LOGINSonnenlicht schneidet in scharfen, goldenen Streifen durch die Küchenjaleousien. Die Kaffeemaschine gluckert ihre letzten Tropfen in die Kanne.
Das Haus riecht nach dunkler Röstung, geröstetem Brot und der schwachen, anhaltenden Spur der Feuchtigkeit von letzter Nacht. Ich bin immer noch wund auf die beste und gleichzeitig schlimmste Art – die Muskeln locker, die Haut zu empfindlich, ein dumpfes Pochen zwischen meinen Beinen, das noch nicht ganz abgeklungen ist, seit ich unter meinen eigenen Fingern gekommen bin, während er zusah.
Ich habe nicht viel geschlafen, nachdem er gegangen war. Jedes Mal, wenn ich die Augen schloss, sah ich sein Gesicht – dunkle Augen, die in meine fixiert waren, der Kiefer angespannt, die Hand auf seinen Oberschenkel gepresst, als würde er sich physisch an Ort und Stelle fesseln. Die Erinnerung allein reichte aus, um meine Hand vor dem Morgengrauen noch zweimal zwischen meine Oberschenkel gleiten zu lassen. Jedes Mal kam ich leiser, biss mir auf die Lippe, bis es wehtat, und stellte mir vor, es sei sein Mund statt meiner eigenen Handfläche, der das Geräusch dämpfte.
Jetzt ist es Morgen. Ein ganz normaler Morgen. Außer, dass sich nichts mehr normal anfühlt.
Ich stehe an der Theke in winzigen Schlafshorts und demselben übergroßen T-Shirt, das ich letzte Nacht getragen habe – seinem Shirt. Ich habe es nicht gewaschen. Wollte den schwachen Geruch nach Zedernholz und ihm nicht verlieren, der immer noch am Kragen hängt. Wieder kein BH. Die weiche Baumwolle streift meine Brustwarzen bei jeder Bewegung und hält sie hart und schmerzend.
Er läuft barfuß herein, trägt eine tief sitzende graue Jogginghose und sonst nichts.
Mein Atem stockt, bevor ich es verbergen kann.
Das Morgenlicht fängt die Konturen seiner Bauchmuskeln ein, die dunkle Haarspur, die unter dem Hosenbund verschwindet. Seine Schultern sind von der gestrigen Sonne immer noch leicht gerötet. Er hat sich noch nicht rasiert; die Stoppeln sehen rau genug aus, um die Haut zu verbrennen.
„Morgen“, sagt er. Seine Stimme ist kiesig vom Schlaf – oder vielleicht von der Zurückhaltung, die er letzte Nacht gezeigt hat.
„Morgen“, echote ich. Es kommt leiser heraus, als ich es beabsichtige.
Er geht zur Kaffeekanne, als wäre dies ein ganz normaler Samstag. Er schenkt zwei Tassen ein, ohne zu fragen, ob ich eine möchte. Schwarz für ihn. Ein Schuss Hafermilch für mich. Er erinnert sich. Er erinnert sich immer an die kleinen Dinge.
Als er meine Tasse über die Kücheninsel schiebt, streifen seine Finger meine. Absichtlich. Sie verweilen eine halbe Sekunde länger als nötig.
Ich ziehe meine Hand nicht weg.
Er lehnt seine Hüften gegen die Theke gegenüber von mir, die Arme verschränkt, die Tasse an seine Brust gepresst.
„Du siehst müde aus“, sagt Marcus, und seine Augen mustern mein Gesicht. Es herrscht eine schwere, unausgesprochene Anerkennung zwischen uns. Wir spielen ein gefährliches Spiel, eines, das unsere zerbrechliche Normalität zerstören könnte. Wenn meine Freunde es herausfänden, wenn meine Verwandten es wüssten... die Scham wäre unerträglich. Und doch scheint das Risiko, hier in der stillen Küche zu stehen, die Anziehungskraft nur noch zu steigern.
„Ich habe nicht gut geschlafen“, antworte ich mit leicht zitternder Stimme.
„Bereust du es?“, fragt er, und seine Stimme senkt sich zu einem gefährlichen Flüstern.
Ich sehe ihn an, nehme die harten Linien seines Kiefers wahr, die dunkle Intensität in seinen Augen. „Nein. Keine Reue. Nur... Erwartung.“
Ein langsames Lächeln umspielt seinen Mund – klein, gefährlich, zufrieden. „Erzähl mir mehr.“
Hitze steigt mir den Hals hoch. „Weil ich ständig daran denken musste, wie du mir zugesehen hast. Ich musste ständig daran denken, was du getan hättest, wenn du nicht gegangen wärst.“
Sein Blick senkt sich auf meinen Mund, dann tiefer – dorthin, wo sich das T-Shirt an die Unterseite meiner Brüste schmiegt, die schwachen Umrisse harter Brustwarzen durch die abgetragene Baumwolle sichtbar.
„Welcher Teil?“, murmelt er.
„Alles davon.“ Meine Stimme ist kaum mehr als ein Flüstern. „Die Art, wie du mir gesagt hast, ich solle zwei Finger benutzen. Die Art, wie du mich Baby Girl genannt hast, während ich gekommen bin.“
Er atmet durch die Nase aus. Stellt seine Tasse mit sorgfältiger Präzision ab.
„Du warst so verdammt nass“, sagt er leise. Sachlich. Als würde er das Wetter kommentieren. „Ich konnte es hören. Jedes Mal, wenn deine Finger hineingeglitten sind.“
Meine Oberschenkel pressen sich unter der Kücheninsel zusammen. Die Naht meiner Shorts reibt genau gegen meinen immer noch empfindlichen Kitzler. Ich beiße mir auf die Innenseite der Wange, um nicht zu wimmern.
„Hast du dich angefasst, nachdem ich gegangen bin?“, fragt er.
Ich nicke einmal. Klein. Schuldbewusst.
„Wie oft?“
„Zweimal.“ Mein Gesicht brennt. „Vielleicht… dreimal.“
Seine Augen werden dunkler. „Gieriges Mädchen.“
Die Worte landen wie eine Liebkosung. Ich verlagere mein Gewicht auf dem Hocker. Durch die Bewegung rutschen die Shorts nach oben und legen noch mehr Oberschenkel frei. Sein Blick folgt der Bewegung, langsam und absichtlich.
„Steh auf“, sagt er.
Mein Herz macht einen harten Satz. Ich gleite vom Hocker. Nackte Füße auf kühlen Fliesen. Der Saum des Shirts streift die Oberseite meiner Oberschenkel – gefährlich kurz, jetzt, wo ich stehe.
Er kommt nicht näher. Sieht nur hin. Lässt sich Zeit.
„Dreh dich um.“
Ich tue es. Langsam. Spüre seine Augen auf meinem Rücken, auf der Rundung meines Hinterns, die von den Shorts kaum bedeckt wird, auf der Art, wie das Shirt über meine Hüften fällt.
„Die Hände auf die Theke.“
Ich stütze meine Handflächen flach auf den Granit. Die Oberfläche ist kalt. Meine Brustwarzen ziehen sich durch den Kontrast noch weiter zusammen.
Er tritt hinter mich. Nah genug, dass ich seine Hitze spüre, aber er berührt mich nicht. Noch nicht.
„Beug dich ein bisschen vor“, murmelt er an meinem Ohr. Sein Atem kitzelt die Härchen in meinem Nacken.
Ich lehne mich nach vorn. Wölbe meinen Rücken gerade so weit, dass das Shirt nach oben rutscht und die untere Rundung meines Hinterns freilegt.
„Braves Mädchen“, atmet er.
Das Lob macht meine Knie weich.
Er berührt mich nicht. Stattdessen greift er an mir vorbei nach der Obstschale auf der Arbeitsplatte. Nimmt einen Pfirsich. Der weiche Flaum streift meinen Unterarm, als er ihn näher bringt.
„Öffne dich“, sagt er.
Ich teile meine Lippen. Er presst den Pfirsich dagegen – fest, warm von der Sonne. Ich beiße hinein. Saft bricht über meine Zunge, süß und klebrig. Ein Tropfen entweicht, rinnt mein Kinn hinunter.
Er fängt ihn mit seinem Daumen auf. Führt ihn an seinen eigenen Mund. Saugt den Saft langsam ab, während ich über meine Schulter zusehe.
Mein Atem bebt.
„Du schmeckst besser“, sagt er leise. „Aber dazu kommen wir noch.“
Er legt den Pfirsich ab. Tritt noch näher heran. Jetzt kann ich die harte Länge von ihm spüren, die sich durch die dünnen Stoffschichten gegen meinen Hintern presst. Er reibt nicht. Er ist einfach… da. Schwer. Vielversprechend.
Ich drücke mich instinktiv zurück. Ein winziges Kreisen meiner Hüften.
Er zischt leise. Eine Hand legt sich auf meine Hüfte – endlich eine Berührung. Seine Finger graben sich gerade so weit ein, um mich ruhigzustellen.
„Noch nicht“, sagt er. „Wir lassen uns Zeit.“
Seine andere Hand gleitet an meiner Seite hoch. Über das Shirt. Legt sich von unten um meine Brust durch die Baumwolle. Der Daumen streift einmal über die Brustwarze. Langsam. Absichtlich.
Ich keuche auf.
„Leise“, murmelt er. „Die Nachbarschaft ist wach, Lara.“
Die Erinnerung an die Außenwelt, an unsere Nachbarn direkt vor dem Fenster, die uns als eine ganz normale Familie sehen, verleiht dem Ganzen einen prickelnden Hauch von Gefahr.
Er rollt die Brustwarze zwischen Daumen und Zeigefinger. Zuerst sanft. Dann fester. Gerade genug, damit sich mein Rücken durchbiegt.
„Spürst du das?“, flüstert er. „Wie hart du für mich bist?“
„Ja“, atme ich.
Seine Hand verlässt meine Brust. Gleitet meinen Bauch hinunter. Über das Shirt. Tiefer. Legt sich von unten um mich durch die Shorts.
Ich bin durchnässt. Der Stoff ist feucht gegen seine Handfläche.
Er stöhnt tief in seiner Kehle. „Jesus, Lara.“
Seine Finger zeichnen die Naht der Shorts nach. Stoßen nicht hinein. Drücken nur. Reiben in langsamen, wahnsinnig machenden Kreisen.
Meine Hüften zucken.
„Halt still“, befiehlt er.
Ich versuche es. Ich versuche es wirklich.
Er hält den Druck konstant. Neckend. Nie genug Reibung. Nie genug von irgendetwas.
„Du tropfst durch diese kleinen Shorts“, sagt er an meinem Ohr. „Ich wette, wenn ich sie jetzt runterziehen würde, würdest du einen nassen Fleck auf dem Boden hinterlassen.“
Die Worte lassen mich mich anspannen. Fest.
„Bitte“, flüstere ich.
„Bitte was?“
„Fass mich an.“
„Ich fasse dich an.“
„Im Inneren.“
Er lacht leise – dunkel, ruhig. „Noch nicht.“
Seine Hand verlässt mich. Ich wimmere bei dem Verlust.
Er dreht mich um. Hebt mich in einer fließenden Bewegung auf die Theke. Mein Hintern trifft auf kalten Granit. Die Beine öffnen sich automatisch. Er tritt zwischen sie.
Jetzt sind wir auf Augenhöhe. Seine Hände stützen sich links und rechts von meinen Hüften ab.
„Schau dich an“, murmelt er. „Ganz gerötet und bedürftig, gleich am frühen Morgen.“
Ich greife nach ihm. Er fängt meine Handgelenke ab. Pinnt sie sanft hinter mir auf die Theke.
„Keine Hände“, sagt er. „Nicht, bis ich es sage.“
Ich nicke. Verzweifelt.
Er beugt sich vor. Streift mit den Lippen an meinem Kiefer entlang. Küsst nicht. Streift nur. Die Stoppeln kratzen herrlich.
„Du riechst nach Sex“, flüstert er. „Sogar nachdem du geduscht hast.“
„Ich habe nicht geduscht“, gestehe ich.
Sein Lachen ist rau. „Gut. Ich mag dich unordentlich.“
Sein Mund wandert zu meiner Kehle. Mit offenem Mund. Die Zunge zuckt gegen meinen Puls.
Ich lege den Kopf in den Nacken. Biete ihm mehr an.
Er nimmt es sich. Saugt leicht. Nicht stark genug, um einen Fleck zu hinterlassen. Gerade genug, um mich zappeln zu lassen.
Eine Hand gleitet meinen Oberschenkel hoch. Unter den Saum des Shirts. Die Finger zeichnen den Rand meiner Shorts nach – dort, wo Haut auf Stoff trifft. Gleitet genau in das Beinausschnittloch. Streift die äußeren Lippen meiner Scham. Feucht. Geschwollen.
Ich stöhne auf – weich, gebrochen.
Das Geräusch hängt in der Luft, ein Beweis dafür, wie weit wir die Grenze überschritten haben. Ich sehe ihn an, spüre das Gewicht unserer gemeinsamen Geschichte, die Jahre, die er als mein Beschützer verbracht hat und in denen er nun zu meinem Entführer geworden ist. Die psychologische Anspannung ist ebenso intensiv wie die physische. Wir widersetzen uns allem, was wir sein sollten.
Er spürt den Wandel in mir, den inneren Kampf, und seine Augen werden für den Bruchteil einer Sekunde weicher, bevor sie sich wieder mit besitzergreifender Lust verhärten.
Er taucht einen Finger in die Feuchtigkeit. Stöhnt.
„Fuck, du bist durchnässt.“
Sein Mittelfinger taucht zwischen meine Falten. Nicht hinein. Gleitet nur durch die Feuchtigkeit. Bedeckt sich selbst.
Dann führt er diesen Finger an meine Lippen.
„Koste.“
Ich öffne mich. Sauge. Schmecke mich selbst – salzig-süß, moschusartig. Seine Augen sind pechschwarz vor Verlangen.
„Braves Mädchen“, atmet er.
Dann küsst er mich. Endlich. Langsam. Tief. Seine Zunge gleitet gegen meine, als würde er jeden Zentimeter beanspruchen. Ich schmecke Kaffee, Pfirsich und mich auf seinem Mund.
Als er sich zurückzieht, atmen wir beide schwer.
Er tritt zurück. Gerade genug, um mich anzusehen – die Beine gespreizt, das Shirt hochgeschoben, die Shorts dunkel vor Erregung.
„Heute Nacht“, sagt er. Seine Stimme ist am Ende. „Nach deinem Ausflug in die Stadt. Ich will dich in meinem Bett. Nackt. Wartend.“
Mein Herz macht einen harten Schlag.
„Und dann?“, flüstere ich.
Er beugt sich wieder vor. Die Lippen streifen meine.
„Dann werde ich dich öffnen und dich lecken, bis du weinst. Dann werde ich dich ficken, langsam. Tief. Bis du dich an nichts mehr erinnern kannst, außer an meinen Namen.“
Ich schaudere. Heftig.
„Aber genau jetzt“, fährt er fort, „gehst du nach oben. Ziehst dir etwas Hübsches an. Und verbringst den ganzen Tag damit, darüber nachzudenken, was ich heute Nacht mit dir machen werde.“
Er hilft mir von der Theke herunter. Die Beine sind wackelig.
An der Türschwelle fängt er mein Handgelenk ab. Zieht mich für einen letzten Kuss zurück – dieses Mal härter. Besitzergreifend.
„Sei brav“, murmelt er an meinem Mund. „Kein Anfassen, bis ich es sage.“
Ich nicke. Benommen.
Er lässt mich gehen.
Ich steige die Treppe auf zitternden Beinen hinauf. Spüre seine Augen den ganzen Weg über auf mir.
Biancas POVIch schlug die Tür zu und drehte mich sofort zum Bett um.„Er ist weg. Komm raus.“Einen Moment lang geschah nichts. Kein Geräusch. Eine leichte Falte erschien auf meiner Stirn.„Er ist weg, Mike. Du kannst jetzt rauskommen.“Ein paar Sekunden später kroch er langsam unter dem Bett hervor. Er richtete sich auf und klopfte den Staub von sich, strich über sein Hemd, seine Hose und seine Arme.Ich stand ein paar Schritte entfernt, ein Bein leicht nach vorne gestellt und die Hände ineinander verschränkt, während ich ihn beobachtete.Er bemerkte meinen Gesichtsausdruck.„Was?“Ich räusperte mich leise und sah für einen Moment weg.„Wann wird das alles aufhören?“Seine Hand hielt mitten in der Bewegung inne, während er sich den Staub vom Hemd klopfte. Langsam hob er den Kopf.„Was?“, fuhr er mich an, als würde er nicht verstehen, was ich meinte.„Du hast mich gehört“, erwiderte ich mit ruhiger Stimme.Er starrte mich einen Moment lang an, bevor er einen Schritt auf mich zumachte
Biancas POV„Braves Mädchen“, flüsterte er und gab mir einen sanften Klaps auf den Hintern, während sein Blick meinen durchdrang.Ich sah ihn an, während meine Brust unter meinem unregelmäßigen Atem heftig bebte. Ein Sturm aus Gefühlen erfasste mich, während meine Augen jede seiner Bewegungen verfolgten. Wut brannte in meinem Blick, vermischt mit einer Anziehung, die ich nicht wahrhaben wollte, und ich spannte meinen Kiefer an, während er seelenruhig seinen Gürtel schloss, völlig unbeeindruckt von der Spannung, die zwischen uns in der Luft lag.Mein Atem wurde schwerer, als er langsam den Kopf hob und sich ein breites, wissendes Grinsen auf seinen Lippen ausbreitete.„Du hast das gut gemacht, Mädchen“, sagte er und beugte sich näher zu mir, sodass der kleine Abstand zwischen uns verschwand.Mein Herz machte einen Satz, und ich wandte sofort das Gesicht ab, weil ich mich weigerte, ihm entgegenzukommen.„Ja, ich liebe es, wenn du so stur bist“, sagte er, zog sich zurück und richtete sic
ANFANG VON GESCHICHTE 3Biancas PerspektiveIch ging voran, meine Schritte gleichmäßig, während meine Freunde und mein jüngerer Bruder mir folgten und ihr Lachen und albernes Plaudern die Luft erfüllten.Ich ging weiter den Weg entlang und achtete kaum darauf, wohin ich trat, bis mein Fuß gegen einen Fußball stieß, der mir im Weg lag. Ich blickte hinunter und fragte mich, wem er gehörte, während der Ball von mir wegrollte und im Garten eines Nachbarn verschwand.Ich sah schnell weg und trat auf den Gehweg, der zu unserer Haustür führte.„Tschüüüss!“, rief Sammy, mein Bruder, von hinten.Ich blickte über meine Schulter.Er stand da und winkte unseren Freunden enthusiastisch zu, bevor er sich wieder dem Haus zuwandte.Das Geräusch einer sich öffnenden Tür zog plötzlich meine Aufmerksamkeit auf sich.Mein Blick Schnellte sofort nach vorne.Die Tür öffnete sich schließlich, während sich ihre Stimmen mit der Luft vermischten.Meine Füße standen für einen Moment still, als sich die Tür weit
Tianas POVZwei Wochen späterIch starrte auf das bereits gepackte Gepäck auf dem Bett.Ja.Meine Entscheidung stand fest, und ich war bereit zu gehen.Ich griff nach dem ersten Koffer, schloss meine Hand um den Griff und zog ihn zum Bettrand, bevor ich ihn mit etwas Mühe herunterzog und auf dem Boden abstellte.Einen nach dem anderen brachte ich die Koffer aus dem Schlafzimmer nach unten und stellte sie im Wohnzimmer ab, bis mir beim Heruntertragen des letzten Koffers bereits die Arme zu schmerzen begannen.Abby saß gemütlich auf dem Sofa und kicherte über etwas auf ihrem Handy, als hätte sie mit dem Chaos um mich herum überhaupt nichts zu tun, bevor sie zu mir aufsah.„Oh, Mädchen. Du bist schon fertig?“Ich verdrehte die Augen. „Du solltest hier sein, um mir zu helfen, aber du hast nicht einmal nach mir gesehen.“Sie sah mich unschuldig an. „Komm schon, Mädchen. Ich dachte, du wärst im Badezimmer.“Ich blieb mitten auf der Treppe stehen und starrte sie an.„Badezimmer? Über sieben
Tianas POVIch nahm den Stift vom Officer entgegen und senkte den Blick auf das Dokument vor mir.„Hier unterschreiben“, wies er mich an und deutete auf die freie Stelle am unteren Rand.Ich nickte und begann zu unterschreiben.Meine Hand bewegte sich gleichmäßig über das Papier, als ich plötzlich Schritte hinter mir hörte.Sie wurden langsamer.Dann blieben sie direkt neben mir stehen.„Du glaubst, du hast gewonnen?“Meine Hand erstarrte.Ich erkannte diese Stimme sofort.Martha.Kennys Tante.Langsam lehnte ich mich zurück und erhob mich, während ich den Stift auf den Schreibtisch fallen ließ. Ich weigerte mich, mich in ihre Richtung zu drehen.„Das ist erst der Anfang“, fügte sie hinzu.Bevor ich antworten konnte, ertönte Abbys Stimme hinter mir.„Ist dir eigentlich klar, dass du dich auf einer Polizeiwache befindest? Officers! Hört ihr überhaupt, was sie sagt? Hört ihr, was sie sagt?“Ich neigte den Kopf in Abbys Richtung.„Abby, hör auf. Bitte.“„Nein, Tiana.“ Ihre Stimme blieb f
Tianas POVDie Polizeiwache war alles andere als ruhig.Beamte liefen im Gebäude ein und aus. Einige trugen Akten unter den Armen, während andere hastig in ihre Telefone sprachen.Stimmen überschnitten sich aus verschiedenen Ecken und erzeugten ein ständiges Stimmengewirr, das es schwer machte, sich auf irgendetwas zu konzentrieren.Eine Frau stand in der Nähe des Empfangs und weinte unkontrolliert, während sie erklärte, dass ihr Kind verschwunden sei.Ein Beamter stand vor ihr und versuchte, sie zu beruhigen, während ein anderer etwas in ein Protokollbuch schrieb.Ich saß schweigend auf einer der Bänke, meine Hände auf meinem Schoß ineinander verschränkt.Mein Kopf fühlte sich seltsam taub an.Hinter mir saßen Kenny und seine Tante im Besucherbereich. Seine Tante sprach eindringlich mit einem anderen Beamten und zeigte dabei gelegentlich in meine Richtung.Ich wandte den Blick ab.Ich hatte nicht die Kraft, mich darum zu kümmern.Ein paar Minuten später kam ein Beamter auf mich zu un
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Die Sonntagmorgen-Sonne ist eine physische Last, schwer und unerbittlich drückt sie gegen die Schlafzimmervorhänge. Ich wache vom Geräusch der laufenden Dusche auf dem Flur auf – dem Gästebad. Mom. Die Routine ist eine Lüge, die wir immer besser zu erzählen wissen.Ich liege in meinem eigenen Bett,
Ich sitze auf dem Hocker, die Beine übereinandergeschlagen, der Puls hämmert zwischen meinen Oberschenkeln. Ich habe mich in Leggings und ein bauchfreies Top umgezogen.ch steige wieder auf. Schnell.„Komm mit mir“, sagt er. „Will spüren, wie du auf meinem Schwanz kommst.“Seine Hand gleitet zwisch






