MasukLori
Ich wachte mit brennenden Schmerzen um meinen Knöchel und meine Knie herum auf. Als ich die Augen aufblinzelte, trafen sie auf eine weiße Decke. Ein tiefes Stirnrunzeln zog sich über mein Gesicht. Das hier war definitiv nicht mein Schlafzimmer. Hier gab es keine süßen, im Dunkeln leuchtenden Sternensticker, die über die Wand verteilt waren.Erst als mir der scharfe Geruch von Desinfektionsmittel in die Nase stieg, kam die Erinnerung an den Sturz während des CheLoriSpäter am Abend, nach einem ruhigen Abendessen und einem Film mit meiner Mum, auf den ich mich kaum konzentrieren konnte, zog ich mich in mein Kinderzimmer zurück und wählte Lucas’ Telefonnummer.Ich konnte den ängstlichen Knoten in meiner Brust keine Sekunde länger zurückhalten. Wenn er sich wirklich von mir distanzieren wollte, war er es mir schuldig, es mir direkt ins Gesicht zu sagen, anstatt mich in meinen eigenen Gedanken ertrinken zu lassen.Er nahm nach dem zweiten Klingeln ab; seine Stimme klang am anderen Ende tief und leicht verschlafen.„Hey“, flüsterte ich und hielt den Atem an, während ich auf seine Reaktion wartete.„Hey ...“, erwiderte er schlicht, sein Tonfall ließ jegliche Wärme und die gewohnte, aufgeregte Energie vermissen, die sonst immer mitschwang, wenn er von mir hörte.Verdammte Jessica.Ein stechender Schmerz von Verbitterung flackerte in meiner Brust auf. Ich hoffte inst
LoriIch blieb genau an derselben Stelle auf dem Küchenboden wie angewurzelt stehen, während sich die ganze Welt in einer furchterregenden Geschwindigkeit um mich herumdrehte.Es dauerte mehrere Minuten, bis mein Gehirn die grausame Realität ihrer Worte verarbeitet hatte, bevor meine schweren Beine meinen Körper endlich dazu zwangen, sich zurück in die Sicherheit meines Schlafzimmers zu bewegen.In der Sekunde, in der ich eintrat, knallte ich die Tür zu, drehte den Schlüssel im Schloss und glitt an dem Holz nach unten, bis ich auf dem Boden aufschlug. Die Dämme brachen vollständig, Tränen schossen rasch aus meinen geschwollenen Augen und tropften auf meine Oberschenkel.Das konnte mir nicht wirklich passieren. Es fühlte sich an wie ein Albtraum, aus dem ich nicht aufwachen konnte. Jessica hatte es irgendwie geschafft, Lucas davon zu überzeugen, dass ich eine schreckliche, unzuverlässige Freundin war. Ihre Manipulation musste so nahtlo
LoriIch blieb wie angewurzelt am Wohnzimmerfenster stehen, wie erstarrt und viel zu verängstigt, um mich zu bewegen. Ein Knoten aus Panik schnürte mir die Brust zu, noch verschlimmert durch die Tatsache, dass ich kein einziges Wort von dem hören konnte, was draußen auf der Veranda geredet wurde.Aus meiner Perspektive hinter der Glasscheibe wirkte Jessicas Körpersprache scharf und aggressiv. Sie sah aus, als würde sie mich in der Luft zerreißen und auf Lucas einreden, mit allem, was sie hatte.Ich wusste bereits, wie bösartig und gehässig sie klingen konnte, wenn ihr Temperament durchging. Ich konnte nur beten, dass Lucas nicht auf die giftigen Lügen herreinfallen würde, die sie ihm zu verkaufen versuchte.Da ich keine Sekunde länger stillstehen konnte, begann ich panisch im Zimmer auf und ab zu tigerten. Meine Brust hob und senkte sich, mein Atem ging in kurzen, abgehackten Zügen, während eine ausgewachsene Panikattacke drohte, mich bei
Lucas„Dann lass mal hören“, sagte ich zu Jessica und schob beiläufig beide Hände in die Taschen meiner dunklen Cargohose. Ich lehnte mich gegen das Verandageländer und versuchte so gut wie möglich, mich darauf einzustellen, dem ganzen Schwachsinn zuzuhören, den sie gleich auslabern würde.„Hier draußen? Du willst, dass wir hier draußen im Freien reden?“, fragte sie, ihre Stimme hoch und voller Schock.Ich zuckte mit den Schultern, völlig verwirrt über ihren kleinen dramatischen Ausbruch. Hatte sie ernsthaft erwartet, dass ich sie mit zurück in mein Wohnheimzimmer nehme oder in irgendeinem besonderen Restaurant eine private Nische reserviere, nur um mir ihr Gejammer über meine Freundin anzuhören?„Was spricht denn dagegen, hier zu reden?“, fragte ich und verengte die Augen. „Warst du nicht diejenige, die unbedingt nach draußen gehen wollte?“„Weil ich nicht wollte, dass diese hinterhältige Schlampe da drinnen auch nur ein einzig
LoriJessica verschränkte im selben Moment, in dem sie durch die Tür trat, die Arme fest vor der Brust, was mein Herz in die Hose rutschen ließ. Mir war sofort klar, dass dieser Albtraum noch lange nicht vorbei war.Dennoch trieb mich die Verzweiflung vorwärts. Ich drehte mich zu ihr um, meine Stimme klein und zitternd. „Jess? Können wir bitte einfach reden?“Der Blick, den sie mir zuwarf, war kalt genug, um mir das Blut in den Adern gefrieren zu lassen. Schock durchzuckte meinen Körper angesichts des Hasses, der aus ihren Augen strahlte.„Worüber reden?“, fragte Jessica mit gefährlich flacher Stimme. „War ich gestern etwa nicht deutlich genug, als ich dir gesagt habe, dass ich dir das niemals, absolut niemals verzeihen werde?“„Sag’s ihr, Jess!“, mischte sich Ann lauthals ein und eilte herbei, um sich Schulter an Schulter wie eine geschlossene Front neben Jessica zu stellen. „Ich versuche diesen beiden schon die ganze Zeit
Lori Mein Herz begann lauter und schneller gegen meinen Brustkorb zu hämmern, in genau der Sekunde, in der Lucas seinen Truck vor meinem Wohnheimgebäude zum Stehen brachte. Meine Hände wurden klamm, und ein kalter Schweiß brach auf meinem Nacken aus, als ich zu der vertrauten Backsteinfassade nach oben starrte. „Ich bin mir wirklich nicht sicher, ob ich das schaffe“, flüsterte ich, mehr zu mir selbst als zu ihm. Ich schüttelte heftig den Kopf und drückte meine Hände fest gegen meine Brust. Lucas hörte meinen geflüsterten Protest und schmunzelte leicht, auch wenn seine Augen ernst blieben. Er stellte den Motor ab, schnallte sich ab und griff über die Mittelkonsole, um seine großen Hände über meine zu legen. „Das wird schon gut gehen, Lori. Das verspreche ich dir“, sagte er sanft, seine Stimme geerdet und ruhig. Ich stieß einen zittrigen, nervösen Atemzug aus und starrte auf unsere ineinandergelegten







