ANMELDEN„Sag es.“ Elaras Kehle zog sich zusammen. „Ich gehöre dir“, flüsterte sie. Alpha Kane Blackthorns Blick blieb eiskalt. „Verstehst du, was das bedeutet?“ Nachdem ihr Vater, Beta Draven, als Verräter entlarvt wird, der für unvorstellbare Verbrechen verantwortlich ist, verliert Elara über Nacht alles – ihren Namen, ihre Freiheit und ihren Platz im Blood Moon Pack. Als Strafe für die Sünden ihres Vaters wird sie in den Palast des Alphas gebracht und seiner Kontrolle unterstellt. Der gnadenlose Alpha ist für sein unnachgiebiges Herz und seinen Hass auf Verrat bekannt. Für ihn ist Barmherzigkeit eine Schwäche und Liebe nichts als eine gefährliche Ablenkung. Elara sollte ihn hassen. Sie sollte ihn fürchten. Doch je näher sie dem Mann kommt, der über ihr Schicksal bestimmt, desto mehr erkennt sie, dass sich hinter seinen kalten Augen weit mehr verbirgt als Grausamkeit. Denn der Alpha, der behauptet, sie sei nichts weiter als eine Strafe, könnte derselbe Mann sein, den das Schicksal für sie bestimmt hat. Und als die Wahrheit über ihre Verbindung ans Licht kommt, muss Kane sich zwischen dem Thron, den er beschützt, und der Frau entscheiden, die das Schicksal ihm in den Weg gestellt hat. Er hat sie zurückgewiesen. Doch sein Wolf hat sie erwählt.
Mehr anzeigen„Deine Brüste“, sagte er unverblümt.„Ich will sie lutschen.“„Mein Lord…“ Elara schluckte schwer.„Ich will deine Brüste lutschen, Elara“, wiederholte er mit tiefer, rauer Stimme.Das ist es… endlich wird er uns verwöhnen, grinste Lara in ihrem Kopf.Du notgeiler Wolf, spottete Elara innerlich.Schwör, dass du seine schön geschwungenen, feuchten Lippen nicht um deine Brustwarzen spüren willst? neckte Lara.Oh Göttin… Elaras Augen weiteten sich.„Elara…“ Kanes Stimme durchschnitt ihre Gedanken.„Ja, mein Lord“, murmelte Elara, während ihre zitternden Hände nach ihrer Uniform griffen.„Ich werde dich selbst ausziehen.“Kane griff plötzlich nach ihr und bewegte sich mit der Geschwindigkeit einer Kugel. Seine Arme schlangen sich fest um ihre Taille, während seine andere Hand nach ihren Knöpfen griff und sie aufriss.„Sieh mich an, Elara“, befahl er und hob langsam ihr Kinn an.Elara schluckte in dem Moment, als sich ihre Blicke trafen. Kanes Augen waren erfüllt von purem Hunger und Lust.
Beta Luciano und Anika tauschten einen Blick aus – kurz, angespannt.Kanes Kiefer spannte sich an, Muskeln zeichneten sich unter seiner Haut ab, doch er sagte nichts. Er blieb regungslos stehen, starr, während sich die Stille um ihn herum ausdehnte, bis sie auf jeden Nerv im Raum drückte.Elara.Nur ihr Name – unausgesprochen und doch schwer – und die Weigerung des Alphas zu antworten sagte mehr als jeder Wutausbruch jemals könnte.Anika entschuldigte sich abrupt, drehte sich auf dem Absatz um und schritt davon. Wütend blinzelte sie gegen die Tränen an, die drohten, ihr Make-up zu ruinieren.Der Wald erwachte unter dem Donner der Bewegung zum Leben – die Stiefel der Krieger hämmerten gegen die Erde, Pferdehufe schlugen gegen Wurzeln und Stein. Silbernes Mondlicht fiel durch das Blätterdach, beleuchtete verdrehte Äste und tauchte das Unterholz in ein blasses, beinahe übernatürliches Leuchten.Wölfe aus jedem Rudel streckten und spannten sich, Muskeln rollten unter Fell und Haut, währen
★ ERSTE NACHT DES MONDFESTES ★Der Mond traf den Palast wie silbernes Feuer.Die Halle roch nach honigsüßen Früchten, gewürztem Wein, frisch gebackenem Gebäck und etwas Heißerem — Wölfen. Leise Musik vibrierte im Hintergrund, tief und verführerisch, wie ein Herzschlag für die Nacht.Die Gäste schlenderten entspannt hinein — Wölfe aus verbündeten Rudeln. Ihre Augen weiteten sich überrascht, Fangzähne fingen das Licht ein, Muskeln spannten sich an. Gelächter erfüllte die Halle, höfliche Verbeugungen wurden ausgetauscht und gelegentlich ein spöttisches Grinsen zwischen Rivalen.Anika, Luciano und einige Älteste standen neben Kane am Eingang der Halle, begrüßten die eintreffenden Gäste und geleiteten sie hinein.„Du hast dich selbst übertroffen, Kane. Die Dekorationen sind beeindruckend“, lobte Alpha Lucky vom Dark-Fang-Rudel.„Ich denke, dieses Kompliment gehört Lady Anika“, erwiderte Kane mit einem leichten Lächeln.„Ihr habt hervorragende Arbeit geleistet, Lady Anika“, fügte Alpha Luck
---**DIENSTMÄDCHENQUARTIER — MORGEN**Der Palast summte wie ein aufgescheuchter Bienenstock.Schritte hallten durch die marmornen Korridore. Lachen, Beschwerden, Befehle und aufgeregtes Flüstern mischten sich in der Luft, während die Mägde von einer Aufgabe zur nächsten eilten, die Arme voller Bettwäsche, Bänder, Kerzen und Körbe mit frischen Kräutern.„Hört zu!“, rief Lady Claribel scharf. „Wir wollen nicht, dass dieses Fest wie eine Bauernhochzeit aussieht. Jede hat ihre Aufgaben!“Schriftrollen wurden entrollt.„Du — Küchendienst. Kochen und Backen. Diesmal keine verbrannten Mahlzeiten.“Einige Mägde stöhnten auf.„Du — Geschirrspülen und Aufräumen.“Die Stöhnlaute wurden lauter.„Ihr — Bedienung bei den Tafeln während des Banketts. Lächeln, auch wenn euch die Füße wehtun und schwach sind.“Leises Lachen folgte.„Und ihr da“, sie zeigte auf eine kleine Gruppe, „Ballsaal-Dienst. Böden schrubben, Kronleuchter polieren, Laternen aufstellen, Bänder aufhängen. Dieser Saal muss leuchten











