เข้าสู่ระบบQuin klammerte sich an die Kanten des kalten Marmors, ihre Fingerknöchel wurden weiß. Sie starrte ihr Spiegelbild an: wilde Augen, geschwollene rote Lippen und Haare, die sich aus den Nadeln gelöst hatten. Hinter ihr stand Cole, eine dunkle Silhouette, sein Blick in der Reflexion auf sie geheftet. Er legte seine große Hand um ihre Taille, breitete sie über ihren Bauch aus und zog sie so weit nach hinten, bis sie fest an sein Becken gepresst war.Sie spürte, wie sehr er sie wollte – die harte Wölbung seiner Erektion drückte sich durch den weichen Stoff ihres Kleides gegen ihr Gesäß. Er rieb sein Becken in langsamen, wahnsinnig machenden Kreisen an dem ihren, bis ihre Knie zu zittern begannen. In der Reflexion sah sie den rohen, unverfälschten Hunger in seinem Gesicht, und augenblicklich begann ihre Pussy vor Verlangen zu brennen.„Sieh uns an“, flüsterte er rauchig und wandwandte seine Hand von ihrem Bauch zu dem gerafften Stoff ihres Kleides. Er hakte die Finger in den Bund ihres Höss
Das Orchester spielte das Crescendo, und die letzte vibrierende Note des Walzers schwebte schwer in der Luft des Ballsaals. Quin löste ihre Hand von Coles; das plötzliche Ende seiner Berührung ließ ihre Finger zittern. Sie wandte sich nicht um, um seinen Blick zu sehen, doch sie spürte dessen schwere, intensive Last auf ihrem nackten Rücken.Das bordeauxrote Satinkleid schmiegte sich eng an ihren Körper, die glatte Textur glitt bei jedem Atemzug an den Konturen ihrer Figur entlang. Der weite Rückenausschnitt entblößte ihre Haut der kühlen Raumluft und den musternden Blicken der Umstehenden.„Ich brauche einen Moment“, flüsterte sie, mehr an den glänzenden Parkettboden als an ihn gerichtet.Sie ging los, bahnte sich einen Weg durch die Menge. Der schmale Schlitz im Saum ihres Kleides strich bei jedem Schritt an ihren Waden entlang, und die Reibung zwischen ihren Oberschenkeln weckte ein unangenehmes, hitziges Verlangen in ihr. Der gedimmten Flur wirkte im Vergleich zum Lärm des Saals f
Das Taxi hielt sanft unter dem breiten Vordach des prachtvollen Hotels.Kaum war der Wagen zum Stehen gekommen, eilte ein Angestellter im feinen Anzug herbei, um ihnen beim Aussteigen zu helfen.Simone schritt als Erste anmutig hinaus, ihr atemberaubendes Abendkleid aus nachtblauer Seie glitt geschmeidig um ihre Konturen. Die funkelnden Diamant-Ohrringe komplettierten ihr elegantes Outfit, und die silberne Clutch passte perfekt zu ihrem raffinierten Geschmack.Quin folgte ihr dicht auf den Fuß.Für einen kurzen Moment blieb sie einfach wie angewurzelt stehen.Dieses wunderschöne bordeauxrote Abendkleid saß wie angegossen.Das luxuriöse Satin schmiegte sich eng um ihre schmale Taille und fiel dann in fließenden Bahnen bis zum Boden, während jeder Schritt einen verführerischen Blick auf ihr Bein freigab. Ihr Haar fiel locker zur Seite, und das Make-up, das Simone für sie gezaubert hatte, wirkte weder übertrieben noch fehl am Platz.Als sie in den Spiegel der gläsernen Türen blickte, erk
Quin blieb einen Herzschlag länger an der Tür stehen, als sie beabsichtigt hatte.Und Cole tat es ihr gleich.Es war erst ihre zweite Begegnung, seit sie in die Wohnheime gezogen war, aber irgendwie schien Cole sich verändert zu haben.Reifer.Gutaussehender.Er trug ein schlichtes, figurbetontes schwarzes Henley-Shirt mit hochgekrempelten Ärmeln und eine dunkle Jeans. Das Nachmittagslicht, das durch das Flufenster fiel, warf einen goldenen Schimmer auf sein hellbraunes, akkurat geschnittenes Haar. Sein Gesicht wirkte markanter als zuvor, und seine Lippen umspielte ein leichtes Lächeln, das seine ohnehin schon attraktiven Gesichtszüge weich erscheinen ließ.„Hey“, sagte er.„Hey.“Zwischen ihnen breitete sich ein kurzer Moment des Schweigens aus.Quin ertappte sich dabei, wie sie ihn anstarrte.Sie musterte sein Gesicht, dann den Schwung seines Lächelns. Plötzlich fragte sie sich, wie es wohl wäre, jemanden zu küssen, der so lächelte, und schalt sich im selben Augenblick dafür, sich s
Mitte ihres zweiten Studienjahres konnte Quin nicht mehr so tun, als wäre alles beim Alten.Hargrove war ihr Zuhause geworden.Nicht nur der Campus an sich oder die Vorlesungen, sondern alles, was damit einherging.Lange Lernabende, die in stundenlangen Gesprächen endeten.Cafés voller streitender Studenten, die über ihren Aufgaben brüteten.Wöchentliche Football-Spiele.Selbst unter dem enormen Druck des Medizinstudiums hatte sie gelernt, es anzunehmen.Irgendwie, in der Zeit zwischen ihrem nervösen ersten Tag auf dem Campus und dem heutigen Tag, war die Hargrove University zu ihrem echten Zuhause geworden.Sie tippte die letzte Zeile ihres aktuellen Kapitels und lehnte sich in ihrem Stuhl zurück. Das Zimmer war ungewöhnlich ruhig.Jade war in der Bibliothek.Mara hatte das Zimmer kurz nach dem Frühstück mit dem Hinweis verlassen, sie habe einige „wichtige Angelegenheiten“ zu erledigen – was in Maras Sprachgebrauch meistens absolut gar nichts Wichtiges bedeutete.Sie lächelte vor sic
Der Campus wimmelte nur so vor Leben, als Quin ihren Koffer die Flure des Wohnheims entlangzog.Überall liefen Studenten mit Rucksäcken auf dem Rücken durch die Gänge, Eltern schleppten Kisten voller Habseligkeiten hinterher, und Tutoren brüllten Anweisungen an völlig orientierungslose Erstsemester.Irrsinnig, eigentlich erst ein bisschen mehr als einen Monat her, dass das gesamte Gebäude nahezu menschenleer gewesen war.Doch jetzt schien das Leben mit voller Wucht zurückgekehrt zu sein.Quin lächelte vor sich hin, als sie vor ihrer Zimmertür stehen blieb.Zuhause.Oder... zumindest ihr zweites Zuhause.Sie drückte die Klinke nach unten und trat ein.„Endlich!“, rief Mara aus und legte demonstrativ ihr Buch aus der Hand, während sie den Anschein wahrte, bis eben noch fleißig gelernt zu haben.„Da ist sie ja!“, jubelte Jade und stürzte auf sie zu.Noch bevor Quin ihren Koffer überhaupt auf dem Boden abstellen konnte, steckte sie schon mitten in einer stürmischen Umarmung.„Ich habe euc







