LOGINElise tinha apenas um objetivo ao chegar na nova cidade: reconstruir sua vida. Com a ajuda de uma amiga, conseguiu um emprego em uma taverna local. O que ela não imaginava era que sua vida mudaria drasticamente já no primeiro dia de trabalho ao conhecer um homem que viraria sua vida de cabeça para baixo. Malachi, Alfa dominante de sua alcateia, carregava a expectativa de tomar uma ômega como esposa e garantir seu primeiro herdeiro. Ainda assim, ele insistia em esperar pela parceira destinada. O que não previa era encontrá-la — e descobrir que se tratava de uma humana.
View MoreLacys Perspektive
Die Tür zu meinem Zimmer flog auf. Ich hielt mein Handtuch fest um meinen Körper gewickelt, als meine Zwillingsschwester Macy mit diesem leichten, wissenden Grinsen von ihr hereinkam.
„Was zur Hölle, Macy? Hast du noch nie von Anklopfen gehört?" zischte ich. Ich stieß die Tür mit meiner Ferse zu und zog mich in meinen begehbaren Kleiderschrank zurück, um meinen Lieblings-Star-Wars-Schlafanzug anzuziehen. Durch die offene Tür konnte ich sie noch immer dort stehen sehen, an meine Kommode gelehnt in ihrem rosafarbenen Crop-Top und schwarzen weiten Jeans, die Arme vor der Brust verschränkt, als gehörte ihr der ganze Laden.
Als ich herauskam, betrachtete sie ein gerahmtes Foto in meinem Regal — ein Kindheitsfoto von uns beiden, aus der Zeit, als unsere Leben noch nicht so verschieden waren. Mein Spiegelbild fiel mir in dem Kommoden-Spiegel auf, als ich das Zimmer durchquerte — blasser als Macy, immer blasser, mit den schwachen Schatten unter meinen Augen, die niemals ganz verschwanden, und den dünnen Handgelenken, die mich als jemanden verrieten, der mehr Zeit in Krankenhausbetten als in der Sonne verbracht hatte. Regen klopfte leise gegen das Fenster. Mein Zimmer roch nach Lavendel und dem leichten metallischen Geruch des Händedesinfektionsmittels, das ich auf meinem Nachttisch aufbewahrte und viel zu oft benutzte.
„Was willst du, Macy? Ich kenne dich, und ich weiß, dass du nicht einfach so auftauchst, es sei denn, du brauchst etwas." Ich setzte mich auf die Bettkante, die weiche Bettdecke gab unter meinem Gewicht nach.
„Nun, da du fragst…" Sie drehte sich endlich um, ihr Grinsen wurde breiter. „Ich brauche einen Gefallen von dir." Sie schlenderte herüber und setzte sich neben mich, viel zu nah.
„Nein. Werde ich nicht." Ich hielt meine Stimme neutral und wandte den Kopf ab. „Du kannst jetzt gehen."
„Okay." Sie betonte das „O" übertrieben. „Ich würde wirklich gerne den Gesichtsausdruck von Mama und Papa sehen, wenn sie herausfinden, dass ihre geliebte Tochter auf einer Party war, Alkohol getrunken und all die Dinge getan hat, die sie ihr ausdrücklich verboten haben." Sie stand auf und glättete ihr Oberteil mit bewusster Langsamkeit.
„Warte. Was zum Teufel redest du da?" Mein Kopf fuhr zu ihr herum, ein eisiger Schrecken kroch in meinen Magen.
„Oh, du weißt schon", sagte sie und tippte gedankenverloren auf ihrem Handy herum. „Du warst letzten Monat in dieser Absteige-Bar in der Innenstadt. Die Tequila-Shots? Klingelt da was?"
„Ich war wirklich beeindruckt, ehrlich gesagt. Ich wusste nicht, dass du das in dir hast. Ich musste das Video zweimal ansehen, um sicher zu sein, dass du es bist." Ein leises, spottendes Kichern entwich ihren Lippen.
Die Luft verließ meine Lungen. Schon seit ich klein war, haben meine Eltern mir nie erlaubt, an die Orte zu gehen, zu denen Macy gehen durfte. Ich habe so viele normale, dumme, wunderbare Kindheitsdinge verpasst, weil ich mit fünf Jahren mit akuter lymphoblastischer Leukämie diagnostiziert worden war. Meine Kindheit war ein Durcheinander aus Krankenzimmern, sterilen Gerüchen und schmerzhaften Untersuchungen. Es gab eine Zeit, um mein vierzehntes Lebensjahr herum, in der mich die schiere Erschöpfung des Kämpfens einfach aufhören lassen wollte. Als meine Eltern herausfanden, wie nah ich daran gewesen war, meinem Leben ein Ende zu setzen, verloren sie die Kontrolle. Da kam Herr Rogers, mein Therapeut, ins Bild. Er lehrte mich, durch die Panik hindurch zu atmen, eine Zukunft zu wollen, und so vieles mehr.
Ein Hauch eines Lächelns berührte meine Lippen beim Gedanken an ihn — ein kleiner Anker im Sturm, den Macy gerade aufwühlte.
Meine Eltern hatten eine unumstößliche Regel: Lacy darf das Haus niemals verlassen, außer unter strenger Aufsicht, die von ihnen genehmigt worden sein muss.
Wenn sie jemals herausfinden würden, dass ich diese Regel gebrochen hatte — dass ich nicht nur nach draußen gegangen war, sondern auch noch getrunken hatte — würden sie nicht zögern. Sie würden mich in einer medizinischen Einrichtung einsperren.
Sie hatten mich zuvor gewarnt. Ruhig. Kalt. Wenn ich jemals etwas gegen ihre Regeln täte, würde ich „schlafen gelegt", bis ich Gehorsam gelernt hätte. So hatten sie es ausgedrückt. Als wäre es eine harmlose Lektion. Als wäre es normale Erziehung, meinen Körper tagelang abzuschalten.
Ich erinnere mich an das erste Mal, als sie diese Drohung wahrgemacht hatten.
Ich war nur für einen kurzen Spaziergang durch die Nachbarschaft nach draußen gegangen. Die Luft fühlte sich an jenem Tag anders an — leichter und ruhiger. Ich wollte nur etwas atmen, das sich nicht kontrolliert anfühlte. Ich blieb stehen, um mit einem gleichaltrigen Jungen zu reden, der in seiner Einfahrt trainierte. Es war nichts. Nur ein normales Gespräch. Etwas, das gewöhnliche Menschen jeden Tag ohne Angst taten.
Dann fuhr Mutters Auto vorbei.
Für einen Moment dachte ich, sie hätte mich nicht gesehen. Doch das Auto verlangsamte sich. Dann fuhr es zurück.
Mein Herz sank.
Sie schrie nicht. Sie machte keine Szene. Sie befahl mir einfach, ins Auto zu steigen, ihr Griff fest um meinen Arm, als wäre ich eine Verbrecherin, die festgenommen wurde.
Als wir nach Hause kamen, saßen mein Vater und unser Arzt bereits im Wohnzimmer und warteten. Als hätten sie es geprobt und warteten darauf, dass ich in Verzug geriet.
„Lacy, wir haben dich gewarnt, dieses Haus zu verlassen", sagte mein Vater, seine Stimme fest, seine Augen hart. „Du darfst niemals ohne Genehmigung gehen. Da du dich dafür entschieden hast, stur zu sein, kennst du die Konsequenz."
Die Konsequenz.
Der Arzt öffnete ruhig seine Tasche. Das Schnappen seiner Handschuhe hallte im Zimmer wider. Dann zog er eine Spritze heraus — größer als nötig. Meine Brust zog sich zusammen. Meine Ohren rauschten.
Ich rannte, aber ich kam nicht weit.
Bevor ich die Tür erreichen konnte, packte mich mein Vater und drückte mich auf den Boden. Ich wehrte mich, aber er war stärker.
„Bitte, Papa… bitte, Mama", schluchzte ich. „Ich werde es nicht wieder tun. Ich verspreche es. Ich werde jede Regel befolgen. Ich werde brav sein. Bitte."
Tränen verschwammen meinen Blick. Meine Stimme zitterte. In diesem Moment meinte ich jedes Wort. Ich hätte ihnen alles versprochen, nur um das Kommende aufzuhalten.
Das Letzte, woran ich mich erinnere, ist der scharfe Stich in meinem Oberschenkel. Das kalte Brennen breitete sich durch meinen Körper aus. Die Decke drehte sich über mir. Dann nichts.
Als ich aufwachte, waren drei Tage vergangen.
Drei Tage meines Lebens waren weg — nur weil ich spazieren gegangen war.
Als ich die Augen öffnete, standen meine Eltern neben meinem Bett, nicht entschuldigend, nicht besorgt. Sie standen mit strengen Gesichtern da. Eine weitere Erinnerung daran, was passieren würde, wenn ich wieder ungehorsam wäre.
Also wenn sie mich schon für drei Tage ins Koma versetzen konnten, nur weil ich nach draußen gegangen war…
Ich wusste genau, was sie tun würden, wenn sie die Wahrheit herausfänden.
„Was willst du eigentlich?" fragte ich schließlich, der Kampfgeist aus meiner Stimme gewichen, ersetzt durch eine schwere Resignation.
„Also", begann sie, ihr Ton wechselte zu gespielter Süße. „Du weißt, dass Mama und Papa jetzt nicht von ihrer Geschäftsreise zurück sein werden, und sie werden zu den Malediven reisen, um ihren Hochzeitstag zu feiern… Marcus und ich wollen unsere eigene kleine Reise machen. Irgendwohin Schönes, um unseren einjährigen Jahrestag zu feiern." Ein echtes Erröten kroch ihren Hals hinauf, während sie lächelte.
„Warte mal kurz. Marcus? Wie in Herr Marcus? Mein Hauslehrer?" Meine Augen weiteten sich vor purem Ekel.
„Ja. Mein Marcus. Was geht dich das an?" Sie neigte den Kopf, ein trotziger, schelmischer Funken in ihren Augen.
Er war zweiundzwanzig. Meine Schwester war achtzehn. Legal, kaum, aber er hatte drei Jahre lang als mein Lehrer gegenüber von mir am Küchentisch gesessen, und die ganze Zeit…
Plötzlich fügte sich ein Dutzend rätselhafter Dinge mit einer erschreckenden Klarheit zusammen. Warum verweilte mein Hauslehrer oft so lange? Warum Macy während unserer Stunden plötzlich „vorbeischauen" würde, um nach mir zu sehen — dabei sabberte sie in Wirklichkeit nach meinem Lehrer. Die nicht ganz so stillen Stöhner, die ich nachts aus ihrem Zimmer gehört hatte.
Meine Zwillingsschwester schlief mit meinem Lehrer. Eine Welle der Übelkeit überkam mich.
„Ich hätte erwartet, dass du bessere Entscheidungen triffst, aber es ist okay." Ich zuckte mit den Schultern.
„Was willst du also, dass ich tue? Mit dir auf die Reise kommen?" Ich lachte kurz auf.
„Wage es nicht, so über ihn zu reden", schnappte sie, kam so nah, dass ich ihr Parfüm wahrnehmen konnte — etwas Minziges und Blumiges. Ihr heißer Atem streifte mein Gesicht. „Ich will, dass du meinen Platz an der Ashwood warm hältst, während ich weg bin. Du wolltest doch schon immer wissen, wie es da draußen ist, oder? Hier ist deine Chance. Ruin es nur nicht — ich brauche, dass meine Noten perfekt bleiben."
Sie lieferte die Zeile, während sie ihre Maniküre betrachtete, als würde sie mich bitten, ihr das Salz zu reichen.
Ein scharfes Lachen entfuhr mir. Ich wartete darauf, dass sie ein Lächeln zeigen würde, um den Witz zu enthüllen. Ihr Gesicht blieb eine stoische, polierte Maske.
„Das kann dein Ernst nicht sein."
„Ich meine es todernst. Mama und Papa werden es nicht einmal bemerken. Unsere Köchin, Frau Smith, kann uns beim besten Willen nicht auseinanderhalten. Ich kann kein Semester Schule verpassen, und du…" sie pausierte und legte eine herablassende Hand auf meine Schulter. „Du bist die perfekte Lösung. Antworte einfach auf ‚Macy', sitz ein paar Stunden durch. Wie schwer kann das für jemanden sein, der alle seine Heimschulmodule mit Auszeichnung bestanden hat?"
Sie lehnte sich vor, ihre Stimme sank zu einem überzeugenden Flüstern. „Mama und Papa würden dir diese Chance niemals geben. Aber ich tue es. Auf einem Silbertablett. Du könntest wirklich auf eine Party gehen, mit Gleichaltrigen reden und sehen, wie die Welt jenseits dieses vergoldeten Käfigs aussieht." Ihr Grinsen war voller scharfer Kanten und versprach Chaos.
Boa tarde, leitores. Enfim, chegamos ao fim 🥹 Quero agradecer cada uma de vocês que me acompanharam, exigiram novos capítulos mesmo quando eu já estava desanimado com o progresso ou a falta dele. Estou feliz, realizada, esse foi meu primeiro projeto aqui e não sei ainda se publicarei outro, mas agradeço a cada pessoa que leu e viveu comigo a história da Amber e Malachi! Obrigada 🙏🏻 ~~~~~~~~~~ Ana me encara com os olhos esbugalhados, as bochechas coradas e os lábios entreabertos. Malachi, o irmão e os amigos estão em uma barraquinha logo à frente, enquanto riem e se divertem no tiro ao alvo. É como ver um grupo de crianças em um parque de diversões pela primeira vez. E para mim, é realmente isso. Chegamos há duas horas, e foi como uma explosão de fogos de artifício diante dos meus olhos. No orfanato, algumas crianças foram para lares temporários e voltaram contando sobre esses lugares e outros que iam com seus cuidadores, se divertindo como nunca. Sendo a mais introvertida
Boa noite, lindezas! Preciso avisar que nesse penúltimo capítulo há um pouco de tortura gráfica o que pode incomodar algumas pessoas, se isso não te deixa confortável, talvez queira pula-lo. Se curtiram a história do Malachi e Amber, curtam, comentem e sigam para que mais pessoas conheçam 🔥❤️ ~~~~~~~~~~~~~~~ Quando entro no galpão, vejo que Kieran está aqui também, e ele tem um celular com a câmera aberta e apontada para a cara de Malaquias. O humano tem os braços amarrados e os olhos vítreos, e assim que meu amigo e beta bloqueia a tela, a cabeça do comparsa de Oliveira despenca para baixo. — Lamar nos deu uma cortesia. — Kieran explica, notando meu olhar inquisitivo. — Mais um símbolo enfeitiçado para fazer o merda confessar tudo. Se alguém nos apontar como culpados pelo sumiço de ambos, Kieran dará um jeito do vídeo chegar às autoridades sem apontar para nós como os culpados. Nos livraremos do que restar dele como fizemos com Oliveira. Aceno em apreciação, dou um tapinha n
Boa noite, lindezas! Passando para desejar uma boa semana para todos e atualizar mais um capítulo. Chegamos na reta final e estou bem feliz com o desenrolar da história, espero que também tenham gostado. Obrigada por me apoiarem até aqui 🫶🏻🙌🏻✨ ~~~~~~~~~~~~~~~~~ Desço meus lábios pelo colo de Amber, espalhando beijos por sua pele macia até encontrar os mamilos entumecidos. Levo-os à boca, sentindo a textura deliciosa enquanto giro um na língua, então dou atenção ao outro. Ela estava sonolenta e, com meu movimento atrevido, acaba de abrir os olhos, enfiando a mão no meu cabelo e puxando os fios. Seu choramingo de prazer deixa meu pau ainda mais duro. São quase dez da manhã e só a deusa sabe o quanto compartilhar esse momento com minha mulher, sem a preocupação de que vão tentar nos atacar, me deixa feliz. Tenho dois compromissos hoje, mas nenhum deles é mais importante do que o que estou fazendo agora. — Isso sim é bom dia bem dado — Amber diz com sua voz rouca pela noit
Bom dia, lindezas! Espero que o fim de semana de vocês seja abençoado! Mais uns dois ou quatro capítulos e nos despediremos dessa história 🥹❤️ Obrigada pelo apoio extraordinário até aqui. ~~~~~~~~~ A sala da nossa casa nunca esteve tão cheia. Pelo menos não desde que cheguei. Sentamos nas cadeiras em volta da mesa de jantar. Malachi me passa uma caneca com café e sorrio para ele. Olhar para esse homem sempre me fará corar, e estou bem com esse fato. Depois que se recuperou 100%, ele enfim começou a relaxar, mas hoje é o dia em que vão reviver os últimos acontecimentos e como Kieran, Kiran e Joabe lidaram com os problemas enquanto meu companheiro não estava disponível. — Bom, como esperado, começaram a fazer perguntas sobre o desaparecimento de Oliveira e Malaquias. O que é prova suficiente de que o feitiço de Lamar foi excelente e o trabalho de Kieran com as câmeras, impecável. — Kiran começa. — Tudo que eles têm é todos nós entrando e saindo, e com a alteração que Kieran fe












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