärtsbewegung, sein Daumen strich mit einer Präzision über die Spitze, die meinen Rücken vom Bett abheben ließ.

„Ngh—!“ Ein erstickter, verzerrter Laut entkam meinen Lippen. Es war nur eine Handbewegung nichts Besonderes aber der Kontext, die Wut in Lukas’ Augen, die brutale Effizienz seiner Berührung, die zwei anderen Männer, die zusahen, wie mein nackter Körper sich wand und zuckte, jagten Wellen beschämender Lust durch mich. Meine Hüften stießen vor, suchten nach mehr von dieser intensiven, erniedrigenden Reibung.

„Schon so weit?“ höhnte Lukas, sein Rhythmus wurde härter, unerbittlich. Seine Augen hielten mein Gesicht fest, sog jede Reaktion auf, jedes Zucken, jedes hilflose Stöhnen. „Du bist so erbärmlich leicht zu kriegen. Nur ein verwöhnter Bastard, der hart wird, sobald ihn jemand behandelt wie das billige Loch, das er ist.“

Seine Worte trafen mich wie ein heißer Schlag.

Sie hätten mich abstoßen müssen doch stattdessen ließ mein Körper in seiner Hand noch mehr anschwellen. Ich wurde härter, ein klarer Tropfen Vorlust trat aus und verschmierte unter seinem Daumen. Das Gefühl war überwältigend, und tief in mir spannte sich etwas zusammen.

„Scheiße… Lukas… hör auf.“ Die Warnung war leise, fast ein Flehen.

„Ja?“ zischte er, seine Hand wurde schneller. „Du wirst… du kommst gleich nur von meiner Hand, wie ein verdammter Teenager? Dann mach schon.“

Die Spannung riss.

Mein Körper spannte sich vollständig an, meine Zehen krallten sich in das Laken.

Warte— ahh!

Ein gebrochener Schrei riss aus meiner Kehle, als mein Schwanz in seiner Hand zuckte, pulsierte und dicke, weiße Ströme über meinen Bauch und meine Brust spritzte. Es war intensiv, überwältigend, und sog mir jede Kraft aus den Muskeln. Ich sackte zusammen, außer Atem, völlig erschöpft.

Lukas hörte nicht auf.

Seine Hand bewegte sich weiter, presste die letzten Tropfen heraus und rieb dann weiter über das überempfindliche, langsam erschlaffende Fleisch.

„Ah! Ah, Scheiße, hör auf!“ Ich zuckte, das Gefühl war ein brennender, elektrischer Schmerz, vermischt mit Resten von Lust. Es war zu viel unerträglich. Meine Hüften versuchten auszuweichen, doch Marcus und Jax hielten mich fest.

„Er ist süß, wenn er sich windet“, bemerkte Jax beiläufig, als würde er über das Wetter sprechen.

„Er hat noch gar nicht angefangen“, sagte Lukas und ließ endlich von mir ab. Er wischte seine Hand an meinem Oberschenkel ab. „Auf die Knie mit ihm. Zum Fußende des Bettes. Arme hinter den Rücken.“

Ich wurde hochgerissen, meine Beine wackelig. Sie zwangen mich auf die Knie am Rand des alten Bettgestells, meine Brust gegen die muffige Matratze gedrückt.

Marcus zog meine Handgelenke hinter meinem Rücken zusammen und fixierte sie mit einem groben Kabelbinder, das Plastik schnitt in meine Haut.

Ich war völlig ausgeliefert vorgebeugt, entblößt, mein Hintern in der Luft.

Die Verletzlichkeit war erdrückend.

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