MasukRosellas Perspektive
Ich trat auf den roten Teppich, der zum Eingang des Luxe Noir führte. Aus der Nähe sah der Club nicht nur teuer aus, er wirkte wie eine Festung, erbaut aus Ego und Blutgeld. Zwei riesige Männer standen wie Statuen am Eingang, ihre Gesichter ausdruckslos und ohne Lächeln. Einer von ihnen hielt ein schlankes silbernes Gerät, das wie ein futuristischer Zauberstab aussah. „Scan-Tech 360“, grunzte der Mann links und fuhr mit dem Stab über meinen Körper. Er piepte gleichmäßig, während ich mein Gesicht zu einer Maske gelangweilter Perfektion machte. „VIP-Zugangsberechtigung“, verlangte der zweite Wachmann. Ich schob eine Hand in meine Clutch und holte den schwarz-goldenen Pass heraus, den Mag mir zuvor besorgt hatte. Ich zog ihn durch den Scanner und sah, wie ein grünes Licht aufleuchtete. Eine Sekunde später teilten sich die massiven goldenen Türen lautlos und enthüllten eine dekadente Welt aus Reichtum, Laster und Verführung, die dahinter verborgen lag. In einem Moment war es nur der ruhige Nieselregen einer texanischen Nacht. Im nächsten traf mich eine Wand aus Bass hart in die Brust, die Luft drinnen dick vom Geruch teurer Zigarren, verschüttetem Champagner und dem starken Duft mächtiger Menschen. Neonlichter – kobaltblau, blutrot und ein giftiges Violett – schnitten durch den rauchigen Dunst und zerlegten den Raum in scharfe Formen. Die Decke war ein riesiger LED-Bildschirm, der einen Sturm in Zeitlupe zeigte, sodass der ganze Club sich anfühlte, als läge er unter Wasser. „Wow“, hauchte ich und scannte jede Ecke. Ich bewegte mich durch die Menge, meine Absätze klickten auf den Glasböden. Männer in Fünftausend-Dollar-Anzügen sahen mir nach, ihre Blicke blieben an den Kurven meines Kleides hängen, aber ich ignorierte sie – verständlicherweise war mein Hintern ablenkend. Außerdem waren sie kleine Fische, ich suchte den Hai. Und dann sah ich ihn. Im VIP-Bereich, erhöht über der Menge, ein hufeisenförmiger Balkon, der einen perfekten Blick auf die chaotische Tanzfläche darunter bot. In der Mitte saß Blake Luca in einer roten Samt-Nische, die eher wie ein Thron aussah. Er trug einen Anzug, so schwarz, dass er das Licht des Clubs zu verschlucken schien. Er saß mit einer beängstigenden, raubtierhaften Reglosigkeit da. Links und rechts von ihm schüttelten zwei Stripperinnen ihre Ärsche zum Beat. Ihre Gesichter waren hinter Masken verborgen, aber sie waren vollkommen nackt, ihre Haut schimmerte von goldenem Körperöl. Sie hatten Körper – Kurven, bei denen Männer den Verstand verloren. Ich sah sie an, dann hinunter zu mir selbst. Meine eigenen Kurven waren tödlich, aber mein Dekolleté fühlte sich bescheiden an im Vergleich zu dem Berg aus Fleisch, der gerade vor Blakes Gesicht vibrierte. Er schien sich nicht darum zu scheren… er hielt eine dicke kubanische Zigarre zwischen zwei Fingern, eine Rauchwolke verhüllte seine Züge. Das flackernde Clublicht machte es unmöglich, sein Gesicht genau zu erkennen, aber ich hatte es geschafft, die scharfe Linie seines Kiefers und das Glitzern seiner schweren goldenen Uhr zu erhaschen. „Genieß es, solange es dauert… du Hurensohn.“ Ich grinste, meine Stimme wurde vom Bass der Lautsprecher verschluckt. Ich scannte den Raum auf der Suche nach meinem Kontakt. Im hinteren Teil des VIP-Bereichs, in einer Nische hinter einer massiven Steinsäule, saß Murphy. Er nippte an einem Glas mit dunkler Flüssigkeit und sah aus wie ein weiterer reicher Gast. Aber Murphy war der Leiter der VIP-Beziehungen im Luxe Noir und der einzige Grund, warum ich überhaupt in den inneren Kreis gelangt war. Ich bewegte mich auf ihn zu, schlängelte mich durch Körper, die nach Geld und Designer-Cologne rochen. Murphy blickte auf, als ich mich näherte, seine Augen folgten den Bewegungen der Wachen, die Blakes Nische umgaben. Es waren mindestens acht – riesige Männer mit Ohrstöpseln und Ausbuchtungen unter ihren Jacken, die keine Handys waren. „Du bist spät, Rosella“, murmelte Murphy, als ich neben ihm in die Nische schlüpfte. Er sah mich nicht an, sein Blick blieb auf den VIP-Bereich gerichtet. „Der Regen war heftig, die Security noch heftiger“, antwortete ich und strich mein Kleid glatt. „Wie machen wir das?“ Murphy griff unter den Tisch und holte ein silbernes Serviertablett hervor. Darauf stand eine einzelne Flasche ‚Ace of Spades‘-Champagner und zwei Kristallflöten. Neben der Flasche lag eine kleine, weiße Leinen-Serviette, die zu einem perfekten Quadrat gefaltet war. „Er hat gerade eine frische Flasche bestellt. Die reguläre Kellnerin ist in der Küche verhindert“, sagte Murphy mit einem grausamen Glitzern in den Augen. „Die Wachen sind wegen des Regens in höchster Alarmbereitschaft. Sie überprüfen jeden, aber sie werden kein hübsches Gesicht mit einer Dreitausend-Dollar-Flasche Champagner kontrollieren.“ Ich nahm das Tablett und balancierte das Gewicht auf meinen Fingerspitzen. „Was die Dunes Entity angeht… bist du sicher, dass sie in seinen privaten Räumen ist?“ „Ja, er geht in zwanzig Minuten in seine Privaträume. 7. Stock. Während du den Champagner servierst, achte darauf, seine Aufmerksamkeit zu erregen, verführe ihn, so gut du kannst, mach, dass er dich wiedersehen will, und schlüpf dann weg, wenn er mit seinen Geschäftspartnern spricht. Stell dich an diesen Eingang, um ihn aufzuhalten, wenn er geht.“ Murphy zeigte auf die vergoldete Tür am anderen Ende. „Das Wichtigste ist: Mach, dass er dich für die Nacht mitnehmen will.“ „Danke“, sagte ich, stand bereits auf und hob das Tablett. „Lass dich nicht erwischen.“ Ich trat aus Murphys Nische und begann den Weg zu Blake Lucas Nische. Mein Herz hämmerte gegen meine Rippen, aber ich leitete jede Unze dieser nervösen Energie in meinen Gang, ließ meine Hüften mit mühelosem Selbstbewusstsein schwingen. Ein spielerisches Lächeln umspielte meine Mundwinkel, sorgfältig einstudiert, um den Sturm zu verbergen, der unter meiner ruhigen Fassade tobte. Als ich den Rand seiner Nische erreichte, traten zwei Wachen mir in den Weg – Muskelwände mit vernarbten, kalten Gesichtern. Einer von ihnen streckte eine Hand aus und hielt mich auf. „Private Nische. Weitergehen.“ Ich tat es nicht, neigte den Kopf und ließ das rote Clublicht die Diamanten an meinem Hals einfangen. „Mr. Blake hat den Ace bestellt“, sagte ich, meine Stimme glatt und laut genug, um die Musik zu übertönen. Ich hob die Flasche leicht an. „Es sei denn, Sie möchten erklären, warum sein Champagner so lange braucht?“ Der Wachmann zögerte, sah mir ins Gesicht, dann an meinem Kleid hinunter und auf die teure Flasche. Er wechselte einen Blick mit seinem Partner, und nach einer angespannten Sekunde trat er zur Seite und tippte an seinen Ohrstöpsel. „Kellnerin kommt“, murmelte er. Ich ging an ihnen vorbei, die Luft wurde plötzlich kühl, als ich in Blakes persönlichen Raum trat. Die Musik schien zu verblassen, gedämpft durch die schweren Vorhänge. Der Geruch seiner Zigarre war überwältigend – teuer, dunkel und unverkennbar männlich. Die Stripperinnen bewegten sich noch immer, ihre Haut glänzte vor Schweiß. Als ich mich näherte, hob Blake eine Hand. Die Mädchen hielten sofort inne, glitten vom Tisch und verschwanden wortlos in den Schatten der Nische. Ich lächelte und ließ meine Lippen gerade genug für ihn aufwärts biegen. Ich trat an den Tisch und stellte das Tablett mit bedachter Sorgfalt ab. Meine Finger verweilten auf der Flasche, als ich sie ergriff, den Draht drehte und den Korken mit einem leisen Plopp herauszog. „Ihr Champagner, Mr. Blake“, murmelte ich, beugte mich gerade genug über den Tisch, um ihm einen Blick auf meine festen Brüste zu gewähren. Ich goss die goldene Flüssigkeit langsam in die Flöte und ließ meine Augen auf seinen ruhen. Die Lichter wechselten zu einem gleichmäßigen Weiß, und endlich sah ich ihn – atemberaubend auf die gefährlichste Weise möglich: bronzefarbene Haut, dunkles, nach hinten gegeltes Haar und haselnussbraune Augen, die nicht auf den Champagner, sondern direkt auf mich gerichtet waren, scharf und präzise. „Wer sind Sie?“, fragte er, seine Stimme tief und rau, jedes Wort rollte wie ferner Donner. „Amber.“ „A…m…b…e…r…“, wiederholte er und zog jeden Buchstaben in die Länge, als wüsste er bereits, dass ich log. „Wer hat Sie angewiesen, meinen Tisch zu bedienen?“ Ich erstarrte, die Hand noch immer um die Flasche. „Man hat mir gesagt–“ „Es ist mir egal, was man Ihnen gesagt hat! Wer hat die Anweisung gegeben?“, unterbrach er mich, legte seine Zigarre in einen Aschenbecher und lehnte sich vor. „Ich kenne jede Kellnerin in diesem Club, ich kenne ihre Namen und ich kenne ihre Gesichter. Ich kenne Sie nicht.“ Ein Schweißtropfen rann mir den Nacken hinunter, aber ich hielt mein Lächeln fest an Ort und Stelle. Ich ließ meinen Blick einen Bruchteil länger als nötig auf ihm ruhen, gerade genug, um verlegen statt verängstigt zu wirken. „Ich bin neu, Mr. Blake“, sagte ich glatt. „Eigentlich meine erste Nacht.“ Ich neigte den Kopf und ließ einen Hauch von Bewunderung meinen Ausdruck weicher machen. „Ich sollte mich wohl geehrt fühlen, dass der große Blake Luca mich bemerkt hat.“ Ohne eine Antwort zu geben, griff ich nach dem Glas und versuchte, die Bewegung beiläufig wirken zu lassen, als ich es ihm entgegenstreckte. „Setzen Sie sich“, befahl er, ohne auch nur einen Blick auf die Hand zu werfen, die ihm das Glas anbot. „Ich habe andere Tische, Mr.–“ „Setzen Sie sich.“ Ich stellte das Glas langsam zurück auf den Tisch und warf einen verstohlenen Blick auf die Wachen, die Blakes Nische umgaben – ihre Blicke lagen schwer auf mir. Mein Puls beschleunigte sich, aber ich hielt meine Haltung ruhig und zeigte gerade genug Selbstbewusstsein, um ihre Aufmerksamkeit zu halten. Ohne weiteren Moment des Zögerns glitt ich auf die Kante des plüschigen Sofas ihm gegenüber und ließ gerade genug von meinen Kurven seine Augen auf sich ziehen. Blake beobachtete mich einen langen Moment, das Schweigen dehnte sich zwischen uns. Seine Hand bewegte sich langsam, und ich verspürte den Impuls zurückzuweichen, blieb aber still. Er berührte mich nicht. Stattdessen nahm er das Glas, das ich eingegossen hatte, schwenkte die Flüssigkeit und stellte es dann wieder ab, ohne einen Schluck zu nehmen. „Sie sind zu poliert für eine Kellnerin“, murmelte er, seine Augen bohrten sich in meine. „Das Kleid. Der Gang. Du bist ein Raubtier… kleines Vögelchen. Die Frage ist, was jagst du in meinem Club?“ Ich ließ meinen Blick seinem begegnen, ruhig, aber nervös. Ich schenkte ihm ein kleines, neckisches Lächeln, meine Hände ballten sich leicht an meinen Seiten. „Ich weiß nicht, wovon Sie sprechen, und ich jage nichts… nun ja, die neue Kellnerin wollte einfach einen besseren Blick auf den Mann werfen, den alle den Dunes Boss nennen… das war’s“, sagte ich und ließ meinen Blick über ihn wandern – hielt einen Moment zwischen seinen Schenkeln inne, wanderte dann hinauf zu seinen Lippen und schloss schließlich mit seinen Augen. „Kann ich jetzt gehen?“ Blakes Augen verweilten einen Moment auf mir, dann lehnte er sich leicht zurück und gab ein kleines zustimmendes Nicken. Erleichterung durchflutete mich. Zumindest konnte ich weggehen und meinen nächsten Schritt planen. Ich erhob mich von meinem Platz und drehte mich zum Gehen, kam aber kaum einen Schritt weit, bevor sich eine Hand um mein Handgelenk schloss. Sein Griff war fest und erschreckend – groß genug, um mein Handgelenk zu umschließen, doch unerwartet sanft auf meiner Haut.Rosellas Perspektive Ich werfe Zee einen Blick zu, und ohne ein Wort verlässt sie leise das Wohnzimmer.Ich habe eigentlich nicht vor zu fragen, doch die Frage rutscht mir über die Lippen, bevor ich sie aufhalten kann. „Wo ist Mr. Blake?“Der Arzt tut zunächst so, als hätte er mich nicht gehört, und wickelt ruhig einen Verband um die Schürfwunde an meinem Handgelenk. Nach einem kurzen Moment antwortet er schließlich in einem knappen Ton.„Er ist hinausgestürmt. Um seine Verlobte abzuholen.“„Oh.“Mir fällt plötzlich ein, dass ich Lucien früher gehört habe, wie er erwähnte, dass sie in einen Unfall verwickelt war.Ich sollte Mitleid mit der Dame haben, oder? Das sollte ich wirklich. Stattdessen dreht sich ein bitteres, hässliches Gefühl tief in meinem Bauch.Könnte das Neid sein? Eifersucht? Ich weigere mich absolut, das zuzugeben.„Was genau sind Sie für Mr. Luca?“ Dr. Adrian unterbricht seine Arbeit, seine scharfen Augen fixieren meine.„Warum fragen Sie?“ schieße ich zurück, meine
Rosellas Perspektive „Drei..!“Ein Schuss explodiert direkt neben meinem Ohr.Für den Bruchteil einer Sekunde bleibt mein Herz stehen. Ich denke, ich wurde getroffen. Doch dann zuckt Raels Körper hinter mir gewaltsam. Sein brutaler Griff in meinen Haaren lockert sich, als er mit einem Brüllen voller Qual seitwärts taumelt.Ich reiße den Kopf zur Seite. Tyrn steht dort, die Waffe noch erhoben. Eine dünne Rauchfahne kringelt sich aus dem Lauf, sein Gesicht eine Maske aus eiskalter Wut.Bevor Rael überhaupt auf die Knie sinken kann, ist Lucien schon in Bewegung. Er tritt hart gegen Raels Pistole und lässt sie über den Boden schlittern. Santino stürmt vorwärts, und um uns herum bricht das Chaos aus. Schreie erfüllen das Lagerhaus. Stiefel poltern.Ein weiterer Schuss hallt durch das Lagerhaus. Ich zucke zusammen, sacke gegen die Seile um meine Handgelenke und spüre, wie Panik in mir aufsteigt. Meine Ohren klingeln so heftig, dass ich meinen eigenen keuchenden Atem kaum noch höre.Dann st
Rosellas Perspektive „Nimm deine dreckigen Pfoten von mir, du Bastard!“, knurre ich und wehre mich heftig, während einer der Männer meine Hose herunterreißt. Meine Nägel kratzen über seinen Arm und ziehen Blut, doch alles, was ich dafür ernte, ist ein raues Lachen.Der Mann hinter mir dreht mir schmerzhaft die Arme auf den Rücken und fixiert sie dort. Bevor ich noch einmal Luft holen kann, packt der Kerl vor mir den Ausschnitt meines Tops und reißt es mit einem brutalen Ruck auf. Der Stoff gibt nach und entblößt meine Brüste der kalten Luft und ihren hungrigen Blicken. Meine Nippel ziehen sich sofort vor Kälte und purer Panik zusammen.Ein Chor aus tiefen Pfiffen und derben Glucksern erfüllt den Raum.„Verdammt… schaut sie euch an.“„Wildes kleines Ding.“„Aufhören! Lasst mich los, ihr kranken Wichser!“, schreie ich, werfe mich wild gegen sie, doch ihre Griffe sind wie Eisen. Ich strample noch heftiger, drehe und trete mit allem, was ich habe, verzweifelt darum bemüht, mich zu befrei
Rosellas PerspektiveDie Wachen rücken näher, Misstrauen ersetzt die Belustigung, die sie noch vor wenigen Momenten gezeigt hatten.„Wer bist du?“„Wer hat dir den Umschlag gegeben?“„Wie hast du diesen Ort gefunden?“„Wer hat dir den Namen meines Bosses verraten?“Die Fragen prasseln eine nach der anderen auf mich ein, lassen mir keine Zeit zum Nachdenken, geschweige denn zum Atemholen.Ich beantworte jede so ruhig wie möglich und halte mich an die Geschichte, die ich mir immer wieder im Kopf eingeprägt hatte. Ich bete, dass meine Stimme nicht so sehr zittert, dass sie mich verrät.„Bitte“, sage ich und drücke den Umschlag fester an meine Brust. „Man hat mir gesagt, ich soll ihm das persönlich übergeben. Ich kann nicht ohne die Zustellung zurückkehren.“Eine der Wachen mustert mich einen langen Moment, bevor sie genervt mit der Zunge schnalzt.„Hartnäckig, was?“, murmelt der Wachmann, holt sein Handy heraus und wählt eine Nummer. Er wartet, bis das Gespräch verbunden ist.„Don“, sagt
Rosellas Perspektive Meine Augen flattern, als ich Santino anstarre... dann schubst Blake mich plötzlich zurück.Ich stolpere, als er die Distanz in einem scharfen Schritt schließt. Er packt Santino an der Schulter und knallt ihn hart gegen die Wand.„Fass sie noch einmal an“, knurrt er, „und ich breche dir deine verdammte Hand.“Santinos Augen weiten sich für den Bruchteil einer Sekunde, bevor sich ein selbstgefälliges Grinsen auf seinem Gesicht ausbreitet. „So beschützend gegenüber deiner kleinen Hure, Boss?“, zieht er ihn auf. „Interessant.“Ich stehe wie erstarrt da und starre die beiden an.Warum ist Blake so beschützend?Ein Teil von mir schmilzt bei dieser wilden Geste dahin, während der andere Teil schreit, dass er mit mir noch nicht fertig ist.Der Mann, den ich ihn Tyrn nennen hörte, tritt zwischen sie. „Boss, wir müssen los. Rael wird nicht warten.“Blake gibt Santino einen letzten harten Stoß, bevor er sich zu mir umdreht. Ich bin immer noch wie festgefroren, als er meine
Blakes Perspektive „Whoo…!“ Santino zuckt zusammen, reibt sich den Mund und prüft, ob Blut zu sehen ist. Er schaut zu mir auf, ein dunkles Grinsen zerrt an seinem Mundwinkel.„Verdammt… du hast das wirklich wegen ihr gemacht?“Ich funkele ihn an, drehe mich auf dem Absatz um und stürme Rosella hinterher, bevor Lucien überhaupt reagieren kann.„Rosella! Bleib stehen!“Sie ist schon halb den Flur hinunter und bewegt sich schnell. Innerhalb von Sekunden hole ich sie ein, packe ihren Arm und reiße sie zurück. Sie keucht auf, als ich sie herumwirbele und gegen die Wand drücke, mein Körper drängt sich an ihren.Ich blicke in beide Richtungen den Flur entlang. Gott sei Dank ist er leer – das Letzte, was ich brauche, ist ein Publikum.„Hör auf“, knurre ich, nagele beide Handgelenke mit einer Hand über ihrem Kopf fest. Mein Oberschenkel schiebt sich zwischen ihre Beine und hält sie gefangen. Ich spüre die Wärme ihres Körpers durch den dünnen blauen Stoff ihres Zweiteilers. Bei jedem zittrigen







