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Die Wettsklavin des Wahrer Alpha
Die Wettsklavin des Wahrer Alpha
Autor: FannyMotta

Kapitel 1: Letzter Einsatz

Autor: FannyMotta
last update Fecha de publicación: 2026-06-25 07:48:35

„Letzte Chance, Pedro“, sagt Miguel, seine Stimme von Warnung durchzogen, seine Augen starren auf Pedros Augen. „Gut, ich nehme dein Schweigen als Zustimmung zu meinem Vorschlag. Wie gesagt, wenn du gewinnst, werden Freiheit und Geld dir gehören“, bekräftigt er und gibt Pedro die Hoffnung, die Schuld von mehr als zweihunderttausend Dollar loszuwerden.

„Wenn ich verliere... was wird passieren?“, fragt Pedro, seine Stimme beinahe ein vor Angst durchdrungenes Flüstern, er nutzt seinen letzten Rest Bewusstseins, doch der Alkohol in seinem Körper trübt sein Gefahrengefühl.

Miguel lächelt räuberisch, sein Gesichtsausdruck offenbart die Befriedigung über die Reaktionen des Menschen vor ihm, er nährt seinen Wolf mit der Verzweiflung in dem menschlichen Antlitz.

„Du wirst mir deine Tochter übergeben. Sie wird meine Sklavin werden“, sagt Miguel kalt.

Pedro schluckt, die kalten Worte hallen in seinen Ohren wider, doch bald werden sie vom immer schneller schlagenden Herzen zum Schweigen gebracht, die Adrenalin läuft wieder durch seine Adern, die Aufregung, erneut spielen zu können, beherrscht seinen Verstand und blendet ihn für die Konsequenzen einer weiteren Niederlage.

„Magst du Poker, Pedro?“, fragt Miguel, während er einen weiteren Schluck von seinem importierten Whisky nimmt.

„Mein Lieblingsspiel“, antwortet er und richtet sich auf dem Stuhl.

„Ausgezeichnet“, mit einem Fingerschnippen signalisiert Miguel einem der Betas, die als Croupier im Kasino arbeiten, dieser nähert sich mit einem versiegelten Kartendeck in den Händen und stellt sich an das Kopfende des Tisches.

Pedro hält seinen Blick auf die Karten gerichtet, die geschickt zwischen den Fingern des Croupiers hindergleiten, beobachtet jede Bewegung mit Aufregung und Entschlossenheit, vergessend, dass es an den Tischen dieses Ortes war, wo er alles verloren hat. Sogar das kleine Haus, in dem er mit seiner einzigen Tochter lebt.

Der Raum scheint sich zu verkleinern, das Geräusch der Jetons und das Gemurmel im Hintergrund verschwimmen zu einem fernen Schleier, während er sich nur auf die Karten konzentriert, die ihn von den Schulden befreien sollen.

So glaubte er.

Der Croupier teilt jedem Spieler zwei Karten verdeckt aus und beginnt, die Gemeinschaftskarten in der Mitte des Tisches aufzudecken. Pedros Herz schlägt unregelmäßig, jede aufgedeckte Karte steigert die Spannung.

„Komm schon, Pedro, zeig mir, was du hast“, provoziert Miguel, seine Stimme leise und von kaltem Selbstvertrauen getragen. Seine Augen folgen jedem Zug seines Ziels aufmerksam.

Pedro atmet tief ein, seine schwitzigen Hände halten die Karten fest.

~

„Du hast verloren, Pedro“, verkündet Miguel, seine Stimme voller Triumph nach Pedros drittem aufeinanderfolgenden Verlust.

Die Bestätigung trifft Pedro wie ein physischer Schlag. Er spürt den Boden unter seinen Füßen verschwinden. Alles, was er hat, alles, wofür er gekämpft hat, ist verloren.

„Was habe ich getan?...“, murmelt er, die Stimme von Schuld und Verzweiflung getragen. „Ich habe verloren...“, sagt Pedro zu sich selbst, die Stimme vom Kloß in seiner Kehle erstickt.

Der Raum scheint sich um ihn zu drehen, und er klammert sich an den Tisch, um stehen zu bleiben. Endlich meldet sich sein Bewusstsein und zeigt ihm, dass er alle Grenzen überschritten hat. Reue und Schuld über das, was er getan hat, verzehren ihn.

„Ich... ich kann es nicht glauben... meine Tochter...“, murmelt Pedro, seine Stimme zitternd, die Verzweiflung macht sich breit.

Miguel sieht ihn mit einer Mischung aus Vergnügen und Verachtung an.

„Du wusstest, dass das Glück nie auf deiner Seite war, Pedro. Sei ehrlich, du wolltest deine Tochter loswerden“, beschuldigt Miguel kühl und amüsiert sich an der Verzweiflung des Menschen.

Miguels Worte hallen in Pedros Kopf und machen ihn schwindlig. Er weiß, dass das nicht stimmt, seine einzige Tochter ist sein einziger Schatz.

„Gib mir noch eine Chance! Lass uns noch eine Runde spielen“, fleht Pedro und fühlt sich verzweifelt. „Ich kann nicht verlieren, meine Tochter ist...“

„Sie ist meine Sklavin!“, unterbricht Miguel Pedros Wort, korrigiert ihn. „In dem Moment, als die Karten umgedreht wurden, hörte sie auf, deine zu sein, und wurde meine“, seine Worte dringen wie scharfe Klingen tief in Pedro ein.

„Herr, bitte, sie ist erst achtzehn Jahre alt, sie hat das nicht verdient...“, versucht er erneut, sein ganzer Körper zittert vor verzweifelter Bitte.

„Vergiss, dass du jemals eine Tochter hattest“, sagt Miguel gleichgültig. „Verschwinde von hier. Morgen werde ich jemanden schicken, um mein Eigentum abzuholen."

Pedro spürt, wie ihm der Boden unter den Füßen weggezogen wird. Die Karten auf dem Tisch scheinen ihn zu verhöhnen und erinnern ihn an sein Versagen und die unumkehrbaren Konsequenzen. Das Versprechen einer weiteren Runde, eine letzte Chance zur Erlösung, war alles, woran er denken konnte. Jetzt hinterlässt das Bewusstsein, dass er das Kostbarste verspielt hat, einen bitteren Geschmack in seinem Mund. Er versucht zu argumentieren, doch die beiden Betas, die die Tür bewachen, treten nach Miguels Zeichen vor und packen ihn fest an den Armen.

„Nein, bitte...“, fleht Pedro, die Stimme gebrochen, doch seine Proteste sind nutzlos, während er aus dem Kasino gezerrt wird.

Miguel füllt sein Glas erneut mit einem weiteren Schuss der heißen Flüssigkeit, seine kalten Augen beobachten, wie Pedro sich wehrt, während man ihn hinausträgt.

„Hast du keine Angst vor den Konsequenzen, Genuíno?“, fragt Lukan, der Beta und Miguels rechte Hand, als er sich nähert.

„Die Entscheidung lag nicht bei mir“, zuckt er mit den Schultern und schwenkt die karamellfarbene Flüssigkeit in seinem Glas. „Ich habe ihn nicht gezwungen, er hat sie mir gegeben und sie damit absichtlich dem Schutz von Zeus entzogen“, antwortet Miguel und nippt an seinem Getränk.

Lukan mustert Miguels ausdrucksloses Gesicht.

„Aber er weiß nicht, dass er das getan hat“, kontert Lukan.

„Das ist nicht mehr mein Problem“, entgegnet Miguel.

„Was wirst du mit einem Menschenmädchen tun?“, fragt Lukan mit hochgezogener Augenbraue, wirklich neugierig auf diese Entscheidung seines Genuíno Alfas. „Ich habe dich nie mit einer Frau paaren sehen, die nicht eine Lycan war."

Miguel neigt leicht den Kopf, die Lippen zucken zu einem Lächeln, das nichts von dem preisgibt, was in seinem Kopf vorgeht.

Lukan zieht die Stirn kraus, Miguel hat Menschenfrauen stets gemieden und nun hat er sich eine genommen. Was plant der Genuíno Alfa wirklich?

„Für alles gibt es ein erstes Mal“, antwortet Miguel, die Augen leuchtend in der Erwartung, ein Menschenmädchen zu seiner Verfügung zu haben.

Währenddessen, in einem Café...

Clashhh — Das schrille Geräusch des zerbrechenden Tellers auf dem Boden hallt durch die Küche und übertönt das Klappern der Pfannen und Bratpfannen.

„Verdammt!“, ruft Sasha erschrocken und beugt sich hastig hinunter, um die Scherben aufzuheben. „Ai!"

Einer der Scherben schneidet in die Handfläche, der stechende Schmerz tritt auf und die Wärme ihres Blutes beginnt aus der kleinen Wunde zu fließen.

Sashas Herz rast, ihre Schultern ziehen sich instinktiv zusammen, als würde sie sich vor einem drohenden Schlag schützen.

Sie legt die Hände zusammen und ruht sie auf ihrer Brust.

„Bitte, lass nicht wieder etwas Schlimmes passieren...“, betet sie, ihre Augen mustern die teuren Teller auf dem Boden, bereits den Schaden kalkulierend und betend, dass ihr das nicht den Job kosten möge.

„Verdammter unfähiger Drecksack!“, knurrt der Café-Manager und lässt sie mit geweiteten Augen zu ihm blicken, der Manager nähert sich mit einem vor Wut geröteten Gesicht. Sein Blick durchbohrt Sasha, macht klar, dass seine Geduld am Ende ist. „Weißt du, was du kaputtgemacht hast?!"

 

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