LOGINLéo Hunter ist der größte Aufreißer und Herzensbrecher der Universität. Gutaussehend und klug ist er der am meisten umworbene Single auf dem Campus – derjenige, den jeder gerne für sich gewinnen möchte. Doch alles ändert sich, als Elian Vance, ein Erstsemester, sein neuer Mitbewohner wird. Léo ist sofort durcheinander wegen dieses jungen Mannes, den er in der Toilette der Diskothek überrascht hat… und der ihm einfach nicht mehr aus dem Kopf gehen will. Elian steht offen zu seiner Homosexualität. Léo hingegen hatte bisher nur Freundinnen… zumindest glaubte er das. Wird er seinen Stolz beiseitelegen und akzeptieren können, was er wirklich fühlt? Oder wird Elian für immer sein kleines Geheimnis bleiben – verborgen hinter den verschlossenen Türen ihres Zimmers? Doch Elian hütet Geheimnisse, die alles zerstören könnten. Und wenn Léo zu lange wartet… riskiert er, den einzigen Menschen zu verlieren, der ihm wirklich wichtig ist.
View MoreElian, Ich-Perspektive»Was heißt: "meine Freundin"?« Léo zog die Augenbrauen zusammen und gab seinem Freund einen kleinen Klaps auf den Hinterkopf. »Léa und ich sind schon lange getrennt! Hör auf, so einen Quatsch zu erzählen!«Ich atmete scharf aus, ohne es zu merken.Verdammt noch mal! Was ist nur los mit mir? Er ist zwar attraktiv… aber das spielt keine Rolle, ob er vergeben ist oder nicht! Auch ich bin nicht der Typ für feste Bindungen.»Hey! Beschimpf mich nicht vor den Neuen!« Noah rieb sich den Kopf und zog eine Miene.Léo schüttelte den Kopf und wandte sich mir zu. »Das ist Elian Vance, Erstsemester Kunst- und Kommunikationswissenschaften… und mein neuer Mitbewohner.« Er blickte Noah an. »Er war auch derjenige, der dich gestern Abend betrunken bis in dein Zimmer zurückgebracht hat.«»Verdammt!« Er hörte sofort auf, sich den Kopf zu reiben. »Das ist ja peinlich! Ich bin übrigens Noah Harvard, drittes Semester Wirtschaftswissenschaften.«Drittes Semester? Damit hatte ich nicht
Elian, Ich-Perspektive»Verdammt noch mal! Der Typ aus der Diskothek?« Milan riss die Augen auf und hätte beinahe seinen Kaffee wieder ausgespuckt.»Halt den Mund beim Essen, bitte!« Léane, Milans Freundin und das einzige Mädchen in unserer Runde, hielt ihm energisch den Mund zu und verzog angewidert das Gesicht.Um ehrlich zu sein, hatte sie mehr Rückgrat als jeder von uns. Und dass wir alle Respekt vor ihr hatten, war kein Zufall: Sie gehörte dem Frauenteam des Boxvereins an. Lucas und ich waren völlig platt, als Milan uns erzählte, dass er mit ihr zusammen war.Aber das ist jetzt zwei Jahre her. Die beiden sind unzertrennlich… manchmal wirkt Milan eher wie ein kleines Kaninchen, das einer Löwin folgt…»Und? Wie hat er es aufgenommen?« Lucas wirkte besorgt, seine grauen Augen zusammengekniffen, und lehnte sich über den Tisch, als wollte er als Erster alles erfahren. »War er homophob?«»Überhaupt nicht. Nur… neugierig.« Ich schüttelte den Kopf… auch wenn seine Frage, ob ich mir die H
Léo, Ich-Perspektive»Wow.« Jules musterte uns alle drei, lehnte sich zurück in seinen Stuhl und lächelte. »Ihr seht einfach wunderbar aus an diesem schönen Morgen.«Drei Stöhner antworteten ihm im Chor – und das aus drei völlig verschiedenen Gründen.Ethan, unser rothaariger Freund, der immer durch seine auffällige Haarpracht auffiel, zeigte ihm den Mittelfinger und legte den Kopf wieder auf seinen Schreibtisch. »Verpiss dich! Ich hab fast einen Herzinfarkt erlitten! Und das ist das, was ich vorfinde, wenn ich zurückkomme?«Anscheinend war das Mädchen, mit dem er die Nacht verbracht hatte, noch keine achtzehn Jahre alt, und ihr Vater war Oberkommissar. Man kann sich also vorstellen, dass er den Rest der Nacht damit verbracht hatte, vor den Beamten davonzulaufen – und mit einer sehr ernsten Verwarnung davongekommen war: Er solle sich seiner Tochter nie wieder nähern, sonst… ich möchte lieber nicht wissen, was ihm dann blühen würde.Noah hingegen lag über seinem Schreibtisch, das Gesic
Léo, Ich-Perspektive»Freut mich… Mitbewohner.«Ich starrte seine Hand an, als wäre sie ein fremdes Objekt, dann wanderte mein Blick zu seinen Augen.Mitbewohner? Dieser Mann, den ich heute Abend in der Diskothek gesehen hatte… wie er einen anderen Mann küsste, in der Toilette… sollte mein… Mitbewohner werden?»Hast du dir die Hände gewaschen?«Aber verdammt noch mal, Léo! Hast du dir die Hände gewaschen? Ist das wirklich das Erste, was dir einfällt?»Nimmst du jedes Mal ein Schaumbad, wenn du mit einem Mädchen schläfst?« Elian senkte seine Hand, neigte den Kopf und blickte mich an – halb amüsiert, halb ernst.»N-nein…« Mann… das wurde schnell unangenehm.»Wieso glaubst du dann, dass ich es tun sollte?« Er zog die Augenbrauen zusammen und drehte sich um, um seinen Koffer auf die andere Seite des Zimmers zu stellen. »Räum deine Sachen vom Bett. Ich nehme dieses hier.«»Nimm es ruhig«, sagte ich und ging zum nächsten Bett, um die Kleidung aufzuheben, die ich beim Reinkommen darauf gewor