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Kapitel 53

last update publish date: 2026-03-24 05:10:03

Kapitel 53

Am nächsten Morgen öffnete Elena langsam die Augen. Einen Moment lang beobachtete sie nur Vlad neben sich, vollkommen reglos, wie eine Statue von dunkler Schönheit.

Sie stand auf und ging barfuß aus dem Zimmer.

Sie schwebte beinahe die Treppe hinunter. Die Villa war leer. Vlad hatte an diesem Morgen die Angestellten freigestellt, um ihr den nötigen Raum zu geben, sich anzupassen.

Sie betrat die Küche und ging direkt zum Waschbecken. Sie nahm ein Glas und füllte es mit Wasser – eine m
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    Kapitel 54Vlad stand vor dem hohen Fenster, regungslos wie eine Statue. Seine schwarzen Augen beobachteten den dunklen Garten.Elena betrat das Arbeitszimmer."Du bist anders", sagte sie und verschränkte fest die Arme. "Seit Isolde gegangen ist. Du sprichst kaum. Du siehst mich kaum an."Vlad drehte sich nicht um."Weil ich jetzt genau weiß, was kommt."Sie trat neben ihn."Und was hast du vor zu tun?"Er sah sie an, ohne zu blinzeln."Ich bringe dich hier weg. Heute. Jetzt."Sie runzelte die Stirn."Was?""Die Villa ist nicht mehr sicher. Er hat dich bereits gespürt. Jede Wand, jeder Stein, jeder Tropfen Blut, den du hier vergossen hast, ist mit deinem Geruch markiert. Dracula kommt. Und wenn er kommt, wird er nicht allein sein."Elena spürte, wie sich ihr Magen zusammenzog."Also fliehen wir?"Ein bitteres Halblächeln legte sich auf seine Lippen."Ich fliehe nicht, Elena. Ich bin nie geflohen. Ich werde ihn an einen anderen Ort locken.""Wohin? Zur Farm?"Er bestätigte mit einem Ni

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    Kapitel 53Am nächsten Morgen öffnete Elena langsam die Augen. Einen Moment lang beobachtete sie nur Vlad neben sich, vollkommen reglos, wie eine Statue von dunkler Schönheit.Sie stand auf und ging barfuß aus dem Zimmer.Sie schwebte beinahe die Treppe hinunter. Die Villa war leer. Vlad hatte an diesem Morgen die Angestellten freigestellt, um ihr den nötigen Raum zu geben, sich anzupassen.Sie betrat die Küche und ging direkt zum Waschbecken. Sie nahm ein Glas und füllte es mit Wasser – eine menschliche Gewohnheit, die sie noch immer verankerte. Sie führte das Glas an die Lippen… und ohne es zu merken, drückte sie etwas stärker zu, sodass das Glas in ihrer Hand zersprang. Sie erstarrte.Sie sah auf ihre Finger, dann auf ihre unversehrte Handfläche. Kein Schnitt, nichts."Verdammt…", murmelte sie.Vorsichtig sammelte sie die Scherben ein und warf sie weg. Sie atmete reflexartig tief durch und schloss für einen Moment die Augen.Dann roch sie ihn. Es kam aus dem Arbeitszimmer.Er saß d

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