La paciente 1903

La paciente 1903

last updateTerakhir Diperbarui : 2021-11-10
Oleh:  Al VergaraOngoing
Bahasa: Spanish
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Cuando el Dr. Manuel Samaniego, regreso a trabajar al hospital psiquiátrico "Fray Bernardino Álvarez" , en la Ciudad de México", nunca imaginó que se enfrentaría al caso más grande y difícil de su carrera.

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Bab 1

PRÓLOGO

KAPITEL 1

Weiche Schritte hallten durch die Dunkelheit. Sie waren so leise, dass man sofort erkannte, sie wurden von Angst und einem Hauch von etwas anderem angetrieben.

Zwischen den kleinen Rissen in der Wand spähten kleine, zerbrechlich wirkende Finger hindurch, verzweifelt nach jedem Funken Hoffnung greifend.

Sie klammerten sich an die Löcher und Kanten der Steinmauern.

Die Fingernägel waren abgebrochen, der Daumen blutete. Die Besitzerin dieser Hände – ein zierliches Mädchen – versuchte mit aller Kraft, so still wie möglich zu sein. Sie war gerade erst aus ihrer Fesselung entkommen. Sie durfte kein Geräusch machen, sonst würde man sie wieder zurück in diesen grausamen Stuhl schleifen. Ihre nackten Beine, verdreckt mit Erde und Staub, zitterten vor Kälte. Hässliche rote Flecken zeugten davon, wie sehr die Kälte in ihre Haut biss.

„Ich darf nicht aufgeben. Ich bin schon zu weit gekommen“, sagte sie sich immer wieder in Gedanken und mobilisierte ihre letzten Kräfte.

Es war das Einzige, was sie noch auf den Beinen hielt und sie vor dem Zusammenbruch durch Erschöpfung und Kälte bewahrte.

Endlich erreichte sie einen Lichtstrahl, der durch einen der vielen Risse im Mauerwerk in den dunklen Gang fiel. Ihrem Aussehen nach zu urteilen, konnte sie nicht älter als Mitte zwanzig sein, höchstens achtundzwanzig. Ihr sonst dunkelbraunes, lockiges Haar war jetzt verfilzt und klebte in klumpigen Strähnen zusammen.

Ihre Lippen waren aufgeplatzt und geschwollen. Rote Striemen zeichneten sich deutlich auf ihrer hellen, olivfarbenen Haut ab – dort, wo sie zuvor gefesselt gewesen war. Die Seile hatten ein hässliches, wütendes Muster als Strafe für ihren Widerstand hinterlassen.

Ihr einst schönes Gesicht war nun von Schmutz, Dreck, getrocknetem Blut und Tränen bedeckt. Das viel zu große T-Shirt hing ihr von einer Schulter und war an der anderen Seite zerrissen. Ihre Shorts waren nur noch ein schmutziger, zerfetzter Lumpen.

Unfokussierter Blick, unsicherer Gang. Angst und Entschlossenheit vermischten sich zu einem brennenden Wunsch, ihr Ziel zu erreichen. Hinkend erreichte sie schließlich den Haupteingang.

Endlich.

Erleichterung und Hoffnung durchfluteten ihren ganzen Körper, als sie nach vorne stürzte. Sie spürte weder den Schmerz in ihren Beinen noch das Pochen in ihrem Kopf. Ihre halb verschwommene Sicht wurde endlich etwas klarer.

Sie humpelte schneller und mit noch größerer Entschlossenheit als je zuvor, den Blick fest auf ihr Ziel gerichtet. Weder der eiskalte Wind, der an ihren Oberschenkeln und den Resten ihrer Beine fraß, noch die laut heulenden Alarmsirenen konnten sie aufhalten.

Ich schaffe das. Ich werde es schaffen.

Es war nur eine Frage der Zeit, bis ihre Entführer sie einholen würden. Sie musste schneller sein.

Sie versuchte, den umherstreifenden Lichtkegeln auszuweichen und gleichzeitig ihr Ziel so schnell wie möglich zu erreichen.

Schließlich stand sie vor den großen Eisengittern. Sie musste nur die Schlösser entfernen, die sie merkwürdigerweise offen gelassen hatten.

Es war verdächtig, aber sie dachte nicht lange darüber nach. Sie öffnete das Tor und floh endlich aus diesem Ort.

Gott sei Dank.

Sie war frei. Jetzt musste sie nur noch so schnell wie möglich weglaufen und sich irgendwo verstecken, bis die Suche nach ihr abgeebbt war.

Sie war noch nicht weit gekommen, als sie Stimmen hinter sich hörte, die brüllten:

„Da ist sie! Schnappt sie euch!“

„Verdammte Schlampe, sie darf nicht entkommen!“

„Scheiße“, zischte sie leise.

Sie rannte um ihr Leben. Sie wollte nicht sterben. Diese Leute sahen aus, als würden sie sie töten, wenn ihr Vater nicht auf ihre Forderungen einging. Und ihr Vater machte nicht den Eindruck, als würde er seine Ambitionen für sie aufgeben. Sie war ihm viel zu unwichtig, als dass er seine Träume für sie opfern würde.

Doch schon bald übernahmen wieder Überlebensgedanken ihren Kopf. Ihre Optionen sahen schlecht bis katastrophal aus.

Vor ihr lag eine Gasse, hinter ihr ihre Verfolger. Ohne zu zögern rannte sie in die Gasse hinein, obwohl sie wusste, welche Gefahren dort auf sie warten könnten. Es war besser, durch die Hand eines Fremden zu sterben als durch diese elenden Typen.

Sie rannte tief in die dunkle Gasse hinein und machte sich auf das Schlimmste gefasst.

Blindlings rannte sie weiter durch die Dunkelheit, als sie plötzlich gegen eine dunkle Wand prallte.

Oder war das ein Mensch?

Sie blickte auf, das Herz schlug ihr bis zum Hals, als sie die bedrohliche Gestalt vor sich sah.

Es war ein Mann. Ein sehr großer Mann.

Die dunkle Gestalt drehte sich zu ihr um. Sein Gesicht war fast vollständig unter dem Hut verborgen, den er trug. Eine Zigarette hing lässig in einem Mundwinkel.

Die Aura, die er ausstrahlte, war die eines Raubtiers. Eine stille, gefährliche Art von Bedrohung.

Trotz aller roten Warnsignale und obwohl sie sein Gesicht kaum sehen konnte, sagte sie:

„Bitte, Sir, helfen Sie mir. Ich bin gerade aus meiner Entführung entkommen und die Entführer sind hinter mir her. Bitte retten Sie mich.“

Ihre Stimme klang panisch und zitterte vor Angst.

Er schwieg einen Moment, bevor er endlich den Mund öffnete.

„Und warum sollte ich das tun?“

Seine Stimme war tief und rau, klang in ihren Ohren aber dennoch glatt wie teurer Wein.

Warum sollte er sie retten? Weil es das verdammt nochmal Richtige wäre, Sir.

Aber sie hatte keine Zeit für Sarkasmus, auch wenn er ihr auf der Zunge lag. Die Stimmen der Männer kamen bereits näher.

„Bitte, Sir, ich flehe Sie an“, bettelte sie, den Tränen nah.

Er lachte leise und tief, dann sagte er:

„Was bekomme ich dafür?“

„Alles“, antwortete sie verzweifelt.

Er hielt kurz inne, als würde er noch überlegen, bevor er schließlich sagte:

„Alles, hm?“

Dann nahm er seinen Hut ab und reichte ihn ihr.

Als sie aufblickte, starrte sie in die stürmischsten grauen Augen, die sie je gesehen hatte. Es fühlte sich an, als würde sie in wütende, graue Gewitterwolken blicken.

Schwach nahm sie den Hut entgegen, während er sagte:

„Warte hier.“

Seine glatte Stimme mit dem deutlichen Akzent gab ihr die Anweisung.

Sie sagte nichts und rührte sich nicht, als er die Gasse verließ. Kurz darauf kam er zurück, ein selbstzufriedenes Grinsen auf den Lippen.

„Erledigt“, verkündete er und nahm den Hut wieder entgegen.

Sie fragte nicht, was er getan hatte. Das Einzige, was zählte, war, dass sie jetzt in Sicherheit war.

Zumindest vorerst. Dieser Mann wirkte sogar noch gefährlicher als ihre Entführer.

Besonders mit diesem komplett schwarzen Outfit.

Sie gab ihm den Hut zurück und beobachtete, wie er ihn wieder aufsetzte. Sie konnte sein Gesicht immer noch nicht richtig erkennen, so sehr sie es auch wollte. Die Schatten und einige Haarsträhnen verdeckten es.

Dann fiel ein Lichtstrahl auf sein Gesicht und sie konnte ihn endlich klarer sehen.

Moment… Dieses Gesicht kannte sie.

Plötzlich erinnerte sie sich an die Gefahr, in der sie möglicherweise schwebte, und trat einen Schritt zurück. Dieser Mann hatte eine Ausstrahlung, die sie extrem misstrauisch machte.

Außerdem kam ihr sein Gesicht so vertraut vor…

Er bemerkte ihre Reaktion, sagte aber nichts. Ihre Angst schien ihn zu amüsieren.

Als er sich umdrehte und gehen wollte, platzte es aus ihr heraus:

„Warten Sie!“

Er blieb stehen. Über die Schulter hinweg sagte er:

„Wenn du lebend aus dieser Stadt rauskommen willst, dann folge mir. Wenn nicht, kannst du gerne genau hier bleiben.“

„Kennen… kennen Sie mich? Wer sind Sie? Ich habe Sie schon irgendwo gesehen“, sagte sie, unfähig, ihre Stimme zu kontrollieren.

Er drehte sich zu ihr um. Das Mondlicht warf einen silbernen Schimmer auf sein Gesicht.

Ein böses Lächeln lag auf seinen Lippen. In seinen grauen Augen lag ein äußerst boshafter Ausdruck.

Dann sagte er:

„Ich kann nicht glauben, dass du mich so leicht vergessen hast, cara mia.“

Selbst in ihrem benebelten Zustand erkannte sie diesen Kosenamen sofort.

Sie würde ihn nie vergessen. Ihn würde sie niemals vergessen.

Als er ihren schockierten Gesichtsausdruck sah, fügte er hinzu:

„Ich habe dir gesagt, dass wir uns definitiv wiedersehen werden. Und hier sind wir.“

Endlich brachte sie ein einziges Wort über die Lippen:

„Lorenzo.“

Das war das letzte Wort, das sie herausbrachte, bevor alles schwarz wurde.

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gaby1511_ojeda
gaby1511_ojeda
hola cuando seguirás el libro ?? La historia es genial
2024-01-28 07:50:18
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0
Charito OD
Charito OD
La historia es muy buena, la redacción no tanto
2022-06-11 01:44:43
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S.T Rivero
S.T Rivero
Parece interesante, la leeré.
2021-11-24 23:09:26
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Jeannette Arias Navarro
Jeannette Arias Navarro
Es un libro muy interesante me encanta, uno queda ganchada en cada capitulo.................. La historia que se cuenta le podría pasar a cualquier persona, sin importar el nivel social que uno tiene............... También es muy lamentable que una madre sienta celos de su propia hija..............
2021-08-26 09:17:11
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Gigi
Gigi
Muy buena me encanta
2021-08-06 02:09:09
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