MasukForced into a contract marriage with the man he hates most, stranded college student Asher Knight thought his life couldn't get any worse. But nothing is ever that simple. Damien Chase — arrogant, ruthless, and stunningly handsome — holds a life-altering secret behind his cold smirk: he's not just a billionaire, but Asher's anonymous online crush. Trapped in a poisonous web of lies, false kisses, stolen moments, and forbidden attraction, Asher must decide: Will he destroy the man who ruined his life. Or become helplessly, recklessly in love with him? When hatred turns to passion, and secrets threaten to annihilate them — can their fake marriage survive? Or was it bound to fail?
Lihat lebih banyak~ Doris ~
Heute ist das Paarungsritual, und wie immer putzte ich noch die Zimmer meiner Zwillingsstiefschwestern Vanessa und Veronica. Meine Knie schmerzten vom Knien auf dem Boden. Ich schrubbte an einem Fleck auf Vanessas Boden, bis meine Finger brannten, aber er ging nicht weg. Ich schrubbte noch fester. Die beiden wurden heute achtzehn, und jeder wusste, dass sie ihre Gefährten finden würden. Ich hingegen war neunzehn und hatte noch immer keinen Gefährten. Ich war sehr früh aufgestanden, gegen 5 Uhr morgens, um mit dem Putzen und Kochen zu beginnen. Ich hatte alle Zimmer gesäubert, auch das der Zwillinge. Als ich zu Henrys Zimmer kam, übersprang ich es wie gewohnt. Er sagte mir immer, ich solle es nicht putzen. „Mach dir keine Sorgen, Schwesterherz, ich mache das selbst“, pflegte er zu sagen. Meistens rührte ich sein Zimmer gar nicht erst an. Ich war noch immer dabei, den Flur zu schrubben, als mir plötzlich wieder einfiel, dass heute der Tag der Paarungszeremonie war. Noch bevor ich fertig werden konnte, kam meine Stiefmutter herein. „Doris, sag mir nicht, dass du noch nicht für die Zeremonie fertig bist. Du musst heute endlich einen Gefährten finden und mein Haus verlassen. Es ist mir egal, wenn du einen niederwertigen Omega als Gefährten mitbringst – du bist ohnehin nichts Besseres wert.“ „Jedes Mal, wenn ich dich ansehe“, fuhr sie fort, „sehe ich deine Mutter. Du bist genau wie diese Schlampe von einer Mutter.“ Dieses Wort schmerzte mich jedes Mal. Schlampe. Es war das Einzige, wie sie meine Mutter je nannte, und es brach mir jedes Mal das Herz. Ich machte schnell fertig, doch bevor ich mein Zimmer erreichen konnte, liefen die Zwillinge durch den Flur und schleiften ihre dreckigen Füße über die Stelle, die ich gerade geputzt hatte. Sie lachten und gingen davon, sodass ich nun schon zum dritten Mal von vorne schrubben musste. Als ich schließlich an meinen Kleiderschrank ging, um mich für die Zeremonie fertigzumachen, gab es nichts Anständiges zum Anziehen. Es war immer nur das, was Vanessa und Veronica abgelegt hatten – Kleidung, die sie bereits ruiniert hatten, bevor sie sie mir zuwarfen. Ich griff nach einer alten Jeans. Sie war verwaschen und viel zu weit, da ich mit der Zeit immer dünner geworden war. Die Oberteile glichen eher Feudeln für die Küche als Kleidung, die für einen Menschen bestimmt war. Oder für ein Mädchen wie uns, meldete sich meine Wölfin in meinem Kopf zu Wort. Ihr Name ist Candy. Was machen wir also jetzt?, fragte Candy. Wir müssen heute unseren Gefährten finden. Ich ignorierte sie, weil ich die Wahrheit bereits kannte. Niemand will eine Gefährtin, die nicht sprechen kann. Ich ging still zur Paarungsarena – nicht, weil ich große Hoffnung hatte, an diesem Tag meinen Gefährten zu finden, sondern weil ich es wenigstens einmal versuchen wollte. „Unsere stumme Schwester glaubt tatsächlich, dass sie einen Gefährten findet“, lachte Veronica. „Die Mondgöttin würde niemals jemanden mit einer Gefährtin wie dir strafen, es sei denn, es ist ein Streuner“, fügte Vanessa hinzu und stieß mich zur Seite, als sie an mir vorbeiging. Als das Paarungsritual begann, veränderte sich die Stimmung in der Luft. Einer nach dem anderen begannen die Werwölfe, den Geruch ihrer Gefährten wahrzunehmen. Plötzlich bemerkte ich einen Duft, der süß wie Erdbeeren war. Endlich!, jubelte Candy in mir. Wir haben einen Gefährten. In diesem Moment trat der Gamma vor. Doch in dem Augenblick, als sich unsere Blicke trafen, blitzte Verärgerung in seinem Gesicht auf. Da wurde es mir klar. Ich war seine Gefährtin. Und genau wie erwartet, tat er das, wovon ich gewusst hatte, dass er es tun würde. „Ich, Julius Armstrong, weise Doris Charles als meine Gefährtin zurück.“ Direkt danach folgte das Lachen. Nicht, dass ich es nicht erwartet hätte – ich hatte immer gewusst, dass es so kommen würde … Das war das zweite Mal, dass mein Gefährte mich zurückwies, weil ich nicht sprechen kann. Im Rudel nennen sie mich das dümme Mädchen – nicht etwa, weil ich einfältig bin, sondern weil ich stumm bin; ein Mädchen, das nicht sprechen kann. Julius Armstrong war der Gamma, der Dritte in der Rangordnung unter unserem jungen Alpha. Sie waren alle einundzwanzig, und dies war das dritte Mal, dass Julius seine Gefährtin zurückgewiesen hatte. Das erste Mal war, als ich siebzehn war. Gerüchten zufolge wies er sie zurück, weil sie zu dick war. Er nannte sie eine Versagerin, jemanden, der es nicht wert war, seine Gefährtin zu sein. Das zweite Mal war, als ich achtzehn war. Er wies seine Gefährtin zur selben Zeit zurück, als mich mein erster Gefährte zurückwies. Diesmal sagte er, sie sei zu klein. Und nun war ich an der Reihe … Das dritte Mal wies er seine Gefährtin ab, offensichtlich nur, weil ich ein stummes Mädchen war. Was hatte ich auch erwartet? Wer würde schon ein stummes Mädchen als Gefährtin wollen? Ich war nicht überrascht, nicht wirklich, denn ich hatte es geahnt. Aber die Demütigung … der Stachel, erneut ausgemustert zu werden, traf mich härter, als ich zugeben wollte. Es war nicht nur Scham. Es war das leise, erdrückende Gefühl, dass dies nun mein Leben war. Immer zurückgewiesen. Immer unsichtbar. Immer allein. Nach der Zurückweisung sah ich mich um. Alle starrten mich an – manche mit Mitleid, manche, als wäre ich gar nicht vorhanden … Ich fühlte mich wie ein einsames Kind mitten in einer Menschenmenge. Ich hatte keine Freunde. „Ich bin so froh, dass der Gamma sie zurückgewiesen hat“, flüsterte ein Mädchen und beugte sich näher zu ihren Freundinnen. „Was hat sie sich nur dabei gedacht, hierherzukommen? Ehrlich, kein vernünftiger Wolf würde sie jemals wählen“, flüsterte ein anderes Mädchen zurück. Ich ignorierte sie, wandte den Kopf ab und sah, dass Veronica bereits dicht neben dem Gamma stand und sich als die Auserwählte aufspielte. Die beiden waren schon Monate vor der Zeremonie zusammen gewesen, daher hatte ich erwartet, dass sie seine Gefährtin sein würde und nicht ich. Vanessa hielt sich währenddessen in der Nähe des Alphas auf und warf sich ihm förmlich an den Hals. Der Alpha sah mich an. Unsere Blicke trafen sich für einen Moment, aber er sagte nichts. Er schien an Vanessa überhaupt nicht interessiert zu sein, obwohl sie sich ihm immer wieder aufdrängte. Veronica blieb beim Gamma, lachte und verhielt sich vertraut mit ihm, genau wie immer. Ich stand alleine da und wünschte mir, ich wäre nie geboren worden. Ich war nicht stumm geboren worden. Meine Stiefmutter und meine Stiefschwestern hatten mich dazu gemacht, aber sie taten so, als wäre ich schon immer so gewesen. In meine Gedanken versunken, kam Henry auf mich zugelaufen. „Hey, Doris“, sagte er. „Sag mir, dass es dir gut geht.“ Ich schüttelte den Kopf, dann nickte ich. Ich wusste nicht, was ich sonst tun sollte. Henry war der einzige Mensch im Rudel, der mich so akzeptierte, wie ich war. Er war erst sechzehn, doch er verhielt sich reifer als die meisten anderen. Er nahm meine Hand, während wir weggingen. „Nur weil du heute deinen Gefährten nicht gefunden hast, heißt das nicht, dass du ihn in Zukunft nicht finden wirst“, sagte er sanft. „Versuch, positiv zu bleiben.“ Ich nickte erneut. Ich konnte nicht sprechen, also war Nicken alles, was ich tun konnte. Wenn ich Fragen beantworten musste, schrieb ich die Antworten in mein kleines Notizbuch, das ich immer bei mir trug. Als ich zu Hause ankam, rechnete ich bereits damit, dass meine Stiefmutter mich anschreien würde. Es war normal, dass sie wütend war, wenn ich ohne einen Gefährten zurückkam. Als ich die Tür erreichte, sah ich sie schon warten. Mein Vater war auch da, doch in dem Moment, als er mich sah, ging er wieder hinein – offensichtlich wollte er nicht hineingezogen werden. Meistens, wenn meine Stiefmutter oder die Zwillinge mich schlecht behandelten, blieb er still. Er sagte nie etwas. Ich weiß nicht, ob er froh darüber war, dass ich misshandelt wurde, oder ob es ihm schlichtweg egal war. Manchmal fragte ich mich, ob ich ihm überhaupt etwas bedeutete. Welcher Vater sieht zu, wie sein eigenes Kind quält wird, und geht einfach weg? Als ich mich meiner Stiefmutter näherte, musterte sie mich von oben bis unten. Die Zwillinge waren bereits nach Hause gegangen und standen wieder in ihrer Gunst. Sie lachten an ihrer Seite. Bevor ich das Zimmer überhaupt betreten konnte, ergriff Henry meine Hände und führte mich weiter nach vorne. „Stopp genau da!“, herrschte meine Stiefmutter mich an, als ich beinahe hineingetreten wäre. „Du glaubst wohl, meine Warnung war ein Scherz, was? Ich habe dir gesagt, dass du nicht ohne einen Gefährten in dieses Haus zurückkommen sollst“, fauchte sie. „Ich habe dich neunzehn Jahre lang ertragen, und ich werde es nicht länger tun. Du bist nichts als eine Last für mich! Ich habe dir gesagt, du sollst dir einen Gefährten suchen. Geh jetzt und such irgendjemanden – bring einen Hund oder sonst irgendein Tier mit, das ist mir egal, aber hör auf, mit leeren Händen hier aufzutauchen. Du bist eine dämonische Erinnerung an deine Mutter … diese Schlampe!“ Die Zwillinge stimmten mit ein, ihre Stimmen grausam und laut. „Ja, Mama! Ihre Mutter war eine Schlampe! Und das Kind einer Schlampe wird selbst eine Schlampe sein!“, rief Vanessa, während Veronica lachte. „Hört auf! Hört auf, sie so zu behandeln!“, schaltete sich Henry ein und versuchte, mich zu verteidigen. „Sie kann nichts dafür, dass ihr Gefährte sie zurückgewiesen hat! Was soll sie denn tun? Sie hat doch gar keine Chance, irgendjemand anderen kennenzulernen. Habt ihr denn gar kein Mitleid?“ Doch meine Stiefmutter überschrie ihn, außer sich vor Wut. „Geh rein und misch dich nicht ein! Ich will dich nicht in der Nähe des Kindes dieser Schlampe sehen!“Chapter 15: Blueprints of BetrayalThe blue glow surrounded the room.Damien looked at the hologram hovering over the rusted steel table. Coded and schematics churned in the air—neural schematics, spinal mappings, and something evil: the emotional repression grid used in the Empath Nullification Trials."Graves didn't just want to control Cassandra," Damien said. "He wanted to erase her."Asher paced behind him. His fists were clenched, jaw set."Why her?""Because she was the last. The one who came out of shutdown?"Bishop leaned against the doorway, his shape a harsh silhouette. "She was their future. Until she learned to feel."The eyes echoed like gunfire.In the other room, Cassandra sat against the floor and the wall, staring at her reflection in a shattered mirror. She breathed on the glass and fogged it. She touched out, tracing the lines of her own face as though it belonged to someone else.The door creaked.Asher knelt down next to her without startling her."I felt like I
Chapter 14: Shards of the AftermathMorning reluctantly broke, spilling pale orange light over the wreckage of the NOVA-7 complex. Smoke continued to curl into the air behind them as they huddled around a small campfire at the top of a ridge that gazed down into the valley below.Adrenaline had worn off. Only the low hum of questions—unasked, unspoken—remained.Asher sat next to Cassandra. She hadn't spoken since they'd fled. Her eyes blazed with awareness, but her voice came and went, lost and weak."She's disoriented," Bishop said, unwrapping a ragged bandage from the side. "Whatever was done to her… it's still present."Asher looked up. "You said they were wiping her. Can that be undone?"Damien shook his head slowly. “Maybe. But it won’t be easy. Neural overwrite can embed itself like scar tissue. Every memory, every thought has to be rebuilt.”Cassandra stirred. “I dreamed… of snow… and silence.”Asher leaned closer. “You’re safe now. That’s what matters.”But he knew safety was
Chapter 13: White Silence, Black TruthsThe summits jagged like shattered blades into the atmosphere. NOVA-7 was not just hidden in secrets—it was hidden in a region where nature itself resisted penetration. Snow pounded sideways in thick white sheets, and the path to the plant was little more than rumor etched into ice.Damien, Asher, and Bishop trudged through snow that reached their knees, their breathing foggy clouds in the chill air. Every step grated with the urgency of the moment."They created this facility where satellites lose their vision," Bishop shouted over the wind. "If we get inside, there is no redundancy. We are dark.""Good," Asher growled. "Means no distraction."They crested the final ridge, and there it was: a silhouette cut into the ice, half mountain, half machinery. NOVA-7.The exterior was all functional menace—black steel, armed drones, and infrared sweeps tracing back and forth across the ice plain."Clock's ticking," Damien said. "We have the codes Bishop
Chapter 12: Breachlines and BetrayalsDrenmore's rain had turned to sleet by the time they reached their hideout—a two-story ruin on the outskirts, smeared in grime and graffiti. Inside, it was damp, reeking of old smoke and wet stone, but safe. For the time being.Damien shut the bolt behind them, his jaw clenched. He hadn't spoken since they'd left the facility. Asher sat on the stained couch, his arm freshly bandaged, his muscles coiled with a subdued rage.The atmosphere was heavy."I saw her, Damien."Damien at last turned to him. "I know.""She's alive.""And captive in the belly of the most secure space under Emberlight control."Asher stood up, slowly. His movements were measured, painful. "We're going in after her.""Yes," Damien said. "But we don't go into NOVA-7 blind."He spread a pile of blueprints across the coffee table. Satellite photos. Transport routes. Encryption patterns. "Graves wasn't burying her life. He's financing the program that's doing this."Asher's jaw ti
The train yard slumbered like a cast-off relic, its metal framework coated with rusting grime that shimmered with the pale blue of dawn. Fog crept along the rails like a beast looking for warmth, and the signal towers loomed like silent sentinels, watchful, always watching.Damien left the truck tw
The road out of Miradell was slick with rain and wrapped in quiet. Fog clung to the windshield like it did not want to be forgotten, and the engine's hum was far away, like a lullaby drowned out by nightmares.Asher sat in the passenger seat, the leather strap of his bag held loosel
The sun rose unwillingly, behind the cabin's tattered drapes casting a wan gold glow. It wasn't enough to chase away the cold, but it did give rise to something else: the nervous sense of starting.Damien stood out in the open, his bare feet on the damp porch, looking out through the fog-stippled w
Rain drummed steadily on the metal roof of the cabin, restive fingers drumming against a jammed door. Asher changed positions on the couch, caught in a threadbare blanket that did nothing to warm him. A deep grunt escaped between his lips, not pain, but from the suffocating realization of waking up






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