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Kapitel 15: Ein weiterer Abend

Author: WritebyMma
last update publish date: 2026-10-15 20:33:01

Zayns Perspektive

„Willst du den ganzen Morgen weiter auf diese Bilder starren?“

Ich sah von meinem Handy auf und fand Jared an den Türrahmen meines Büros gelehnt, einen Kaffee in der Hand. Ich schaltete den Bildschirm aus und legte das Handy neben die Unterlagen auf meinem Schreibtisch.

„Ich habe die Berichterstattung geprüft.“

Er kam herein und ließ eine Mappe vor mir fallen. „Du hast die Berichterstattung schon sechsmal geprüft.“

Ich öffnete die Mappe trotzdem. Die Fotos vom Vorabend waren ü
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    Zayns Sicht„Sag mir, dass du Witze machst.“Ich sah über den Schreibtisch hinweg zu Jared, der gerade eine weitere Mappe vor mir abgelegt hatte.„Tue ich nicht.“ Er schlug sie auf und drehte die erste Seite zu mir. „Der Kunde möchte noch ein Abendessen, einen Wohltätigkeitsauftritt und eine Veranstaltung am Wochenende.“Ich nahm das Blatt und las die Liste selbst durch. „Wir verhandeln einen Geschäftsabschluss.“„Ich weiß.“ Jared lehnte sich in seinem Stuhl zurück. „Offenbar wollen sie auch sehen, wie glücklich ihr verheiratet seid.“Ich legte das Blatt auf meinen Schreibtisch. „Warum interessiert sie mein Privatleben so sehr?“Jared zuckte mit den Schultern. „Weil die Geschichte für sie funktioniert.“Ich lehnte mich zurück und starrte kurz an die Decke, bevor ich erneut nach der Mappe griff.„Das wird langsam lächerlich.“Jared lächelte. „Du bist derjenige, der verkündet hat, dass du verheiratet bist.“„Ich habe eine einzige Sache verkündet. Sie haben daraus einen Vollzeitjob gemac

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    Amaras Perspektive„Siehst du nach einer Veranstaltung immer so zufrieden mit dir selbst aus?“Ich wandte mich Zayn zu, während wir in der Nähe des Ballsaaleingangs standen und warteten, bis die letzten Fotografen ihre Bilder gemacht hatten.„Ich bin nicht zufrieden mit mir.“Er warf mir einen Blick zu. „Du lächelst seit fünf Minuten.“Ich sah weg und berührte den Rand meines Glases. „Ich habe über etwas gelacht, das jemand gesagt hat.“„Du hast über Jareds Geschichte gelacht, dann hast du gelacht, als der Kellner sein Tablett fallen ließ, und du hast gelächelt, als diese Frau gefragt hat, ob wir eine große Hochzeit planen.“Ich sah ihn an. „Du hast mitgezählt?“Er schob eine Hand in die Tasche. „Ich bemerke Dinge.“Ich schüttelte den Kopf und sah durch den Raum. Auf den Tischen standen noch halb leer gegessene Teller, Weingläser und gefaltete Servietten, während Kellner umhergingen und das Geschirr abräumten.Die Musik war langsamer geworden, und einige der Gäste gingen bereits. Ich

  • Verheiratet mit dem Rivalen meines Ex-Mannes   Kapitel 15: Ein weiterer Abend

    Zayns Perspektive„Willst du den ganzen Morgen weiter auf diese Bilder starren?“Ich sah von meinem Handy auf und fand Jared an den Türrahmen meines Büros gelehnt, einen Kaffee in der Hand. Ich schaltete den Bildschirm aus und legte das Handy neben die Unterlagen auf meinem Schreibtisch.„Ich habe die Berichterstattung geprüft.“Er kam herein und ließ eine Mappe vor mir fallen. „Du hast die Berichterstattung schon sechsmal geprüft.“Ich öffnete die Mappe trotzdem. Die Fotos vom Vorabend waren über die Seiten verteilt, die meisten zeigten Amara neben mir, meine Hand an ihrer Taille oder unsere verschränkten Hände, als wir das Restaurant betraten.Ein Bild hatte eingefangen, wie sie zu mir aufsah, während ich sprach, und der Fotograf hatte es geschafft, den Moment weit intimer wirken zu lassen, als er gewesen war. Ich betrachtete es noch eine Sekunde, bevor ich es beiseiteschob.„Die Geschichte funktioniert.“ Jared zog den Stuhl mir gegenüber heran und setzte sich. „Deine Mutter hat mic

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    Amaras Perspektive„Das ziehe ich nicht an.“Jemima hielt das Kleid vor sich und sah mich an. „Du hast es noch nicht einmal anprobiert.“Ich betrachtete das Kleid noch einmal. Es war wunderschön, aber nichts, was ich normalerweise für einen Abend wählen würde, an dem Kameras jede meiner Bewegungen verfolgten.„Es sieht aus wie etwas, das eine Frau trägt, die will, dass alle sie bemerken.“Jemima legte es aufs Bett. „Alle werden dich sowieso bemerken.“Ich nahm ein anderes Kleid vom Stuhl und hielt es an meinen Körper. „Dieses hier.“Sie sah es an und nickte. „Das passt.“Ich zog mich um und stellte mich vor den Spiegel, während Jemima mein Haar richtete. Ich hatte die letzte Stunde damit verbracht, mir einzureden, dass der heutige Abend nicht mehr als eine weitere Verpflichtung sei, aber der Gedanke, neben Zayn zu stehen, während die Leute mich seine Frau nannten, kehrte immer wieder zurück.„Du denkst zu viel“, sagte Jemima.„Ich weiß.“ Ich rückte einen meiner Ohrringe zurecht. „Ich

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    Amaras Perspektive„Ich verstehe immer noch nicht, warum er ausgerechnet mich ausgewählt hat.“Ich saß am Esstisch, Zayns Vereinbarung aufgeschlagen vor mir, und neben mir blätterte Jemima durch die Seiten.Ich hatte das Dokument bereits zweimal gelesen, kehrte aber immer wieder zu bestimmten Abschnitten zurück. Mein Geld blieb mein Geld. Meine Selbstbestimmung blieb meine. Mein Erbe blieb geschützt. Sogar meine Wohnsituation blieb mir überlassen. Ich tippte mit dem Finger auf die Seite.„Es muss etwas geben, das du mir nicht sagst.“Jemima sah von ihrer Kopie auf. „Vielleicht hat er wirklich gemeint, was er gesagt hat.“Ich sah sie an. „Männer bieten normalerweise nicht so viel an, ohne etwas dafür zu wollen.“Sie warf mir einen kleinen Blick zu. „Du darfst misstrauisch sein.“Ich blätterte eine weitere Seite um. Am Ende wartete keine versteckte Bedingung auf mich. Zayn hatte dafür gesorgt, dass die Vereinbarung klar war, und irgendwie machte mich das noch unruhiger, weil ich erwarte

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    Zayns Perspektive„Stimmt es?“Ich hielt mitten im Ausziehen meiner Jacke inne, als ich die Stimme meiner Mutter aus dem Wohnzimmer hörte. Sie stand neben dem Sofa, das Handy in der Hand, und sobald sich unsere Blicke trafen, hielt sie es mir entgegen.„Du heiratest?“Ich sah auf den Bildschirm und erkannte den Artikel, den sie gelesen hatte. Mein Name stand neben Amaras, dazu ein weiteres Foto vom vorigen Abend.„Wo hast du das gehört?“, fragte ich.Sie ließ das Handy sinken und starrte mich an. „Es steht überall.“Ich legte meine Schlüssel auf den Tisch. „Es ging alles sehr schnell.“Ihr Gesicht strahlte sofort vor Freude, und sie kam auf mich zu. „Du hast endlich auf mich gehört.“Ich wollte sie beinahe korrigieren, ließ es aber. Sie griff nach meinem Arm.„Ich sage dir seit Jahren, dass du der Ehe nicht ewig ausweichen kannst.“Ich sah auf ihre Hand an meinem Ärmel und dann in ihr Gesicht. Sie war aufrichtig glücklich. Da war kein Misstrauen in ihren Augen, nur Erleichterung.„Wie

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