LOGININ DEREKS VILLAIn Lauras Schlafzimmer saß Laura auf dem Bett und war mit ihrem Laptop beschäftigt, als hinge ihr ganzes Leben davon ab.Laura und Sloane waren den ganzen Tag mit ihren Laptops beschäftigt gewesen und hatten nach allen möglichen Wegen gesucht, um das zu bekommen, was sie wollten.Sie schmiedeten bereits Pläne. Schreckliche Pläne.Mit einem Wort: tödliche.„Wir müssen vorsichtig sein“, riet Sloane, während sie dramatisch auf ihrem Kaugummi kaute und Laura weiter an ihrem Laptop arbeitete.Laura warf ihr einen Blick zu. „Vorsichtig?“ zischte sie. „Es gibt absolut nichts, worauf wir achten müssen. Dieser Mann spielt nicht herum. Er ist selbst nicht vorsichtig, also warum sollten wir es sein?“„Ich weiß, oder? Aber Derek darf davon nichts erfahren“, fügte Sloane hinzu, ihre Augen von Geheimniskrämerei überschattet.„Und wer soll es ihm erzählen?“ fragte Laura, während ihre Finger über die Tastatur ihres Laptops flogen. „Derek darf nichts von diesen Kindern erfahren. Wenn d
IRGENDWO IN DER STADTKnox umklammerte das Lenkrad, seine Knöchel waren weiß, sein Kiefer angespannt, als würde er sich beinahe die Zähne zerbrechen.Im Moment hatte er dieses Gefühl, dass Melissa etwas über Derek wusste.Und er wollte herausfinden, was es war.Er versuchte sich daran zu erinnern, wie seltsam sie sich in letzter Zeit verhalten hatte. Und dann war da noch diese Aussage, die Derek zuvor im Café gemacht hatte.Hast du dieses kleine Mädchen ausgenutzt, um meine Aufmerksamkeit zu bekommen? Du hast dafür gesorgt, dass sie genauso aussieht wie meine Ex-Frau?Diese Aussage von Derek ging ihm einfach nicht mehr aus dem Kopf, und es war höchste Zeit, dass Melissa ihm die Wahrheit sagte.Offensichtlich wurde definitiv etwas vor ihm verborgen.Er dachte, das sei der Grund gewesen, warum sie mit Liam gegangen war, bevor er fertig werden konnte.Dann fiel es ihm wie Schuppen von den Augen.Er erinnerte sich daran, wie Liam davon erzählt hatte, einen Mann gesehen zu haben, der genau
„Ein verdammter Arsch!“ spuckte sie erneut aus, da die vorherige Beleidigung nicht die Wirkung erzielt hatte, die sie wollte.Dereks Kiefer spannte sich an, und seine roten Augen wanderten rasch zu ihr.„Du nennst mich einen Arsch?“ Er lachte, als wäre daran irgendetwas amüsant.Dabei zeigte er seine Zähne wie der leibhaftige Ziegenbock, der er war.„Lass mich aus diesem verdammten Auto raus!“, schrie Melissa und warf sich mit voller Wucht gegen die Tür.„Du solltest ruhig sein, Lisa. Niemand wird kommen, um dich zu holen. Das solltest du wissen“, sagte Derek gleichgültig, als wäre sie eine seiner goldenen Armbanduhren zu Hause.„Ich mache verdammt noch mal keine Witze, Mann!“ Ihre bittere, wütende Stimme wurde mit jedem Wort lauter. „Ich muss los und mein S—“ Melissa brach ab, als ihr klar wurde, was sie Derek beinahe verraten hätte.Dereks Blick schien sich von seinem Handy zu lösen und zu ihr hinüberzugleiten.Ihr Herz setzte einen Schlag aus.Hatte er es verstanden? Oh Gott.Minut
Derek stürmte aus dem Café, das Blut kochte in seinen Adern, die Zähne zusammengebissen, während seine Augen den verdammten Narren suchten, der ihn gerade vor allen anderen herabgewürdigt hatte.Er war bereit, ihn wieder umzubringen.Er hatte keine Leiche bewegen können, solange Knox hinter ihm her war, und jetzt wollte er zurückschlagen? Ein verblendeter Alpha.Er suchte noch den gesamten Bereich rund um das Café ab, als seine Augen eine vertraute weibliche Gestalt erfassten.Seine Augen blieben an ihr hängen, während er ihre ganze Gestalt in sich aufnahm.Er erkannte sie sofort, obwohl sie ihn offenbar ebenfalls gesehen hatte und versuchte, sich zu verstecken.MELISSA.Er beobachtete sie. Sie schien nach jemandem zu suchen, und er konnte nicht anders, als sich zu fragen, nach wem?War das also der Grund für dieses Gefühl vorhin? Melissa war hier? Mit diesem kranken Mann?War das ein Zufall ….„Alpha“, rief Beta Michael, wodurch Derek zusammenzuckte und aus seinen Gedanken gerissen w
EIN KAMPFIm Café war es warm; der Duft von Kaffee und Zucker erfüllte die Luft. Die Einrichtung war luxuriös, mit teuren Tischen, edlem Geschirr und elegant gekleideten Gästen, die ihren Kaffee genossen – man hätte den Ort beinahe für den Himmel halten können.Doch seltsamerweise waren nur wenige Tische besetzt.Knox ging zur rechten Seite des großen Gebäudes, in eine abgelegene und kostspielige Ecke, wo er ungestört mit Derek sprechen konnte.Als er sich dem Tisch näherte, bemerkte er einige junge Frauen, die miteinander tuschelten, während unzählige Blicke auf ihm ruhten, als wäre er etwas Fremdes. Er wusste, dass er attraktiv war.Oder hatten sie ihn wiedererkannt? Das war das Letzte, was er im Moment gebrauchen konnte.Ihre Blicke folgten ihm, bis er sich setzte und ihnen nun direkt gegenübersaß. Erst dann wandten sie errötend ihre Augen ab.Eine junge Frau in einer eleganten Uniform – ein makellos weißes Hemd und kaffeebraune Stoffhose – trat mit einem freundlichen Lächeln an de
Kaum war Liam aus dem Auto gestiegen, fiel sein Blick auf eine Szene in der Nähe.Ein kleiner Junge in seinem Alter spielte mit einem beeindruckenden ferngesteuerten Auto.Fasziniert blieb Liam stehen und beobachtete ihn.„Ich liebe Spielzeugautos wirklich“, murmelte er mit einem sanften Lächeln. „Ich hoffe, Mama kauft mir bald auch eins.“Dabei vergaß er völlig, dass seine Mutter ihm ausdrücklich gesagt hatte, nicht aus dem Auto auszusteigen.Währenddessen war Michael, der sich ohnehin schon Sorgen um Derek machte, bereits früher ausgestiegen. Von seinem Platz im Wagen aus hatte er durch die Scheibe gesehen, wie Derek und Knox sich in einer hitzigen Auseinandersetzung gegenüberstanden.Er blieb aufmerksam.Falls Derek etwas zustieß, würde er ernsthafte Schwierigkeiten bekommen.„Er wirkte verdammt angespannt. Was zum Teufel... und wer ist dieser Typ überhaupt?“, murmelte Michael vor sich hin.Sogar aus der Entfernung konnte er es spüren.Angst.Von Derek.Von Derek, der sonst immer t







