THE MAFIA UNEXPECTED ALLY

THE MAFIA UNEXPECTED ALLY

last updateLast Updated : 2024-05-21
By:  Kamsi SandraOngoing
Language: English
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Synopsis

Mafia boss Dominic Russo faces chaos and betrayal. He forms an unlikely alliance with Lucia Moretti, a mysterious and cunning partner with her own agenda. As they navigate the treacherous mafia world, loyalty and trust are tested. Alliances shift, rivalries intensify, and Dominic and Lucia must outsmart enemies and confront their demons. Will their unexpected alliance lead to redemption or destruction?

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Chapter 1

chapter one

„Hier entlang, Ma’am. Mr. Orton erwartet Sie bereits drinnen.“

Amelia Mourers Herz machte einen Satz, als sie Ortons Namen hörte. Es war über ein Jahr her, seit sie ihn zuletzt gesehen hatte. Ihre verschwitzten Finger umklammerten fester den Riemen ihrer kleinen Handtasche, während sie Ortons Untergebenem schweigend in seine private Kammer folgte.

Amelia scannte ihre Mitgliedskarte, ihr Herz schien ihr beinahe aus der Brust zu springen, als die polierte Hartholztür aufglitt und den muskulösen Rücken eines großen Mannes enthüllte.

Ihre Absätze klackerten über den Mahagoniboden, jeder Schritt erfüllt von Erwartung und Nervosität.

„Willkommen zurück in Ardenton City aus Sterling City nach einem Jahr. Sie haben außergewöhnlich gute Arbeit geleistet, genau wie bei jeder Ihrer vorherigen Spionagemissionen“, sagte Orton, während er sich vom bodentiefen Fenster abwandte und beiläufig eine Akte durchblätterte, ohne Amelia auch nur eines Blickes zu würdigen.

Als sie seine gleichgültige Haltung sah, durchbohrte ein vertrauter, stechender Schmerz Amelias Herz, doch sie schüttelte ihn schnell ab, während sie auf ihn zuging. Als sie den Abstand zwischen ihnen schloss, fragte sie mit samtiger Stimme: „Wie ist es dir die ganze Zeit ergangen? Du siehst noch charmanter und unwiderstehlicher aus als beim letzten Mal, als ich dich vor einem Jahr gesehen habe.“

Ohne sowohl ihre Frage als auch ihr Kompliment zu beachten, beugte sich Orton leicht vor und zog einen braunen Umschlag aus der Schublade seines riesigen Mahagoni-Schreibtisches.

Er legte ihn vor Amelia und fuhr fort: „Ich habe Sie gebeten, in Ihre Heimatstadt zurückzukehren, weil …“

Bevor er zu Ende sprechen konnte, stürzte Amelia sich in seine Arme. Sie schlang ihre schlanken Arme um seinen breiten Rücken und atmete tief ein, während sie den vertrauten Duft von Zedernholz und Oud genoss, der ihn umgab.

Sie schniefte eine Träne zurück und offenbarte Amelia ihr Innerstes. „Ich habe dich vermisst, Orton. Ich habe dich so sehr vermisst, dass ich dachte, ich würde den Verstand verlieren, wenn ich dich nicht bald wiedersehen würde.“

Gleichgültig löste Orton Amelias Arme von seinem Körper.

„Ich würde es zu schätzen wissen, wenn wir die Dinge zwischen uns strikt distanziert und professionell halten würden, so wie wir es immer getan haben, Ms. Amelia.“ Orton wandte sich ab, sein Gesicht vor Missfallen verzogen.

„Wie soll ich dir sonst noch beweisen, dass ich dich liebe? Ich habe jahrelang gewartet. Jahrelang, Orton! Und jetzt sprichst du mich als ‚Ms. Amelia‘ an?“ fragte Amelia, ihre Stimme brach, während ihr Tränen über die Wangen liefen.

„Du bist nicht die Art von Frau, die ich will, Amelia“, sagte Orton, ohne mit der Wimper zu zucken.

Amelias Herz zog sich schmerzhaft in ihrer Brust zusammen, doch sie machte weiter. „Was für eine Art Frau willst du dann, Orton Vance?“ Amelia hielt Ortons Blick stand, ihr Atem stockte, während sie auf seine Antwort wartete.

„Eine reine Frau. Eine Frau, die ihren Körper respektiert und wertschätzt. Eine tugendhafte Frau, Amelia“, antwortete Orton und hielt Amelias Blick.

„Verbessere mich, wenn ich falschliege. Willst du damit sagen, dass ich eine unreine Frau bin, die ihren Körper weder wertschätzt noch respektiert?“ fragte Amelia, während sie den Abstand zwischen ihnen schloss.

„Ja! Du bist nicht rein, Amelia. Du und ich wissen beide, dass du deine Ziele aus der Oberschicht oft verführst und mit ihnen schläfst, um in ihr innerstes Heiligtum einzudringen“, sagte Orton, während sich seine Lippen zu einem wissenden Grinsen verzogen.

Amelia starrte Orton ungläubig an. „Wovon redest du? Du bist mein Einsatzleiter! Der Investor und Leiter meiner Spionagemissionen! Ich muss tun, was ich tun muss, um meine Mission zu erfüllen! Also wovon redest du für einen Unsinn?“ fauchte Amelia und lief auf und ab, während sie sich mit den Fingern durch ihr sorgfältig gestuftes Haar fuhr.

„Genau das ist es! Ich kenne deinen ganzen Mist viel zu gut, um dich zu meiner Frau zu machen. Du bist dessen nicht würdig, Amelia“, sagte Orton, während er sich in den weichen Ledersessel hinter dem Schreibtisch sinken ließ.

„Warum hast du mir das dann die ganze Zeit nicht gesagt? Warum hast du mir nicht gesagt, dass ich keinen Platz in deinem Herzen habe, anstatt zuzulassen, dass ich meine Zeit verschwende?“ schrie Amelia, während sich ihre Augen erneut mit Tränen füllten.

Orton wandte sich Amelia zu, als ein trockenes Lachen seiner Kehle entwich.

„Ich habe es dir all die Jahre über immer gezeigt – mit meinen Taten, Worten, meiner Haltung, meiner Körpersprache. Tatsächlich mit allem. Trotzdem entscheidest du dich zu glauben, dass ich mich eines Tages auf magische Weise ändern könnte“, erwiderte Orton, während er gedankenverloren einen platinfarbenen Montblanc Meisterstück zwischen seinen Fingern drehte.

Amelias Lippen öffneten sich, doch das einzige Geräusch, das ihre Ohren erfüllte, war der Klang ihres unregelmäßigen Herzschlags. Seine Worte trafen genau die richtigen Nerven. Ihre Finger umklammerten ihre kleine Handtasche fester und verbargen ihr leichtes Zittern.

Endlich fand Amelia ihre Stimme und fragte: „Was soll ich dann mit all diesen Gefühlen machen? Was soll ich mit all dieser aufgestauten Zuneigung machen? Ich kann nicht mehr klar denken! Es dreht sich immer nur um dich, 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche …“ Ihre Stimme brach, doch sie sprach weiter.

Als ihre Knie auf den Boden krachten, schüttete Amelia ihr Herz aus.

„Bitte … hör auf, mich von dir wegzustoßen. Es tut so weh. Es nimmt mir die Luft zum Atmen …“ Amelias Schultern bebten unter heftigem Schluchzen, während sie hustete, doch die Tränen wollten einfach nicht aufhören zu fließen.

„Ich liebe dich seit dem Tag, an dem sich unsere Wege vor Jahren zum ersten Mal gekreuzt haben, als ich mit Hailey – meiner älteren Schwester – auf dieser Sommerreise war“, gestand Amelia.

Ein Glanz blitzte in Ortons Augen auf, sobald Haileys Name erwähnt wurde. Er rückte auf seinem Stuhl zurecht, als tief in ihm Verlangen aufstieg.

„Bitte … gib uns eine Chance, Orton. Nur dieses eine Mal, bitte. Wenn es nicht funktioniert, werde ich dich nie wieder belästigen.“ Amelia kroch auf ihn zu und umklammerte seine Beine. Eine neue Welle von Tränen lief ihr über die Wangen.

„Boss, sie ist hier.“

Eine männliche Stimme hallte vom Flur herüber und unterbrach Amelias Geständnis.

Da er kein weiteres Wort von Amelias Geständnis hören wollte, antwortete Orton hastig: „Komm herein.“

Eine Sekunde später schwang die Tür nach innen auf und gab den Blick auf eine umwerfende Frau in Caprihosen und einem trägerlosen Top frei. Sie schritt wie auf einem Laufsteg in den Raum und kaute dabei laut Kaugummi. Ihr eingeöltes Dekolleté glänzte hell unter dem Kronleuchter.

„Boss, das ist Beverly – die Frau, die Sie für heute Abend bestellt haben“, sagte Ortons Untergebener mit respektvoll gesenktem Kopf.

Amelia rieb sich die Ohren und wollte verzweifelt glauben, sie hätte sich verhört. Doch Ortons nächste Worte zerschmetterten ihre Verleugnung.

„Komm näher, Beverly“, sagte Orton und winkte sie mit einem Finger heran.

Beverly schritt wie auf einem Laufsteg auf Orton zu, ihre Hüften schwangen kräftig und ihre Brüste wippten bei jedem Schritt. Als sie vor Orton stehen blieb, warf Beverly Amelia unter ihren dichten künstlichen Wimpern einen spöttischen und herablassenden Blick zu, bevor sie ihre Aufmerksamkeit wieder Orton zuwandte.

Ohne es überhaupt zu bemerken, rückte Amelia zur Seite und machte Beverly Platz.

Orton stand auf und zog Beverly an der Taille zu sich. Ihr Hintern prallte gegen seine Leistengegend, was ihr ein leises Stöhnen über die stark rot geschminkten Lippen entlockte.

Orton machte weiter und gab ihrer markanten Gesäßhälfte einen Klaps. Er packte ihren Hintern mit seiner riesigen Handfläche und knetete ihn immer weiter.

Amelias Schultern sanken herab. Ein kaltes Gefühl überkam sie, während sie auf den Knien blieb. Sie konnte sich nicht dazu bringen, den Kopf zu heben, als Orton Beverly mit intimen Komplimenten überschüttete, während sie kniend vor ihm verharrte, wie erstarrt vor Demütigung.

„Nimm dieses Bündel. Geh auf der Yacht für mich die Beine breit machen. Ich komme in Kürze nach.“ Orton gab Beverly mit dem Geldbündel noch einmal einen Klaps auf den Hintern.

„Heute Nacht wird sich wohl jemand in den Schlaf weinen.“ Beverly lachte, als sie gemächlich aus dem Raum stolzierte, ihre Hüften schwangen mit geübter Leichtigkeit.

Amelia biss sich so fest auf die Unterlippe, dass sie Eisen in ihrem Mund schmeckte. Sie konnte sich nicht dazu bringen aufzustehen. Stattdessen brach sie erneut in Tränen aus.

Ohne Amelias Tränen zu beachten, fuhr Orton fort: „Wie ich bereits sagte, wurden Sie nach Ardenton City zurückgeflogen, um das Penthouse eines Milliardärs zu infiltrieren und zwei Gegenstände zu beschaffen.“

Orton schob Amelia ein Dossier in ihre klamme Handfläche.

„Sie sollen mir ein unanfechtbares kriminelles Dossier bringen, das meine vergangenen Straftaten dokumentiert, sowie einen mehrere Milliarden Dollar schweren politischen Schwarzgeldfonds, der größtenteils aus Inhaberschuldverschreibungen und einem Vorrat an Blutdiamanten besteht und in einem geheimen Tresor verborgen ist, der nur mit dessen Sicherheitscode zugänglich ist“, sagte Orton unaufgeregt.

Wortlos öffnete Amelia das Dossier ihres nächsten Ziels, doch ihre Augen weiteten sich in dem Moment, als sie auf das hochauflösende Foto darin fielen. Alle Farbe wich aus ihrem Gesicht, als die Erkenntnis sie wie ein Blitzschlag traf.

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