LOGINLiebes Tagebuch, ich habe mich mit dem Mann meiner Mutter hingelegt. Und... ich will es wieder. Ich wusste, dass es falsch ist. Ich wusste, dass er der einzige Mann ist, der tabu sein sollte, aber ich konnte nicht aufhören. Jetzt sind all meine Geheimnisse hier in diesen Seiten. Dieses Buch ist eine Sammlung der dunkelsten Geschichten, die je erzählt wurden. Es ist ein Tagebuch voller Dinge, die niemals passieren dürften. Es zeigt, was passiert, wenn Stiefväter dem Mädchen nicht widerstehen können, das ihre Frauen Tochter nennen, wenn Schwiegerväter sich in ihre Schwiegertöchter verlieben und wenn der beste Freund eines Vaters ein Mädchen, das er beschützen sollte, mit nichts als Hunger ansieht. Das sind Geschichten über Männer, die eine Grenze überschreiten. Es geht um DADDIES und TÖCHTER, die die Regeln vergessen und dem nachgeben, was sie wollen. Sei gewarnt: Dieses Buch ist nicht für jeden. Die Hitze ist sehr hoch und die Geschichten sind sehr düster. Wenn du etwas Süßes suchst, LEG DAS HIER WEG. Aber wenn du sehen willst, was passiert, wenn die unangenehmsten Grenzen schließlich fallen, lies weiter.
View More5 Rosie Der Flur des Instituts war menschenleer. Meine Schritte hallten wie Donner auf dem Linoleum, während ich auf sein Büro zuging. Es war 17:02 Uhr. Mein Herz war ein gefangener Vogel in meiner Brust, der wild gegen meine Rippen schlug. Ich sollte nicht hier sein. Das wusste ich. Aber wenn Professor Ashton dich in sein Büro zitiert, sagst du nicht nein. Nicht, wenn er ein Video von dir auf seinem Handy hat, das dein gesamtes Leben ruinieren könnte. Und vergessen wir nicht die Kleinigkeit… dass es ein Video war, das ich ihm völlig freiwillig geschickt hatte. Ich erreichte die schwere Holztür. Meine Hand zitterte, als ich anklopfte. „Herein“, dröhnte seine Stimme. Sie war tief, ruhig und einflößend. Ich drückte die Tür auf und trat ein. Im Büro roch es nach teurem Leder, alten Büchern und demselben Sandelholz-Parfum, das mir den Kopf verdrehte. Professor Ashton saß hinter seinem massiven Schreibtisch. Er blickte nicht auf. Seine Augen waren auf den Laptop vor ihm gerichtet, da
4RosieDie Wochenendluft im Café war dick vom Duft gerösteter Kaffeebohnen und dem Gemurmel der Samstags-Kundschaft. Ich wupperte hinter der Theke rum, räumte Tische ab und schäumte Milch auf. Es waren drei Tage vergangen, seit Professor Ashton mir das letzte Mal geschrieben hatte. Drei Tage Frieden. Ich hatte endlich das Gefühl, wieder atmen zu können. Ich war überzeugt, dass er die Lust an seinem kleinen Spielchen verloren hatte. Ich war nur eine Studentin, und er war ein mächtiger Mann – er hatte mit Sicherheit Besseres zu tun, als mein Handy nach Nacktfotos abzusuchen.Ich wischte die Espressomaschine ab, ein zaghaftes Lächeln auf den Lippen. „Es ist vorbei“, flüsterte ich mir selbst zu.Summ. Summ.Mein Herz machte einen schmerzhaften Satz. Ich griff in meine Schürzentasche und zog mein Handy heraus. Mir rutschte das Herz augenblicklich in die Hosentasche.Wenn man vom Teufel spricht…Professor Ashton: Miss Rosie. Sie dachten doch nicht etwa, ich hätte Sie vergessen?Ich erstarr
3RosieIch saß in der allerletzten Reihe des Hörsaals. Mein Herz war ein einziges wildes Hämmern gegen meine Rippen. Ich starrte auf das Display meines Handys, meine Hände zitterten so sehr, dass ich es fast fallen gelassen hätte. Die Nachricht von Professor Ashton stand unbarmherzig da. Er wollte ein Foto. Jetzt sofort. Mitten im Unterricht.Meine Finger bewegten sich über die Tastatur…Ich: Es tut mir leid, Herr Professor. Ich verstehe nicht.Ich beobachtete ihn über das Meer von Studenten hinweg. Er sah kaum von seinen Unterlagen auf, und mein Handy vibrierte im selben Moment schon wieder.Professor Ashton: Sie sind ein kluges Mädchen, Rosie. Spielen Sie keine Spielchen mit mir.Ich schluckte schwer.Ich: Aber Herr Professor... der Raum ist voll. Hier sitzen überall Leute.Er hob sein Handy ein Stück an. Nur ganz leicht.Er hörte auf zu sprechen. Er blickte vom Pult auf und sah mich direkt an. Sein Blick war starr, kalt und beinahe drohend. Es fühlte sich an, als würde er mich von
2RosieDie Morgensonne schien viel zu hell. Sie fühlte sich wie ein Scheinwerfer auf meinem Gesicht an, als ich mit Ashton am kleinen Küchentisch saß. Mein Freund nippte an seinem Kaffee und sah mich mit einem verspielten, leicht beleidigten Schmollmund an. Mein Herz veranstaltete wegen des gestrigen Desasters immer noch einen Taktikanz in meiner Brust.„Ich bin ehrlich gesagt immer noch ein bisschen enttäuscht, Rosie“, sagte Ashton und stellte seine Tasse mit einem Klirren ab. „Ich habe den ganzen Abend auf mein Handy geschaut. Du hast mir kein einziges Bild von deinem Shooting geschickt.“Ich zwang mich zu einem Lachen, aber es klang selbst in meinen Ohren dünn und aufgesetzt. „Du warst doch derjenige, der 'Nein' gesagt hat! Du hast gemeint, du willst sie nicht sehen, während du im Meeting sitzt, erinnerst du dich?“„Das heißt doch nicht, dass ich sie überhaupt nicht sehen wollte“, neckte er mich, griff über den Tisch und drückte meine Hand. „Wer würde denn nicht deinen heißen Körp











