LOGINDer Rest des Vormittags ist Folter im Gewand des normalen Lebens.
Ich versuche, mich in der Routine zu verlieren: das Wohnzimmer saugen, Wäsche zusammenlegen, alles tun, um meine Gedanken von der Hitze abzulenken, die sich in meinem Unterleib sammelt. Doch jede Vibration des Staubsaugers, jedes Bücken nach einer Socke erinnert mich an das Verlangen, das er in mir hinterlassen hat.
Ich denke über die Moral von alledem nach. Was würde meine Mutter denken? Die Schuldgefühle sind eine scharfe, bittere Pille, aber sie werden schnell von der überwältigenden Flut des Verlangens verschluckt. Ich bin jetzt erwachsen, eine Frau, die weiß, was sie will. Und was ich will, ist der Mann im Erdgeschoss.
Marcus ist in der Garage und bastelt am Rasenmäher. Ich kann das metallische Klirren aus der Küche hören. Es ist ein ganz normales, häusliches Geräusch, und doch fühlt es sich schwer an, voller Untertöne. Für die Außenwelt sind wir eine Familie, die ein dunkles, köstliches Geheimnis verbirgt.
Als er schließlich reinkommt und sich mit einem Lappen das Schmierfett von den Händen wischt, verändert sich die Luft im Raum sofort.
„Komm her“, sagt er. Leise. Ruhig.
Ich gleite vom Hocker. Gehe auf zitternden Beinen auf ihn zu.
Er drängt mich gegen den Kühlschrank. Kaltes Metall an meiner Wirbelsäule. Seine Körperwärme vor mir. Gefangen zwischen Eis und Feuer.
Eine Hand legt sich an meine Kehle – drückt nicht zu, liegt einfach nur da. Der Daumen streichelt den hektischen Schlag unter meinem Kiefer.
„Du hast mich den ganzen Vormittag gereizt“, murmelt er. „Wie du in diesem winzigen Top herumläufst. Denkst du, das ist mir nicht aufgefallen?“
„Ich wollte, dass es dir auffällt.“
Sein Daumen drückt nur einen Bruchteil fester zu. Kein Schmerz. Nur Präsenz.
„Es ist mir aufgefallen.“ Seine andere Hand gleitet unter mein kurzes Top. Die Handfläche liegt flach auf meinem Bauch. Langsam nach oben, bis er meine nackte Brust umschließt. Heute kein BH. Er streift einmal über die Brustwarze – scharf, plötzlich. Ich keuche auf.
„Die hier sind schon seit dem Frühstück hart“, sagt er. „Jedes Mal, wenn du dich bewegt hast, konnte ich sehen, wie sie sich durch dieses dünne kleine Top gedrückt haben. Bettelei.“
Er kneift zu. Rollt sie. Sanft, dann fest. Mein Kopf schlägt mit einem leisen Dumpfen gegen den Kühlschrank.
„Bitte…“
„Bitte was, Baby Girl?“
„Mehr.“
Er beugt sich vor. Sein Mund an meinem Ohr. „Du wirst mehr bekommen. Aber nicht alles auf einmal.“
Seine Hand verlässt meine Brust. Gleitet nach unten. Über den Bund meiner Leggings. Taucht hinein. Findet nackte Haut – keine Unterwäsche.
Ein tiefes Grollen ertönt in seiner Brust, als seine Finger durch meine feuchten Falten gleiten.
„Jesus Christus. Du bist verdammt noch mal klatschnass.“
Zwei Finger teilen mich. Gleiten nach oben. Umkreisen meinen Kitzler einmal – langsam, federleicht.
Meine Hüften zucken nach vorn.
Er verharrt. „Die Hände hinter den Rücken.“
Ich gehorche. Verschränke meine Handgelenke an meinem unteren Rücken. Die Position wölbt meine Brust ihm entgegen.
„Gut.“ Er belohnt mich mit einem weiteren langsamen Kreis. Dann taucht er tiefer. Ein Finger dringt ein – nur die Spitze.
Ich wimmere.
„Pst“, erinnert er mich. „Die Nachbarn könnten uns hören.“
Er nimmt einen zweiten Finger hinzu. Langsame Dehnung. Tief genug, um sich gegen die Stelle zu krümmen, die meine Zehen in meinen Socken krümmen lässt.
Ich beiße mir auf die Lippe, bis ich Kupfer schmecke.
Er stößt einmal zu. Zweimal. Dann zieht er sie komplett heraus.
Ich jammere – ein echtes, verzweifeltes Geräusch.
Er führt seine nassen Finger an meinen Mund. „Mach sie sauber.“
Ich öffne mich. Sauge. Schmecke mich wieder selbst – schärfer dieses Mal, verzweifelter. Seine Augen sind pechschwarz, während er mich beobachtet.
Als ich fertig bin, zieht er sie mit einem leisen Plopp heraus.
„Schlafzimmer“, sagt er. „Jetzt.“
Wir schaffen es nicht bis in sein Zimmer.
Auf halber Höhe der Treppe dreht er mich um, presst meine Vorderseite gegen die Wand. Meine Wange gegen kühle Farbe. Sein Körper fixiert mich von hinten.
„Hände flach an die Wand“, befiehlt er.
Ich stütze sie an der Wand ab.
Er reißt meine Leggings bis zur Mitte der Oberschenkel herunter. Nicht ganz. Gerade genug, um meinen Hintern und meine Scham zu entblößen.
Kühle Luft trifft auf feuchte Haut. Ich zittere.
Seine Handfläche streicht über eine Wange. Dann über die andere. Besitzergreifend. Anerkennend.
„Du hast den schönsten Arsch“, murmelt er. „Ich denke seit Monaten darüber nach, dich über diese Treppe zu biegen.“
Bevor ich antworten kann, saust seine Hand herab – ein scharfer, brennender Schlag.
Ich kreische auf.
„Pst.“ Noch ein Schlag. Härter. Das Geräusch hallt im Treppenhaus wider.
Hitze blüht auf meiner Haut auf. Pocht zwischen meinen Beinen.
Er reibt über die Stelle, die er geschlagen hat. Beruhigend. Dann gleitet er mit der Hand von hinten zwischen meine Oberschenkel. Seine Finger finden meinen Kitzler wieder.
Reiben in engen Kreisen, während seine andere Hand mein Haar umklammert – ein sanfter Zug, der meinen Kopf nach hinten neigt, damit er meinen Hals küssen kann.
„Gefällt dir das?“, flüstert er gegen meine Haut. „Wie ein ungezogenes Mädchen den Hintern versohlt zu bekommen?“
„Ja – fuck – ja.“
Noch ein Schlag. Dann tauchen Finger tief in mich ein. Drei dieses Mal. Dicke Dehnung. Feuchte Geräusche füllen den Flur.
Ich zittere. Die Beine beben. Ich versuche, mich gegen seine Hand zu drücken.
Er zieht sie wieder heraus. Dreht mich um. Hebt mich hoch. Meine Beine schlingen sich instinktiv um seine Taille.
Er trägt mich den Rest des Weges in sein Schlafzimmer. Tritt die Tür zu. Wirft mich aufs Bett.
Ich federe einmal ab. Die Beine immer noch in den halb heruntergezogenen Leggings verheddert.
Er steht am Fußende des Bettes. Streift sein Shirt in einer Bewegung ab. Die Jeans als Nächstes. Die Boxershorts als Letztes.
Sein Schwanz springt frei – schwer, dick, an der Spitze schon feucht.
Mir läuft das Wasser im Mund zusammen.
Er klettert über mich. Seine Knie rahmen meine Hüften ein. Die Hände links und rechts von meinem Kopf.
„Zieh das Top aus“, sagt er.
Ich ziehe mir das bauchfreie Tanktop über den Kopf. Werfe es weg.
Er sieht auf mich herab – nackt von der Taille aufwärts, die Leggings hängen immer noch an meinen Oberschenkeln, das Haar wild, die Lippen geschwollen.
„Wunderschön“, atmet er. Dann senkt er den Kopf.
Sein Mund umschließt eine Brustwarze. Saugt fest. Die Zunge zuckt. Die Zähne streifen sie gerade genug, um mich aufbegehren zu lassen.
Seine Hand findet die andere Brust. Kneift sie. Verdreht sie.
Ich stöhne – laut dieses Mal. Niemand, der es hört.
Er wechselt die Seite. Verpasst der anderen die gleiche Behandlung. Saugt, bis sie rot ist und schmerzt.
Dann wandert er weiter nach unten. Küsst meinen Bauch hinab. Taucht seine Zunge in meinen Bauchnabel. Beißt in die weiche Haut direkt über meinem Schambein.
Ich winde mich jetzt. Verzweifelt.
Er reißt mir die Leggings ganz aus. Wirft sie weg.
Spreizt meine Oberschenkel weit. Hängt sie über seine Schultern.
Sieht von der Stelle zwischen meinen Beinen zu mir hoch.
„Ich sterbe vor Verlangen danach, dich richtig zu kosten.“
Dann ist sein Mund an mir.
Kein Necken. Kein Vorspiel. Nur seine breite, flache Zunge, die in einem langen Zug vom Eingang bis zum Kitzler leckt.
Ich schreie auf. Die Hände fliegen in sein Haar.
Er stöhnt gegen mich. Die Vibration lässt meine Hüften zucken.
Er hält mich unten. Die Unterarme über meinen Oberschenkeln. Pinnt mich offen.
Dann verschlingt er mich.
Saugt an meinem Kitzler. Schnalzt mit der Zungenspitze. Taucht dann hinein – fickt mich damit. Dann zurück zu meinem Kitzler. Unbarmherzig.
Ich plappere wirres Zeug. „Bitte – oh Gott – hör nicht auf – bitte –“
Er tut es nicht.
Eine Hand verlässt meinen Oberschenkel. Zwei Finger gleiten hinein. Krümmen sich. Streicheln diese Stelle, während sein Mund meinen Kitzler bearbeitet.
Die Kombination bricht mich.
Ich komme heftig. Der Rücken wölbt sich vom Bett ab. Die Oberschenkel klammern sich um seinen Kopf. Ich schreie seinen Namen – immer und immer wieder.
Er hört nicht auf. Leckt weiter durch die Nachbeben hindurch. Sanft jetzt. Nimmt jeden Tropfen auf.
Als ich schließlich zitternd zusammenbreche, küsst er sich an meinem Körper wieder hoch. Lässt sich zwischen meinen Oberschenkeln nieder.
Sein Schwanz liegt heiß und schwer an meinem durchnässten Eingang.
„Schau mich an“, sagt er.
Ich öffne die Augen. Treffe seinen Blick.
„Ich werde dich jetzt ficken“, sagt er mir. Seine Stimme ist rau. „Erst langsam. Dann so hart, wie du es ertragen kannst.“
Ich nicke. Verzweifelt.
Er setzt an meinem Eingang an. Drückt sich hinein – erst nur die Eichel.
Wir stöhnen beide auf.
So dick. So voll schon jetzt.
Er sinkt tiefer. Zentimeter um Zentimeter. Beobachtet mein Gesicht die ganze Zeit.
Als er ganz in mir versenkt ist, verharrt er. Lässt mich anpassen.
„Alles okay?“, flüstert er.
„Mehr als okay.“
Er fängt an sich zu bewegen. Langsame, tiefe Stöße seiner Hüften. Reibt bei jedem Stoß gegen meinen Kitzler.
Meine Nägel graben sich in seinen Rücken.
„Härter“, bettle ich.
Er tut mir den Gefallen.
Schneller. Tiefer. Das Bett knarrt unter uns.
Sein Mund findet meinen. Küsst mich wild – Zähne stoßen zusammen, Zungen gleiten.
Eine Hand legt sich wieder um meine Kehle. Gerade so viel Druck, dass sich mir der Kopf dreht.
„Du fühlst dich so verdammt gut an“, grollt er gegen meine Lippen. „Eng. Nass. Mein.“
„Dein“, keuche ich.
Er verändert den Winkel. Trifft diese Stelle im Inneren mit jedem Stoß.
Biancas POVIch schlug die Tür zu und drehte mich sofort zum Bett um.„Er ist weg. Komm raus.“Einen Moment lang geschah nichts. Kein Geräusch. Eine leichte Falte erschien auf meiner Stirn.„Er ist weg, Mike. Du kannst jetzt rauskommen.“Ein paar Sekunden später kroch er langsam unter dem Bett hervor. Er richtete sich auf und klopfte den Staub von sich, strich über sein Hemd, seine Hose und seine Arme.Ich stand ein paar Schritte entfernt, ein Bein leicht nach vorne gestellt und die Hände ineinander verschränkt, während ich ihn beobachtete.Er bemerkte meinen Gesichtsausdruck.„Was?“Ich räusperte mich leise und sah für einen Moment weg.„Wann wird das alles aufhören?“Seine Hand hielt mitten in der Bewegung inne, während er sich den Staub vom Hemd klopfte. Langsam hob er den Kopf.„Was?“, fuhr er mich an, als würde er nicht verstehen, was ich meinte.„Du hast mich gehört“, erwiderte ich mit ruhiger Stimme.Er starrte mich einen Moment lang an, bevor er einen Schritt auf mich zumachte
Biancas POV„Braves Mädchen“, flüsterte er und gab mir einen sanften Klaps auf den Hintern, während sein Blick meinen durchdrang.Ich sah ihn an, während meine Brust unter meinem unregelmäßigen Atem heftig bebte. Ein Sturm aus Gefühlen erfasste mich, während meine Augen jede seiner Bewegungen verfolgten. Wut brannte in meinem Blick, vermischt mit einer Anziehung, die ich nicht wahrhaben wollte, und ich spannte meinen Kiefer an, während er seelenruhig seinen Gürtel schloss, völlig unbeeindruckt von der Spannung, die zwischen uns in der Luft lag.Mein Atem wurde schwerer, als er langsam den Kopf hob und sich ein breites, wissendes Grinsen auf seinen Lippen ausbreitete.„Du hast das gut gemacht, Mädchen“, sagte er und beugte sich näher zu mir, sodass der kleine Abstand zwischen uns verschwand.Mein Herz machte einen Satz, und ich wandte sofort das Gesicht ab, weil ich mich weigerte, ihm entgegenzukommen.„Ja, ich liebe es, wenn du so stur bist“, sagte er, zog sich zurück und richtete sic
ANFANG VON GESCHICHTE 3Biancas PerspektiveIch ging voran, meine Schritte gleichmäßig, während meine Freunde und mein jüngerer Bruder mir folgten und ihr Lachen und albernes Plaudern die Luft erfüllten.Ich ging weiter den Weg entlang und achtete kaum darauf, wohin ich trat, bis mein Fuß gegen einen Fußball stieß, der mir im Weg lag. Ich blickte hinunter und fragte mich, wem er gehörte, während der Ball von mir wegrollte und im Garten eines Nachbarn verschwand.Ich sah schnell weg und trat auf den Gehweg, der zu unserer Haustür führte.„Tschüüüss!“, rief Sammy, mein Bruder, von hinten.Ich blickte über meine Schulter.Er stand da und winkte unseren Freunden enthusiastisch zu, bevor er sich wieder dem Haus zuwandte.Das Geräusch einer sich öffnenden Tür zog plötzlich meine Aufmerksamkeit auf sich.Mein Blick Schnellte sofort nach vorne.Die Tür öffnete sich schließlich, während sich ihre Stimmen mit der Luft vermischten.Meine Füße standen für einen Moment still, als sich die Tür weit
Tianas POVZwei Wochen späterIch starrte auf das bereits gepackte Gepäck auf dem Bett.Ja.Meine Entscheidung stand fest, und ich war bereit zu gehen.Ich griff nach dem ersten Koffer, schloss meine Hand um den Griff und zog ihn zum Bettrand, bevor ich ihn mit etwas Mühe herunterzog und auf dem Boden abstellte.Einen nach dem anderen brachte ich die Koffer aus dem Schlafzimmer nach unten und stellte sie im Wohnzimmer ab, bis mir beim Heruntertragen des letzten Koffers bereits die Arme zu schmerzen begannen.Abby saß gemütlich auf dem Sofa und kicherte über etwas auf ihrem Handy, als hätte sie mit dem Chaos um mich herum überhaupt nichts zu tun, bevor sie zu mir aufsah.„Oh, Mädchen. Du bist schon fertig?“Ich verdrehte die Augen. „Du solltest hier sein, um mir zu helfen, aber du hast nicht einmal nach mir gesehen.“Sie sah mich unschuldig an. „Komm schon, Mädchen. Ich dachte, du wärst im Badezimmer.“Ich blieb mitten auf der Treppe stehen und starrte sie an.„Badezimmer? Über sieben
Tianas POVIch nahm den Stift vom Officer entgegen und senkte den Blick auf das Dokument vor mir.„Hier unterschreiben“, wies er mich an und deutete auf die freie Stelle am unteren Rand.Ich nickte und begann zu unterschreiben.Meine Hand bewegte sich gleichmäßig über das Papier, als ich plötzlich Schritte hinter mir hörte.Sie wurden langsamer.Dann blieben sie direkt neben mir stehen.„Du glaubst, du hast gewonnen?“Meine Hand erstarrte.Ich erkannte diese Stimme sofort.Martha.Kennys Tante.Langsam lehnte ich mich zurück und erhob mich, während ich den Stift auf den Schreibtisch fallen ließ. Ich weigerte mich, mich in ihre Richtung zu drehen.„Das ist erst der Anfang“, fügte sie hinzu.Bevor ich antworten konnte, ertönte Abbys Stimme hinter mir.„Ist dir eigentlich klar, dass du dich auf einer Polizeiwache befindest? Officers! Hört ihr überhaupt, was sie sagt? Hört ihr, was sie sagt?“Ich neigte den Kopf in Abbys Richtung.„Abby, hör auf. Bitte.“„Nein, Tiana.“ Ihre Stimme blieb f
Tianas POVDie Polizeiwache war alles andere als ruhig.Beamte liefen im Gebäude ein und aus. Einige trugen Akten unter den Armen, während andere hastig in ihre Telefone sprachen.Stimmen überschnitten sich aus verschiedenen Ecken und erzeugten ein ständiges Stimmengewirr, das es schwer machte, sich auf irgendetwas zu konzentrieren.Eine Frau stand in der Nähe des Empfangs und weinte unkontrolliert, während sie erklärte, dass ihr Kind verschwunden sei.Ein Beamter stand vor ihr und versuchte, sie zu beruhigen, während ein anderer etwas in ein Protokollbuch schrieb.Ich saß schweigend auf einer der Bänke, meine Hände auf meinem Schoß ineinander verschränkt.Mein Kopf fühlte sich seltsam taub an.Hinter mir saßen Kenny und seine Tante im Besucherbereich. Seine Tante sprach eindringlich mit einem anderen Beamten und zeigte dabei gelegentlich in meine Richtung.Ich wandte den Blick ab.Ich hatte nicht die Kraft, mich darum zu kümmern.Ein paar Minuten später kam ein Beamter auf mich zu un
Sonnenlicht schneidet in scharfen, goldenen Streifen durch die Küchenjaleousien. Die Kaffeemaschine gluckert ihre letzten Tropfen in die Kanne. Das Haus riecht nach dunkler Röstung, geröstetem Brot und der schwachen, anhaltenden Spur der Feuchtigkeit von letzter Nacht. Ich bin immer noch wund auf
Die Nachtluft ist dickflüssig, diese Art von schwüler Hitze, bei der sich die Haut anfühlt, als wäre sie zu eng für den eigenen Körper. Ich stehe mit Mom auf dem Balkon; der Duft von blühendem Jasmin aus dem Garten unten vermischt sich mit der Citronella-Kerze, die zwischen uns flackert. Sie redet
Der Supermarkt hätte sich nicht wie ein Minenfeld anfühlen dürfen, aber jedes fluoreszierende Licht wirkte wie ein Scheinwerfer auf meiner Haut. Ich folgte Marcus durch die Gänge; meine Beine waren noch schwer und empfindlich vom Vormittag. Er bewegte sich mit einer erschreckend ruhigen Effizienz u
Drei Jahre ist es her, seit Mom gestorben ist, und das Haus trägt in den stillen Ecken noch immer ihren Geist in sich. Die Art, wie die Dielen nachts im Flur knarren, der schwache Lavendelduft, der im Wäscheschrank hängt, die Küchenschublade, in der ihr Lieblingspfannenwender noch immer unberührt







