LOGINIris
Meine Finger erstarrten. Fassungslos starrte ich auf die private Nachricht. HingebungsvollerDom wollte einen Videoanruf unter vier Augen?
Mein Herz raste noch schneller, eine Mischung aus Nervosität und verbotener Erregung breitete sich tief in meinem Unterleib aus.
Der Chat scrollte weiter, voller Forderungen nach mehr, doch meine Aufmerksamkeit konzentrierte sich auf diese eine Nachricht.
Er war mein größter Patron, derjenige, der mehr ausgab als alle anderen zusammen. Er war von Anfang an dabei gewesen, seit ich mit dem Livestreaming begonnen hatte, und dominierte meine Streams praktisch mit seinen gewaltigen Trinkgeldern. Als höchster Patron war er der Einzige, der Anspruch auf private Chats hatte, doch bisher hatten wir nur flirtende Nachrichten und Dirty Talk ausgetauscht. Zu wissen, dass er kein schmieriger alter Mann war, beruhigte mich, doch das Geheimnis blieb bestehen. Ich hatte seine Stimme ein paar Mal in kurzen Sprachnachrichten gehört, tief und befehlend, aber ich hatte ihn noch nie gesehen. Dadurch wirkte seine Bitte noch gefährlicher.
Sollte ich annehmen? Es verstieß gegen jede Regel, die ich mir selbst auferlegt hatte. Und doch ließ die Ungewissheit, die Anziehungskraft dieses Mannes, der mein größter Unterstützer gewesen war, meine Haut prickeln vor gefährlicher Neugier.
Hinter der Maske biss ich mir auf die Lippe, während meine Finger über dem Antwortbutton schwebten und sich erneut Hitze zwischen meinen Beinen sammelte.
Warum jetzt? Warum ein Videoanruf, nachdem wir alles sicher anonym gehalten hatten?
Und … was, wenn ich Ja sagte?
Bevor ich den Gedanken zu Ende denken konnte, erschien eine weitere Benachrichtigung, und mir stockte der Atem.
‚HingebungsvollerDom hat 10.000 $ auf dein Konto eingezahlt.‘
Die Zahl ließ meinen Kopf schwindeln und meine Schenkel sich instinktiv zusammendrücken. Das war mehr Geld, als ich in mehreren guten Monaten verdiente. Er bat nicht. Er verlangte es in der einzigen Sprache, die hier wirklich zählte.
Wie hätte ich ablehnen können?
Ich hielt in meinen Bewegungen inne und beugte mich zur Kamera des Bildschirms. Auf dem Bildschirm erschienen Beschwerden und verwirrte Nachrichten darüber, warum ich aufgehört hatte. Ich schenkte ihnen ein neckisches, entschuldigendes Lächeln.
„Heute Abend ist etwas dazwischengekommen, ihr Süßen. Es tut mir leid, dass wir unser Abenteuer so früh beenden müssen, aber eure Muse muss gehen. Träumt von mir.“
Ich hauchte der Kamera einen letzten Kuss zu und beendete den Livestream. Der Bildschirm wurde dunkel, und ich saß im schwachen Licht da, während mein Herz hämmerte. Meine Finger zitterten leicht, als ich meine Antwort eintippte.
‚Ja‘
Ein paar Sekunden später erschien eine Anfrage für einen privaten Videoanruf auf meinem Bildschirm. Ich wappnete mich, nahm ihn an, und der Bildschirm verband sich mit der anderen Seite.
„Heilige Scheiße“, flüsterte ich, als sein Körper ins Bild kam.
Ich wusste nicht, was ich erwartet hatte, aber das hier?
Seine Beleuchtung war gedämpft, ein sanftes orangefarbenes Leuchten, das nur die sichtbaren Körperpartien hervorhob. Die Kamera war perfekt angewinkelt, um sein Gesicht zu verbergen. Stattdessen zeigte sie einen kräftigen, muskulösen Oberkörper. Scharf definierte, wie aus Stein gemeißelte Bauchmuskeln, eine Spur dunkler Haare, die in einer locker sitzenden grauen Jogginghose verschwand.
Und darunter zeichnete sich bereits deutlich die Kontur seines Schwanzes ab. Lang, dick und schwer, selbst durch die Jogginghose hindurch.
Es war überwältigend. Rohe Männlichkeit erfüllte meinen kleinen Bildschirm. Hitze durchströmte meinen Körper und sammelte sich zwischen meinen Beinen. Ich presste die Schenkel zusammen und konnte ein Stöhnen gerade noch unterdrücken.
„Gefällt dir, was du siehst?“
Mein Atem stockte. Seine Stimme war tief, samtig und neckend, mit dem leisesten Hauch von etwas Fremdartigem. Russisch, vielleicht? Sie glitt wie warmer Samt über meine Haut.
„Ich habe lange genug darauf gewartet, dich so zu sehen, kleine Muse.“
Ich schluckte schwer und war mir plötzlich viel zu bewusst, wie entblößt ich mich fühlte, obwohl ich noch immer meine Maske trug.
„Du … du hast vorher nie um einen privaten Anruf gebeten“, flüsterte ich.
„Jetzt bitte ich darum.“ Ein leiser Befehl lag in seiner Stimme, der meine Brustwarzen hart werden ließ. „Zieh deinen hübschen BH für mich aus. Ich will deine hübschen Titten sehen.“
Mein Puls raste. Beim Livestreaming hatte ich Regeln. Es gab ein bestimmtes Muster. Immer begann ich mit Neckereien, bevor irgendein Kleidungsstück ausgezogen wurde. Es war ein schrittweises System, das ich aufgebaut hatte, um die Zuschauer bei der Stange zu halten und niemals ihr Interesse erlahmen zu lassen.
Doch seine Stimme, dieser volle, selbstbewusste Klang, kombiniert mit dem Anblick seines gemeißelten Körpers und dem schweren Gewicht seines Schwanzes, der unter dem Stoff nun sichtbar hart wurde, machte mich schwach. Langsam hob ich die Hände und zog den Spitzen-BH weg, sodass meine festen Brüste zum Vorschein kamen. Ich keuchte, als die kalte Luft auf meine Brüste traf und meine empfindlichen Brustwarzen reizte.
Ein Keuchen ließ mich wieder aufsehen. Seine Arme wirkten angespannt, die Adern zeichneten sich im Licht ab. Seine andere Hand umfasste seinen Schwanz durch die Jogginghose. Ich folgte dem Griff mit meinem Blick nach oben und entdeckte dabei ein Tattoo. Eine Zeichnung, die sich um seine Ellbogen wand, wodurch sie noch massiver wirkten.
Mein Gott.
„Gefällt dir, was du siehst?“ Ich warf ihm seine eigene Frage zurück, meine Stimme zitterte. Ein tiefes Stöhnen drang aus dem Lautsprecher.
„Wunderschön“, murmelte er. „Besser als jedes andere Mal. Das hier ist nur für mich. Mein.“
Ich leckte mir über die Lippen, während sich heiße Erregung zwischen meinen Beinen sammelte.
„Du bist dran. Ich will mehr sehen“, sagte ich.
Er lachte leise, und der Klang jagte mir Schauer über den Rücken. Er bewegte sich leicht und schob seine Jogginghose weiter nach unten. Sein Schwanz schnellte hervor, dick, lang und bereits an der Spitze feucht. Mein Mund wurde trocken.
Er war perfekt. Von Adern durchzogen und schwer, leicht nach oben gekrümmt. Feuchtigkeit sammelte sich an der Spitze, glänzend und glatt, verlockend zum Probieren.
Ich konnte nicht aufhören, ihn anzustarren.
„Berühr dich für mich, Liebling“, befahl er sanft. „Lass mich zusehen, wie du feucht wirst.“
Ich gehorchte, ohne nachzudenken. Ich lehnte mich gegen meine Kissen zurück, spreizte die Beine für die Kamera und schob meine Hand in mein Höschen. Ich war bereits völlig nass. Meine Finger kreisten langsam über meine Klitoris, während ich beobachtete, wie er eine große Hand um seinen Schaft schloss und einmal, zweimal darüberstrich.
„Fuck“, flüsterte ich, den Blick auf den Bildschirm geheftet. Seine Stimme, dieser tiefe, befehlende Ton, machte alles intensiver. „Deine Stimme … Ich will mehr davon hören.“
„Gut“, sagte er und begann, sich schneller zu streicheln. „Ich will, dass sie sich in deinen Kopf einbrennt. Jetzt stöhn für mich, malyshka. Lass mich hören, wie hübsch du klingst, wenn du verzweifelt bist.“
Definitiv Russisch.
Der Kosename traf mich wie ein Funke. Ich stöhnte leise, während meine Finger schneller über meine geschwollene Klitoris glitten. Auf dem Bildschirm bearbeitete seine Hand seinen Schwanz mit gleichmäßigen, selbstbewussten Bewegungen. Lusttropfen glänzten an der Spitze. Das feuchte Geräusch von Haut auf Haut vermischte sich mit unserem schweren Atmen und erfüllte meine Ohren.
„Stell dir vor, es wäre mein Schwanz, der dich dehnt“, knurrte er leise. „Der deine enge kleine Pussy ausfüllt, während ich dich gerade genug würge, damit dir schwindelig wird. Das würde dir gefallen, nicht wahr? Meine gute kleine Hure, die jeden Zentimeter nimmt.“
Seine schmutzigen Worte, kombiniert mit dieser ruhigen, kontrollierten Stimme, trieben mich näher an den Rand. Ich keuchte, meine Hüften bewegten sich gegen meine Hand, während ich zwei Finger in mich schob und im Rhythmus seiner Bewegungen stieß.
„Ja“, hauchte ich. „Gott, ja.“
„Komm für mich“, befahl er, wobei seine Stimme noch tiefer wurde. „Jetzt. Lass mich sehen, wie du dich auflöst.“
Der Orgasmus überrollte mich mit voller Wucht. Ich schrie auf, mein Rücken wölbte sich, meine Schenkel zitterten, während Wellen der Lust durch meinen Körper rissen. Auf dem Bildschirm stöhnte er tief auf, sein Schwanz zuckte, während dicke Ströme Sperma über seine Bauchmuskeln und seine Hand spritzten. Der Anblick, wie er kam, während er mir zusah, ließ meinen eigenen Höhepunkt länger anhalten und noch süßer werden.
Einen Moment lang atmeten wir beide schwer und schweigend.
Mit zittrigen Fingern beendete ich den privaten Anruf, während mein Körper noch immer vibrierte. Der Bildschirm wurde dunkel, doch die Erinnerung an seine Stimme und diesen kraftvollen Körper blieb mir eingebrannt vor Augen.
Mein Handy leuchtete mit einer neuen Nachricht auf.
‚Caleb: Baby, hör auf, mich zu ignorieren. Ich habe dich heute nicht gesehen. Du hast mir gefehlt.‘
Ich starrte auf die Nachricht, während das Hochgefühl meines Orgasmus augenblicklich verflog. Als ich mich an seine höhnische Stimme in jenem Klassenraum erinnerte, legte sich wieder eine Mischung aus Ekel und etwas Kaltem auf meine Brust.
Seine zuckersüßen Worte interessierten mich nicht, und ich würde keine Zeit verschwenden. Ich tippte schnell eine Antwort, die Finger ruhig.
‚Wir sind fertig, Caleb. Schreib mir nicht noch einmal.‘
Ich drückte auf Senden und blockierte seine Nummer, ohne auf eine Antwort zu warten.
Ich hatte meine Entscheidung bereits Stunden zuvor auf dem Weg zum Wohnheim getroffen. Ich war mit ihm fertig. Allein der Gedanke, sein Gesicht oder das seiner Freunde zu sehen, war mir unerträglich. Leider überschnitten sich bei seinem Versuch, mir näherzukommen, viele der Wahlfächer, die er gewählt hatte, mit meinen, aber das war mir egal.
Dank meiner akademischen Leistungen hatte ich im Laufe der Jahre Ehren-Credits angesammelt. Morgen war ich bereit, sie alle einzusetzen, wenn es bedeutete, mich aus jedem einzelnen Kurs abzumelden, der sich mit seinem Freundeskreis überschnitt.
Ich würde nicht zulassen, dass er mir jemals wieder zu nahe kam.
Erschöpft, aber seltsam erleichtert, schaltete ich das Licht aus und zog die Decke über meinen Körper. Der Schlaf kam langsam, doch als er schließlich kam, folgte mir eine tiefe, befehlende Stimme in meine Träume.
IrisUnmittelbar nach dem nächsten Kurs war mein nächstes Ziel die Bibliothek. Sobald ich drinnen war und mein Ziel vor Augen hatte, verschwendete ich keine Zeit, nahm mehrere Exemplare von Texten an mich und durchsuchte das Forum nach diversen wissenschaftlichen Arbeiten.Hätte jemand, den ich kannte, das gesehen, hätte es sicherlich einige fragende Blicke gegeben, denn es hatte nichts mit meinen Kursen zu tun. Aber sie würden es ohnehin nicht verstehen.Viele dachten, ich hielt den ersten Platz allein durch Lernen, aber das war nur der geringste Teil davon. Es ging nicht nur darum, hart zu arbeiten, sondern der Zeit voraus zu sein.Obwohl ich im dritten Jahr war, hatte ich nicht vor zu warten. Ich brauchte die
Iris„Im Personalmanagement liegt der größte Konfliktpunkt im Gleichgewicht. Das Gleichgewicht zwischen dem, was das Unternehmen will, und dem, was die Mitarbeiter wollen. Grundsätzlich muss man dabei zwei Rollen einnehmen: die eines Fürsprechers der Mitarbeiter und die eines Partners des Unternehmens. Dabei vertritt man zwei gegensätzliche Seiten und schafft einen angenehmen Mittelweg zwischen der Sicherstellung der Produktivität des Unternehmens und der Gewährleistung einer guten Lebens- und Arbeitsqualität für die Mitarbeiter. Am Beispiel der Fallstudie …“Der Professor fuhr mit seinem monotonen Vortrag fort. Ich versuchte zuzuhören und mich in den normalen Trubel des Unterrichts zu vertiefen, während ich mir Notizen machte. Die Routine war so vertraut, dass ich nicht einmal vol
IrisGedankenlose Ekstase ergriff mich und jagte in Wellen durch meinen Körper. Mein Unterleib pulsierte so heftig, die Hitze war so überwältigend, dass sich mein Bauch verkrampfte.Aber wenn er hier wäre …‚Gib dich hin, Malyshka. Lass mich dich so behandeln, wie die kleine dreckige Hure, die du bist.‘Ich erschauerte und bewegte mich heftiger gegen den Druck. Die verstärkten Vibrationen reichten nicht. Es war Folter.Ich schleuderte den Vibrator beiseite und schob meine Finger in meinen Slip, die glitschige Wärme umhüllte mich sofort. Ich war völlig durchnässt. Das Gleiten meiner Finger über meine em
IrisIch holte tief Luft und wappnete mich.Nach einigem Nachdenken bei der Planung hatte ich den Livestream für Samstag angesetzt, also nur einen Tag später. Angesichts des niedrigen Kontostands meiner Accounts war das nur sinnvoll, und außerdem entsprach es meiner normalen Routine.Jetzt rückte der Zeitpunkt näher.Ich holte tief Luft und kämpfte gegen den Drang an, nervös herumzuzappeln, während mein Puls in Wellen raste.Der Livestream an sich war nicht schwierig. Nach all den Jahren war ich an die Abläufe gewöhnt, aber ich fühlte mich angespannt. Der erste Grund war der offensichtlichste, nämlich die Auswirkungen
IrisOh.Oh, Scheiße.Mein Gesichtsausdruck entgleiste, mein Kopf wurde vor Schock völlig leer. Jetzt verstand ich, warum sie so war.Der Ausdruck auf meinem Gesicht musste alles verraten haben. Jean wich zurück, bedeckte ihr Gesicht und stieß ein schrilles Stöhnen aus.„Es tut mir so verdammt leid.“ jammerte sie. „Jetzt ist es offiziell, ich bin die Schlimmste. Bitte bring mich nicht um. Ich überlege schon, es selbst zu tun.“Der Schock ließ nach und ich sah sie an. Sie war wegen der Situation wirklich aufrichtig verzweifelt. Ich holte tief Luft und stupste
IrisIch starrte ratlos auf die leere Fläche der Decke meines Wohnheimzimmers.Den Rest meiner Morgenkurse hatte ich mit schierer Willenskraft überstanden, bevor ich am frühen Nachmittag ins Wohnheim zurückkehrte. Jean war noch immer weg und ich hatte bis in ein paar Stunden keinen Unterricht.Das ließ mir leider viel zu viel leere Zeit zum Nachdenken.Ich hob meine Hand in mein Blickfeld und hielt den Gegenstand hoch, den er mir zugesteckt hatte. Die glänzend schwarze Karte hob sich deutlich von der Decke ab und reflektierte die Nachmittagssonne. Die goldene Beschriftung, die darin eingraviert war, ließ meinen Magen krampfen.Es war keine Bl