เข้าสู่ระบบDas lila Licht in Arias Augen breitete sich über das feuchte Flussufer aus und warf seltsame Schatten über den Kies.Karl trat instinktiv zurück. Sein Wolf stieg sofort in ihm auf und warnte ihn, dass etwas nicht stimmte. Die Frau, die vor ihm saß, fühlte sich nicht mehr wie Aria.Das Mädchen, das die Mondgöttin ihm gegeben hatte, diejenige, die ihm direkt in die Augen geschaut hatte, ohne nachzugeben, schien verschwunden zu sein. Etwas anderes sah ihn durch sie hindurch an.Arias Kopf neigte sich zur Seite. Die Bewegung war langsam und fast absichtlich. Sie blinzelte nicht. Wasser tropfte aus ihrem dunklen Haar auf ihre Schultern, aber sie bemühte sich nicht, es wegzuwischen, und ihre Brust bewegte sich nicht.„Aria...“, sagte er mit rauer Stimme. Seine Hand bewegte sich auf die Jagdklinge zu, die neben ihm im Kies lag. „Aria, kämpfe dagegen. Schiebe es raus!"Ein leises Lachen kam von ihr, und es klang völlig falsch. Unter ihrer Stimme war etwas anderes, tiefer und älter, und der Kl
Es gab keinen Ton im überfluteten Tresor. Keine Wärme. Keine Luft.Tief unter der Oberfläche konnte Karl spüren, wie er davonrutschte. Das Schwarzfeuergift brannte durch seine Adern, und das Wasser, das seine Lungen füllte, machte jeden Atemzug unmöglich.Arias Schmerz durchlief auch ihre Bindung, was es schwieriger machte, zu denken. Sein Körper zuckte mit einem weiteren heftigen Krampf. Er verlor den Kampf.*Nicht so. * Der Gedanke kam von einem tieferen Ort als der Vernunft. Sein Wolf weigerte sich, es zu akzeptieren.Es war derselbe Instinkt, der Alphas durch Kriege, Blutvergießen und jahrelangen Schmerz aufrechterhalten hatte. Karl hatte nicht die Absicht, dort zu sterben, und er hatte noch weniger die Absicht, Aria neben sich sterben zu lassen.Seine Augen öffneten sich unter dem Wasser. Ein Ausbruch von weiß-purpurroten Licht blitzte durch die Dunkelheit. Karl legte seinen linken Arm um Arias Taille, sie war völlig schlaff an ihm.Er pflanzte beide Stiefel gegen den Obsidiansoc
Die letzte Zeile aus dem Buch der Ersten Bindung blieb in der Luft, lange nachdem die Bluttinte auf dem purpurroten Pergament getrocknet war.*Die Bindung bricht nur, wenn ein Partner den anderen mit einer Klinge tötet, die aus seinem eigenen Herzstein geschmiedet wird. *Aria stand regungslos vor dem Obsidiansockel und atmete kaum. Neben ihr zog sich Karls Kiefer zusammen. Die Muskeln in seinem Gesicht bewegten sich unter seiner blassen Haut, verdunkelt durch die Venen, die durch sie liefen. Keiner von ihnen sprach.„Eine Hinrichtungsklausel“, sagte Aria leise und sah zu ihm auf. "Es war Teil des ursprünglichen Zaubers vor fünfhundert Jahren. Es gab nie eine Heilung, Karl. Die Zauberer sorgten dafür, dass der Bruch des Gefängnisses bedeutete, dass einer von uns den anderen töten musste.“Karl sagte nichts. Seine Hand kam hart auf den Rand des Obsidianaltars. Seine Knöchel wurden weiß, als die schwarzen Adern über seiner Brust mit tiefem violettem Licht pulsierten."Mein Vater wusste
Die Luft im unterirdischen Gewölbe war dicht vom Geruch von altem Blut. Es war schwer zu atmen, und je länger Aria dort blieb, desto schwerer schien die Luft zu werden.Sie stand vor dem schwarzen Obsidiansockel und starrte auf das purpurrote Pergament. Ihre Finger schwebten darüber, ohne die Seite zu berühren.Die dunkle Tinte sah fast nass aus, obwohl das Manuskript so alt war. Über ihre Handgelenke leuchteten die Aeternum Lex-Runen weiter.Karl stand neben ihr, über das Podest gebeugt. Seine Atmung war flach geworden. Die dunklen Adern, die sein Gesicht bedeckten, stachen unter dem roten Licht hervor, das vom offenen Buch kam."Kannst du es lesen?" Fragte er. Seine Stimme klang rau. "Die Schrift ist hohe Abstammung... der Dialekt des Ersten Mondes."„Ich kann es nicht einfach lesen“, sagte Aria leise. Ihre Augen wanderten über die seltsamen Linien des getrockneten Blutes. "Es spricht mich an."Sie brachte ihren Finger nahe an die erste Linie. Eine kalte Stimme drang in ihre Gedanke
Die Höhle bebte so stark, dass Aria dachte, der Berg selbst könnte auf sie herabsteigen. Die Decke der Großen Bibliothek ließ schließlich los, und plötzlich gab es nichts als Lärm - heulendes, erdbewegendes Geräusch - als ein Fluss aus brennenden Felsen und flammendem Holz in die Grube fiel.Die Luft wurde dick und tödlich, flach gedrückt von all dem fallenden Stein. Asche und Funken regneten herab, beleuchteten Arias Haar an den Rändern und brannten durch die Schulter von Karls Tunika."Drinnen! Jetzt!" Schrie Karl. Ohne Zeit zum Zögern packte er Arias Taille und zwang sie durch die Öffnung in der Steinmauer, gerade als ein Felsbrocken von der Größe eines kleinen Wagens in den Sims krachte, wo ihre Füße gewesen waren.Karl stürzte hinter ihr her. Er landete hart, die Handflächen kratzten über den kalten Boden des geheimen Korridors.Stein rammte die Klippe, etwas im Mechanismus der alten Tür gab nach, und mit einem schrecklichen Schleifschrei schwang sich eine Granitplatte wieder zu.
Der nördliche Horizont entspannte sich nicht ins Sonnenlicht, es sah aus, als hätte jemand den Himmel aufgerissen. Blutrot, roh und heftig, verbrannte alle Spuren der Morgendämmerung.Als Karl und Aria die kaputten Ausläufer der Blackspine Range erreichten, ihre sechs Enforcer-Eskorten, die eng an ihren Seiten ritten, fühlte sich die Luft wie Gift an.Der Ort roch nach faulem Schwefel, wie jemand, der eine Bibliothek in Brand gesetzt hat, und unter all dem dieser bissige Biss von Schwarzfeuer. Das ist dunkle Magie, verbotenes Zeug. Es frisst durch Stein, nagt an alten Zaubersprüchen, hinterlässt nichts als geschwärzte Ruinen.Der Torbogen in die versunkenen Katakomben, die vor fünf Jahrhunderten aus schwarzem Granit geschnitzt wurden, begann zu knacken.Zu viel Hitze. Dicke, tiefschwarze Rauchsäulen kräuselten sich aus der Erde, als würde der Berg selbst seine Lungen husten und sich in die wütenden Wolken darüber spiralisieren."Das schwarze Feuer ist tiefer als zuvor!" Schrie ein Enf







