Se connecterMein Herz blieb stehen, als ich den Namen auf dem Display sah.
Damien.
Ich starrte eine Sekunde darauf, noch halb im Schlaf, der Körper wund an Stellen, die ich lange nicht mehr gespürt hatte. Der Raum war so dunkel, dass ich kaum etwas sehen konnte. Adrians Arm lag noch schwer über meiner Taille. Sein Atem ging langsam und gleichmäßig gegen meinen Rücken.
Das Handy summte weiter.
Ich setzte mich vorsichtig auf, versuchte ihn nicht zu wecken, und nahm mit leiser Stimme ab.
„Hallo?“
„Wo zum Teufel bist du?“, Damiens Stimme war scharf. „Es ist nach Mitternacht, Sophia. Du verschwindest nicht einfach so nach dem, was passiert ist.“
Ich schluckte. Meine Kehle fühlte sich trocken an.
„Ich brauchte Luft“, sagte ich leise. „Ich bin spazieren gegangen.“
„Spazieren? Stundenlang?“ Er lachte kalt. „Lüg mich nicht an. Wo bist du gerade?“
Ich öffnete den Mund zum Antworten, aber eine warme Hand glitt meinen Bauch hinauf.
Adrian war schon wach??
Ich erstarrte.
Seine Hand wanderte höher und umschloss meine Brust. Sein Daumen strich langsam und absichtlich über meine Brustwarze. Ich biss mir fest auf die Lippe, um keinen Laut entkommen zu lassen.
„Sophia“, sagte Damien, die Stimme jetzt straffer. „Ich habe dich etwas gefragt. Wo bist du?“
„Ich… ich bin noch draußen“, brachte ich heraus. „Ich komme bald nach Hause.“
Adrian bewegte sich hinter mir. Ich spürte seinen Mund im Nacken, dann tiefer. Er zog das Laken hinunter und schloss die Lippen um meine Brustwarze, saugte zuerst sanft, dann fester und neckend.
Ein leiser Laut wollte fast aus meiner Kehle entweichen. Ich presste die freie Hand auf meinen Mund.
„Du atmest schwer“, sagte Damien. „Was ist los?“
„Nichts“, flüsterte ich. „Ich bin nur müde.“
Adrians Hand glitt zwischen meine Beine. Ich war immer noch nass von vorhin. Seine Finger fanden meinen Kitzler und rieben langsame Kreise. Meine Hüften zuckten, bevor ich sie stoppen konnte.
„Sophia.“ Damiens Stimme wurde tiefer. „Antworte mir richtig. Wo zum Teufel bist du?“
Ich konnte nicht sprechen. Adrian schob zwei Finger in mich und krümmte sie genau richtig. Meine Augenlider flatterten zu. Ein leises Stöhnen entkam mir, bevor ich es fangen konnte.
Ich bedeckte schnell den Mund mit der Hand.
„Fuck.“
Kurze Stille am anderen Ende der Leitung.
„Was war das?“, fragte Damien, plötzlich scharf. „Bist du bei jemandem?“
Adrian saugte fester an meiner Brustwarze und stieß die Finger tiefer. Das Vergnügen baute sich schnell auf. Ich umklammerte das Handy so fest, dass die Hand schmerzte.
„Nein“, brachte ich mit zitternder Stimme heraus. „Ich… ich… bin allein.“
„Du klingst nicht allein.“
Adrians Daumen drückte fester gegen meinen Kitzler, während seine Finger sich hinein- und herausbewegten. Meine Oberschenkel begannen zu zittern. Ich biss mir in die eigene Hand, um still zu bleiben, aber ein weiteres leises Stöhnen entkam trotzdem.
„Sophia.“ Damiens Stimme war jetzt kalt. „Sag mir, wo du gerade bist.“
Ich konnte nicht antworten. Adrian machte weiter, gleichmäßig und unerbittlich. Der Druck in meinem Bauch zog sich immer enger zusammen. Mein Atem wurde unregelmäßig. Ich war so nah, dass ich kaum denken konnte.
„Ich… komme bald nach Hause“, flüsterte ich mühsam.
„Das ist keine Antwort.“
Dann setzte sich Adrian auf und bewegte sich langsam zu meiner Muschi. Er neckte mich, dann benutzte er langsam seine warme Zunge, krümmte die Finger und saugte gleichzeitig fest.
Ich war kurz vor dem Höhepunkt, zitterte und versuchte verzweifelt, still zu bleiben.
„Komm für mich“, murmelte Adrian so leise, dass nur ich ihn hörte. „Komm an meinen Fingern, während du daran denkst, wie viel besser sich das anfühlt als alles, was dein Mann dir je gegeben hat.“
Der Orgasmus traf mich ohne Vorwarnung. Mein ganzer Körper verkrampfte sich. Ein gebrochenes Stöhnen quoll aus meinem Mund, bevor ich es stoppen konnte.
Zwei volle Sekunden absolute Stille am Telefon.
Dann sprach Damien, leise und gefährlich.
„Wer zum Teufel ist bei dir? Fickt dich gerade jemand??? Sophia, verdammt noch mal, antworte mir!!“
Ich konnte nicht atmen. Mein Körper zitterte noch. Langsam zog er die Finger heraus. Ich sah fasziniert und entsetzt zu, wie er sie zum Mund führte und sauber leckte, die Augen die ganze Zeit auf mich gerichtet.
„Köstlich“, sagte er leise.
Dann küsste er die Seite meines Halses, völlig ruhig, als hätte er mich nicht gerade zum Kommen gebracht, während mein Mann am Telefon war.
„Sophia“, sagte Damien erneut, diesmal lauter. „Antworte mir. Wo bist du, und wer ist bei dir?“
Meine Hände zitterten. Ich starrte auf die dunkle Wand vor mir, das Handy am Ohr, das Herz schlug gegen meine Rippen.
Adrians Mund strich über mein Ohr.
„Sag es ihm“, murmelte er, „oder ich tue es.“
Ich schloss die Augen.
Meine Stimme kam kaum über ein Flüstern hinaus.
„Ich rufe dich zurück.“
Ich legte auf, bevor Damien noch ein Wort sagen konnte.
Der Raum wurde vollkommen still.
Mein Handy-Display wurde dunkel.
Adrians Arm legte sich von hinten um meine Taille. Er zog mich an seine Brust. Ich spürte, dass er wieder hart gegen mich war.
Ich saß da und zitterte, unfähig mich zu bewegen, unfähig zu denken, der Kopf komplett leer außer einem sich wiederholenden Gedanken:
Was zum Teufel ist gerade passiert?
Ich stieg ein.Nicht, weil ich eine Antwort hatte, sondern weil die andere Wahl schlimmer war. Wenn Adrian Vale an die Haustür klopfte, würde Damien ihn sehen – genauso wie Bella. Das ganze Haus würde wissen, dass ich mit dem einen Mann in dieser Stadt gewesen war, dessen Name mich ruinieren konnte.Die Tür schloss sich. Das Auto war still. Es roch nach Leder und seinem Kölnischwasser. Derselbe Duft wie letzte Nacht.Zuerst sah er mich nicht an. Er fuhr einfach los.Wir fuhren nur ein paar Straßen weiter. Nicht weit genug, um zu verschwinden, aber weit genug, dass die Lichter der Villa hinter uns lagen.Er parkte unter einem Baum und schaltete den Motor aus.Dann hielt er mir meinen Ausweis hin.Ich nahm ihn. Meine Finger streiften seine, und sofort spürte ich, wie mein Herz rasend schlug. Ich zog die Hand schnell zurück.„Da“, sagte ich. „Ich habe ihn. Bring mich jetzt zurück.“Er starrte einen Moment, bevor er sprach.„Ist das alles, wofür du gekommen bist?“„Ja.“„Warum zittern dan
Ich starrte auf die letzte Nachricht, bis meine Finger taub wurden.Ich habe immer noch deine Unterwäsche, Sophia.Es gab nur eine Person, die das schicken konnte.Adrian Vale.Ich sperrte das Handy und legte es mit dem Display nach unten aufs Bett. Es half überhaupt nicht. Die Worte blieben in meinem Kopf.Das Handy vibrierte erneut.Ignoriere mich nicht.Ich wollte gerade zurückschreiben, als ich Schritte im Flur hörte.„Sophia.“ Damiens Stimme. „Runter. Jetzt.“Ich stopfte das Handy in meine Tasche, richtete mein Kleid und öffnete die Tür.Er ging bereits zur Treppe, als müsste er nicht prüfen, ob ich ihm folgte.Das Esszimmer fühlte sich plötzlich viel zu eng an. Bella saß rechts von Damien, auf dem Stuhl, der früher meiner gewesen war. Sie hatte ein weißes Kleid angezogen. Ihre Wange war noch ein wenig rot, aber sie sah zufrieden aus.Gegenüber von ihr stand ein dritter Teller.Der war für mich.„Setz dich“, sagte Damien.Ich setzte mich.Eine Hausangestellte brachte Suppe. Zuers
Ich blieb länger im Flur stehen, als ich sollte, und versuchte zu verarbeiten, was gerade passiert war.Damiens Schritte verklangen oben. Das Haus wurde wieder still, aber es fühlte sich nicht leer an. Es fühlte sich an, als warte es auf den nächsten Schlag.Ich zog mein Kleid ordentlich herunter und ging ins Badezimmer im Erdgeschoss. Ich schloss ab, drehte den Hahn auf und wusch mich mit zitternden Händen. Das Wasser war kalt. Meine Oberschenkel waren klebrig. Mein Nacken brannte immer noch, wo Damien mein Haar gezogen hatte.Ich sah mich im Spiegel an.Mascara unter den Augen. Spuren auf der Haut. Eine Frau, die das Bett des einen Mannes verlassen und direkt in die Bestrafung des anderen gelaufen war.Ich wusch mir das Gesicht und ging die Treppe hinauf.Die Tür zum Hauptschlafzimmer stand bereits offen.Bella war drinnen.Zwei Kisten standen auf dem Bett. Meine Kleidung lag in einem Haufen auf dem Boden, als hätte jemand sie beiseite gefegt. Sie hing ein cremefarbenes Kleid in mei
Damien stand auf der letzten Stufe und sah mich an, als wäre ich Dreck.„Du hast eine Menge zu erklären.“Ich schloss die Tür hinter mir. Meine Tasche fühlte sich schwer in der Hand an. Mein Kleid war zerknittert. Meine Haare ein Chaos. Ich spürte Adrian noch auf meiner Haut und hasste, dass Damien das alles sehen konnte.„Ich habe dir gesagt, dass ich Luft brauchte“, sagte ich.„Luft??“ fragte er sarkastisch, während er langsam die restlichen Stufen herunterkam. „Du brauchtest die ganze Nacht Luft? Du brauchtest so dringend Luft, dass du dein Telefon nicht richtig beantworten konntest?“Ich blieb an der Tür stehen. „Ich war aufgebracht.“„Nein, Sophia. Du warst bei jemandem.“Meine Kehle zog sich zusammen. „Ich war nur in einer Bar.“„Und dann?“„Und dann habe ich getrunken, mehr nicht.“ Ich antwortete und versuchte verzweifelt, mein Gesicht ruhig zu halten.Er blieb vor mir stehen. Nah genug, dass ich sein Kölnischwasser riechen und die Wut hinter seinem ruhigen Gesicht sehen konnte
Ich saß am Rand des Bettes, das Laken eng um mich gewickelt.Morgenlicht drang durch die dünnen Vorhänge. Mein Kopf schmerzte und mein Körper fühlte sich wund an. Der Raum roch immer noch nach Sex und seinem Kölnischwasser. Alles von der letzten Nacht fühlte sich jetzt, da der Alkohol weg war, viel zu real an.Adrian lag noch im Bett hinter mir. Seit dem Ende des Anrufs hatte er nicht viel gesagt. Er beobachtete mich nur mit diesem ruhigen, undurchschaubaren Ausdruck, als warte er ab, was ich tun würde.Ich konnte ihn nicht richtig ansehen.Die letzte Nacht fühlte sich an, als gehöre sie jemand anderem. Die Drinks. Die Art, wie er mich berührt hatte. Die Art, wie ich es zugelassen hatte. Die Art, wie ich gekommen war, während mein Mann am Telefon war. Und sein Name.„Adrian Vale… warte – ADRIAN VALE!!“Ich presste beide Hände gegen mein Gesicht und ließ einen zittrigen Atemzug entweichen, als ich mich erinnerte, wer er war.Was zum Teufel habe ich getan?Ich stand langsam auf, hielt i
Mein Herz blieb stehen, als ich den Namen auf dem Display sah.Damien.Ich starrte eine Sekunde darauf, noch halb im Schlaf, der Körper wund an Stellen, die ich lange nicht mehr gespürt hatte. Der Raum war so dunkel, dass ich kaum etwas sehen konnte. Adrians Arm lag noch schwer über meiner Taille. Sein Atem ging langsam und gleichmäßig gegen meinen Rücken.Das Handy summte weiter.Ich setzte mich vorsichtig auf, versuchte ihn nicht zu wecken, und nahm mit leiser Stimme ab.„Hallo?“„Wo zum Teufel bist du?“, Damiens Stimme war scharf. „Es ist nach Mitternacht, Sophia. Du verschwindest nicht einfach so nach dem, was passiert ist.“Ich schluckte. Meine Kehle fühlte sich trocken an.„Ich brauchte Luft“, sagte ich leise. „Ich bin spazieren gegangen.“„Spazieren? Stundenlang?“ Er lachte kalt. „Lüg mich nicht an. Wo bist du gerade?“Ich öffnete den Mund zum Antworten, aber eine warme Hand glitt meinen Bauch hinauf.Adrian war schon wach??Ich erstarrte.Seine Hand wanderte höher und umschlos







