LOGINIch hätte mich gefangen fühlen sollen. Das war die logische Reaktion. Alles an ihm war zu schnell, zu absolut, zu endgültig.
Aber das Band ließ mir keinen Raum für Logik. Es drängte Emotionen in alles hinein... Angst, Erleichterung, Hitze, Instinkt... bis sich nichts mehr sauber genug anfühlte, um es zu trennen. Ich wusste nicht, ob ich genommen oder gewählt wurde. Nur, dass mein Körper aufgehört hatte, diese zwei Dinge als unterschiedlich zu behandeln.
Ich wachte langsam auf, gefangen zwischen Schlaf und etwas Schwererem, Bewussterem. Für ein paar Sekunden konnte ich nicht begreifen, was sich anders anfühlte. Dann setzte es sich fest.
Das Zimmer war nicht meines.
Und ich war nicht allein.
Die Luft trug eine schwache Wärme in sich, die Art von Hitze, die von der Anwesenheit eines anderen hinterlassen wird, und sie drückte sich wie eine Warnung gegen meine Haut. Meine Augen öffneten sich für das Sonnenlicht, das durch hohe Fenster strömte und sich in Gold und Weiß über den Boden zog. Das leise Summen des Morgens hätte beruhigend wirken sollen, aber stattdessen verstärkte es das stetige, unverkennbare Gefühl, beobachtet zu werden.
Caspian lag neben mir, auf einen Ellenbogen gestützt, seinen silbernen Blick auf mein Gesicht gerichtet, als hätte er mich jede Sekunde der Nacht studiert. Seine Präsenz war überwältigend, mehr als nur physisch, und sie drückte sich durch das Band auf mich, ein konstanter Sog, den ich erst noch zu erkennen und ihm zu widerstehen lernte.
"Wie lange starrst du schon?", fragte ich, meine Stimme rauchig vom Schlaf, was den engen Knoten der Spannung in meiner Brust verriet.
"Lange genug, um zu wissen, dass du nicht gut schläfst," sagte er ruhig. "Du warst unruhig."
"Das ist keine Antwort," murmelte ich und blinzelte gegen das Morgenlicht.
Ein schwacher Bogen berührte seinen Mund, gerade genug, um Belustigung anzudeuten. "Drei Stunden," gab er offen zu, fast so, als wäre es eine Tatsache und nicht mehr.
Ich blinzelte ihn an. "Das ist... nicht normal."
"Nein," stimmte er bereitwillig zu. "Aber das hier ist es auch nicht."
Seine Hand ruhte leicht auf meiner Schulter, als ich mich bewegte, und hielt mich fest, selbst wenn das Pochen in meinen Muskeln mich an das Gift erinnerte, das noch immer durch mein System arbeitete. Die anhaltende Hitze unter meiner Haut, das fast unmerkliche Summen des Bandes tief in meiner Brust, all das drängte sich in einer seltsamen, unerbittlichen Intensität zusammen, die mich zugleich entblößt, verletzlich und unerklärlich zu ihm hingezogen fühlen ließ.
Ich versuchte mich aufzusetzen.
Bereute es sofort.
Ein dumpfer Schmerz breitete sich in meinem Körper aus, die Muskeln steif und wund, als wäre jede Faser von mir über Nacht neu gewoben worden. Caspians Hand drückte sanft gegen meine Schulter und stabilisierte mich, bevor ich mich falsch verdrehen konnte.
"Langsamer. Das Gift setzt sich noch," sagte er, die Stimme ruhig, gemessen, aber mit einem Ton von Besitzanspruch, der die Haare auf meinem Nacken aufsteigen ließ.
"Wie lange dauert das?", fragte ich und zwang mich durch die Schmerzhaftigkeit zu atmen, durch die Art und Weise, wie mein Körper vor Erwartung und Restschmerz gleichzeitig zu kribbeln schien.
"Ein oder zwei Tage." Sein Daumen strich beiläufig an meinem Schlüsselbein entlang, lässig und doch bedacht, jede Berührung durchdrungen von der stillen Genugtuung, die er aus meiner Erholung zog. "Dann wirst du dich besser fühlen als je zuvor."
Stärker. Schneller. Verändert.
Ich spürte es durch das Band, ein schwaches Echo seines Stolzes, seiner Besitzergreifung, den Sog zu mir hin, der sich weigerte, auch nur für eine Sekunde nachzulassen. Es war seltsam, verwirrend und berauschend zugleich. Meine Brust zog sich bei dem Bewusstsein für ihn zusammen, bei seinen Gedanken und Emotionen, die um meine gewickelt waren, und ich atmete langsam aus.
Ich drückte mich diesmal gegen das Kopfteil hoch und achtete darauf, meine Muskeln nicht weiter zu reizen, während ich murmelte: "Daran werde ich mich erst gewöhnen müssen."
"Es wird nicht so lange dauern, wie du denkst," sagte er.
In seinem Blick lag nun eine Härte, eine subtile Verschiebung von Ruhe zu etwas Dunklerem, Schärferem. Das Band reagierte sofort, ein niederer, eindringlicher Druck in meinem Magen, der nichts mit Schmerz zu tun hatte.
Ich blickte ihn stirnrunzelnd an. "Fange gar nicht erst an."
"Ich habe gar nichts getan," sagte er, die Stimme täuschend neutral.
"Du denkst darüber nach," beschuldigte ich ihn mit unsicherer Stimme.
Sein Gesichtsausdruck veränderte sich nicht, aber durch das Band spürte ich die Wahrheit, bevor er sprach. "Ich denke immer darüber nach."
Trotz mir selbst stieg Hitze meinen Hals hinauf. "Wir sind gerade erst aufgewacht," sagte ich schwach und versuchte, etwas Kontrolle zu bewahren.
"Und?", sein Tonfall fiel nur leicht ab, schwer von Absicht. "Das hat mich noch nie aufgehalten."
"Das ist nicht beruhigend," sagte ich, obwohl die Wärme, die sich durch mich krümmte, eine andere Geschichte erzählte.
"Das soll es auch nicht sein," sagte er, und seine Hand bewegte sich, bedacht und langsam, strich von meiner Schulter mit einer Präzision, die meinen Puls in die Höhe trieb. Nicht aggressiv, nicht überstürzt, nur... bewusst. Völlig bewusst.
Ich versuchte mich auf das Pochen in meinen Muskeln zu konzentrieren, auf das dumpfe Schlagen des restlichen Gifts, aber mein Körper verriet mich. Jedes Aufflackern von Interesse, jede winzige Reaktion wurde durch das Band zurückgespiegelt. Es war zu viel und enthüllte mehr, als ich ihn sehen lassen wollte.
"Da ist es," murmelte er, und ich spürte das Schaudern seiner Genugtuung.
"Hör auf, meine Reaktionen zu kommentieren," sagte ich und funkelte ihn an, obwohl es nichts ausrichtete.
"Dann hör auf zu reagieren," konterte er, der Ton neckisch, kontrolliert, unmöglich dominant.
Ich atmete scharf aus und versuchte, wieder etwas Ähnliches wie Kontrolle zu erlangen. Das Band verstärkte jede Empfindung, jeden Hitzeimpuls, jedes subtile Anspannen der Muskeln. Meine Brust hob und senkte sich unregelmäßig, während sich das Bewusstsein für ihn tief in mir festsetzte.
"Das ist das Band, das mir den Verstand verdreht," murmelte ich.
"Es ist nicht nur dein Verstand," sagte er, ruhig, stetig, unnachgiebig.
Mein Telefon vibrierte auf der Theke. Das von gestern, von dem ich völlig vergessen hatte, dass es existierte.
Siebzehn Anrufe in Abwesenheit. Alle von unbekannten Nummern.
"Geh da nicht dran," sagte Caspian, ohne aufzusehen. "Marcus versucht dich zu erreichen. Kierans Freunde. Leute, mit denen du nicht sprechen willst."
Ich legte das Telefon weg, aber es vibrierte sofort wieder.
Diesmal mit einer Textnachricht.
Unbekannt: Er kann dich nicht für immer beschützen. 50 Millionen sind eine Menge Motivation. Schlaf gut, Rielle.
Mein Blut gefroren zu Eis.
Caspian war im nächsten Augenblick da und las über meine Schulter mit. Seine Wut flutete durch das Band... heiß, gewalttätig, kaum unter Kontrolle.
"Sie drohen dir in meinem sicheren Haus." Seine Stimme war unheimlich ruhig. "Sie sind tatsächlich so verdammt dumm."
"Wie haben sie überhaupt meine Nummer bekommen?"
"Marcus hat Ressourcen." Er ergriff sein eigenes Telefon, die Finger flogen über das Display. "Aber ich auch."
Sein Telefon klingelte zwei Sekunden später. Davids Stimme kam durch den Lautsprecher, trocken und amüsiert. "Sie werden dreist."
"Rückverfolgen," befahl Caspian.
"Arbeite schon daran. Aber Caspian... da ist noch etwas. Etwas, das du wissen musst."
"Was?"
"Marcus hat ein zweites Kopfgeld ausgesetzt. Nicht für Rielle." David hielt inne. "Für dich. Nur tot. Hundert Millionen."
In der Küche wurde es totenstill.
"Er versucht dich aus der Gleichung zu nehmen," fuhr David fort. "Er nimmt an, wenn du tot bist, bricht das Band, Rielle ist wieder verwundbar und jemand anderes beansprucht sie."
"Das Band bricht nicht mit dem Tod," sagte ich. "Caspian hat mir gesagt..."
"Es bricht nicht vollständig. Aber es schwächt sich ab. Genug, dass ein anderer Lykaner sie beanspruchen könnte, wenn er schnell genug handelt." Davids Tonfall wurde düster. "Marcus wettet darauf, dass jemand dieses Risiko für hundert Millionen eingeht."
Caspians Hand fand meine und drückte sie fest. Durch das Band spürte ich seine Wut und noch etwas anderes.
Angst.
Nicht um sich selbst. Um mich. Vor dem, was passieren würde, wenn er es versäumte, mich zu beschützen.
"Wie viele Interessenten?", fragte Caspian.
"Bis jetzt? Zwölf bestätigt. Alle hochrangige Jäger. Einige sind Lykaner, was das eigentliche Problem ist. Sie wissen, womit sie es zu tun haben."
"Namen."
David ratterte sie herunter. Jeder einzelne ließ Caspians Kiefer noch harter werden.
"Wir gehen auf die Jagd," sagte Caspian, als David fertig war.
"Caspian..."
"Sie wollen mich tot sehen? Gut. Sollen sie es versuchen. Aber ich sitze nicht hier herum und warte darauf, dass sie zu uns kommen." Er sah mich an. "Du bleibst hier. Abgeriegelt. Volle Sicherheit."
"Nein." Das Wort entkam mir, bevor ich es stoppen konnte. "Ich sitze nicht hier herum und warte darauf zu erfahren, ob du stirbst."
"Rielle..."
"Das Band geht in beide Richtungen, erinnerst du dich?", meine Stimme zitterte, aber ich sprach weiter. "Wenn du in Gefahr bist, spüre ich es. Wenn du verletzt wirst, spüre ich es. Wenn du stirbst..." Ich konnte diesen Satz nicht beenden. "Ich wäre lieber dort. Kämpfe mit dir. Als hier zu sitzen und dich durch das Band sterben zu spüren, während ich nichts dagegen tun kann."
Stille kehrte ein.
Dann Davids Stimme: "Sie hat recht. Das Band macht eine Trennung gefährlich. Wenn du fällst, wird sie es spüren und hier alleine verwundbar sein. Besser, du behältst sie bei dir."
Caspian sah mich für einen langen Moment an. "Du verstehst, was du da verlangst? Ich werde heute Leute töten. Wahrscheinlich sehr viele Leute. Und du wirst dabei sein und zusehen."
"Ich habe gestern zugesehen."
"Das war Selbstverteidigung. Das hier ist präventive Jagd." Seine Augen waren jetzt vollkommen silbern. "Das bin ich, wie ich das Monster bin, vor dem alle Angst haben."
Durch das Band spürte ich, was er nicht aussprach. Er hatte Sorge, dass ich ihn von seiner absolut schlimmsten Seite sehen und erkennen würde, dass ich einen riesigen Fehler gemacht hatte. Dass sich die Beanspruchung wie eine Falle statt wie Schutz anfühlen würde.
Ich trat näher und legte meine Hand auf sein Herz. "Ich habe das Monster bereits gesehen. Ich habe zugelassen, dass er mich beißt. Also zeig mir, was passiert, wenn jemand dumm genug ist, das zu bedrohen, was dein ist."
Sein Lächeln war nur Zähne, Gewalt und dunkles Versprechen.
"Wie du wünschst."
Morgessa bewegte sich wie Rauch durch Wasser.In einem Moment stand sie am Rande der Kammer, halb verschlungen vom Schatten. Im nächsten stand sie zwischen mir und dem Sockel – nah genug, dass ich die smaragdgrünen Flecken in ihren grünen Augen sehen konnte, nah genug, dass ich den Lavendel und das Metall riechen konnte, die wie eine Signatur an ihrer Haut hafteten."Du hast es schneller gefunden, als ich erwartet hatte", sagte sie, und ihre Stimme trug die Wärme von jemandem, der einen alten Freund begrüßte. "Ich dachte, du würdest mindestens noch eine Woche brauchen. Vielleicht zwei. Oder sogar noch länger. Aber hier bist du, blutend und weinend in meinem Heiligtum, und greifst nach etwas, das du nicht verstehst."Meine Hand war noch immer in Richtung der Kugel ausgestreckt. Ich senkte sie langsam und ballte meine Finger zu einer Faust, um das Zittern zu verbergen."Ich verstehe genug", erwiderte ich. "Du h
Die Dunkelheit verschlang mich vollkommen.Auf den ersten paar Schritten konnte ich noch die schwache Wärme des Kellers hinter mir spüren. Ich konnte noch das ferne Klappern von Töpfen aus der Küche weiter oben hören und die gedämpften Stimmen der Dienstboten, die ihren morgendlichen Pflichten nachgingen – völlig ahnungslos, dass die Gefährtin des Königs in einen Gang glitt, der seit Jahrhunderten nicht mehr geöffnet worden war. Dann beschrieb der Korridor eine scharfe Linkskurve, und alles Vertraute verschwand.Die Kälte traf mich zuerst.Es war nicht die gewöhnliche Kälte eines Untergeschosses oder eines Weinkellers. Dies war etwas Älteres, etwas, das sich im Bauch des Berges gebraut hatte, noch bevor Thorncross erbaut worden war. Es legte sich wie ein nasses Tuch um meinen Körper, presste sich gegen meine Haut, sickerte durch meine Kleidung und setzte sich in meinem Knochenmark fest – mit einer Geduld, die darauf schließen ließ, dass es alle Zeit der Welt hatte.Ich hatte kein Lich
Ich schlief in dieser Nacht ebenfalls nicht.Ich lag im Dunkeln neben Caspian, lauschte dem Rhythmus seines Atems und spürte das schwache Pulsieren des Bandes, das uns trotz allem verband, was es zu trennen versuchte. Er war spät zu Bett gegangen, glitt ohne ein Wort unter die Decke, während sein Körper sorgfältig auf seiner Seite der Matratze positioniert war – mit Zentimetern von kalter Bettwäsche zwischen uns.Er griff nicht nach mir. Er drehte sich nicht zu mir um. Er lag einfach nur da, atmete und existierte im selben Raum, ohne tatsächlich anwesend zu sein.Ich starrte an die Decke und dachte an die Karte, die in meiner Jacke verborgen war. Ich dachte an den gewundenen Pfad, der hinab in die Dunkelheit führte. Ich dachte an das Stück seiner Seele, das in einer Kammer eine Meile unter meinen Füßen gefangen war.Morgen. Nachdem Ezra gegangen ist. Das ist dein Zeitfenster.Die Stunden
Seraphines Tür öffnete sich fast in demselben Augenblick, in dem ich anklopfte.Sie stand im Türrahmen, das silberne Haar lag lose auf ihren Schultern, und ihre eisblauen Augen blickten mich mit einer Wachsamkeit an, die verriet, dass sie mich erwartet hatte. Hinter ihr erstrahlte die vertraute, vollgestopfte Wärme ihrer Räume im Lampenlicht, während der vertraute Geruch von alten Büchern und getrockneten Kräutern in den Korridor drang."Ich habe von der Abstimmung gehört", sagte sie, während sie zur Seite trat, um mich hereinzulassen. "Ezra bricht im Morgengrauen auf.""Du wusstest, dass es so kommen würde?""Ich habe es geahnt." Sie schloss die Tür hinter mir und ging zu ihrer Werkbank, wo bereits ein Kessel dampfte. "Morgessa hat seit Tagen ihre Fäden gezogen. Sie wollte dich eingesperrt und Ezra weg haben. Zwei Hindernisse, beseitigt mit einer einzigen Abstimmung des Rates."Ich ließ mich in den Stuhl sinken, den ich nach den vergangenen Wochen ohne Weiteres als meinen bezeichnen
Die Ankündigung erfolgte beim Abendessen.Ich saß neben Caspian an der langen Tafel, umgeben von Adligen, die über mich hinweg, um mich herum und durch mich hindurch sprachen, als wäre ich ein dekoratives Schmuckstück, dessen man überdrüssig geworden war. Das Essen war üppig und wunderschön angerichtet, die Art von Mahlzeit, die mehr kostete, als die meisten Menschen in einem Monat verdienten, aber ich konnte nichts davon schmecken.Caspian hatte mich seit der Ratssitzung nicht mehr angesehen. Er saß auf seinem Stuhl wie eine aus Eis gemeißelte Statue, beantwortete Fragen mit knappen, mechanischen Antworten, während sich seine Gabel in einem Rhythmus vom Teller zum Mund bewegte, der eher auf Gewohnheit als auf Hunger schließen ließ. Der Nebel in seinen Augen war heute Abend dichter. Welchen Fortschritt ich heute Morgen auch erzielt hatte, welche Risse ich auch in der Mauer um ihn herum gefunden
Ich verließ den Ratssaal nicht sofort.Ich saß da in der schweren Stille und starrte auf die Tür, durch die Caspian gegangen war, meine Hände noch immer flach auf den Glastisch gepresst. Die kleinen Halbmonde in meinen Handflächen hatten bereits begonnen zu heilen; die Haut schloss sich mit einer Geschwindigkeit, die mich noch immer überraschte.Das Blut der Ersten Mondin.Seraphine hatte gesagt, dass es weiterhin solche Dinge tun würde – Schäden schneller zu beheben, als es eigentlich möglich sein sollte.Schade nur, dass es den Schaden nicht heilen konnte, auf den es wirklich ankam.Das Nachmittagslicht verschob sich durch die hohen Fenster und warf lange Schatten über den polierten Boden. Irgendwo im Anwesen ging Caspian von mir fort. Irgendwo tiefer, in einer verborgenen Kammer unter dem Fundament, pulsierte sein gestohlener Herzschlag in der Dunkelheit. Und irgendwo dazwischen lächelte Morgessa vor sich hin und kostete einen weiteren kleinen Sieg in einem Krieg aus, den ich gerad







