INICIAR SESIÓNIn der 25. Schwangerschaftswoche erwischt Susan Rohm ihren Mann bei einem Vorsorgetermin im Krankenhaus – er betrügt sie. Übergewichtig und ungepflegt stützt sie mühsam ihren Bauch, nur um von der jungen, bildhübschen Geliebten ihres Mannes verspottet und von ihm selbst öffentlich verstoßen zu werden. Dabei war sie bei ihrer ersten Begegnung mit Ken Guter selbst einmal der strahlende Mittelpunkt, umschwärmt und bewundert von allen. Ken, überzeugt davon, sie sei nur eine Goldgräberin, die sich in sein Bett gedrängt hatte, reichte von sich aus die Scheidung ein. In diesem Moment … war ihr Herz endgültig tot. Acht Jahre heimlicher Liebe und Aufopferung, vom Campus bis ins Berufsleben, waren umsonst gewesen. Sie brachte das Kind zur Welt, unterschrieb die Scheidungspapiere und ging, ohne sich umzudrehen. - Fünf Jahre später. Sie ist zu einer atemberaubend schönen und millionenschweren Powerfrau geworden, glamourös, brillant und von unzähligen Verehrern umschwärmt. Doch der Mann, der damals die Scheidung wollte, hat sie nie rechtskräftig vollziehen lassen. Susan reicht die Scheidungsklage ein. Doch der Mann, der sie einst verstoßen hat, taucht plötzlich wieder ständig in ihrer Nähe auf und rächt sich an jedem, der es wagt, ihr den Hof zu machen. Bis zu dem Tag, an dem Susan an der Seite eines anderen Mannes öffentlich ihre Verlobung bekannt gibt. Daraufhin drängt Ken sie in die Ecke und brüllt außer sich: „Susan, einen anderen Mann heiraten? Träum nicht mal davon!“
Ver másMila hatte jetzt Lotte und ihre beiden Cousins bei sich. Die kleinen Kinder hatten in der Sommerresidenz großen Spaß.Ken sprach mehrere Minuten mit Mila, bevor er auflegte.Dann sagte er zu den Leuten von Wohltum: „Entschuldigen Sie. Meine Tochter hängt sehr an mir.“ Während er sprach, lag unverkennbarer Stolz in seinen Augen.„Töchter sind eben anhänglicher. Meine Tochter war früher auch so ein kleines Klammeräffchen.“„Eine Tochter ist schon etwas Schönes. Mein frecher Junge zu Hause scheint es nicht auszuhalten, wenn er mir nicht jeden Tag Ärger macht.“„…“So verlagerte sich das Gesprächsthema auf die Kinder der Anwesenden, und die Atmosphäre wurde noch lockerer und harmonischer.Susan hörte schweigend zu.In diesem Moment sah eine weibliche Führungskraft von Wolke-Zeder zu Susan und fragte beiläufig: „Evelyn, sind Sie verheiratet?“Susan erstarrte kurz. Dann kam sie wieder zu sich.Seit sie bei Wohltum arbeitete, trug sie den Ring nicht mehr.Als sie die Frage hörte, l
Ken betrachtete den Bericht in seiner Hand. Auf seinem markanten, attraktiven Gesicht war weiterhin keine Regung zu erkennen.Dann stieß er ein leises, unergründliches Lachen aus. Seine dunklen Augen blieben undurchdringlich. Kurz darauf stand er auf und ließ den Bericht im Aktenvernichter verschwinden.Martin sah ihm dabei zu, konnte allerdings nicht erkennen, welches Ergebnis das Dokument enthielt.Dann fügte er noch hinzu: „Evelyn von Wohltum kommt um halb drei zu uns, um über das Auslandsinvestitionsprojekt zu sprechen.“Ken erwiderte mit tiefer Stimme: „Verstanden.“Um halb drei saßen Susan und zwei Führungskräfte ihres Unternehmens pünktlich im Konferenzraum von Wolke-Zeder.Das Gespräch führte nicht Ken persönlich, sondern der stellvertretende Geschäftsführer zusammen mit mehreren Abteilungsleitern aus dem Investitions- und Projektbereich.Das Gespräch dauerte zwei Stunden.Da es nicht um direkte Konkurrenzinteressen ging, verlief das Gespräch auf beiden Seiten ruhig und
Sie schreckte plötzlich aus dem Traum hoch.Ihr Kopf fühlte sich schwer und benommen an, ihre Augen waren stark geschwollen.Sie trug eine abschwellende Salbe auf, schminkte sich, um die Müdigkeit zu kaschieren. Sie wollte nicht, dass ihre Familie sich Sorgen machte.Dann rief sie Timo an. Sie wollte sich nach Mila erkundigen.Erst da erfuhr sie, dass Mila zuvor in dieser Stadt krank geworden war. Nach ihrer Rückkehr hatte sie sich ein paar Tage erholt. Vor zwei Tagen ging es ihr gerade erst wieder besser, und sie war mit Frau Guter in die Sommerresidenz nach Bergstadt gefahren, um dort der Hitze zu entkommen.Als Susan hörte, dass Mila krank gewesen war, dachte sie sofort daran, dass sie sich im Krankenhaus angesteckt haben musste.Ken hatte Mila in eine Sommerresidenz bringen lassen. Offenbar wollte er verhindern, dass Mila sie sah.So ging er immer vor: Er traf genau die Stelle, an der es am meisten wehtat. Selbst wenn er einen nicht einmal berührte, konnte er einen innerlich
Susan blieb drei Tage in dieser Stadt.An diesem Tag erhielt sie eine Nachricht: Die Wolke-Zeder-Gruppe hatte das Projekt im Finanzzentrum der Stadt bereits für sich entschieden. Ken hatte die Verhandlungen persönlich geführt.Wie erwartet. Sobald Ken selbst auftrat, gab es kaum ein Projekt, das er nicht für sich gewinnen konnte.Offenbar war sein Ziel in dieser Stadt nicht ProCare gewesen.Die internen Angelegenheiten der Niederlassung liefen ebenfalls reibungslos. Nach Prüfung und Bewertung wurden drei junge, fähige Mitarbeiter befördert. Das Unternehmen brauchte schließlich frisches Blut und Menschen mit echtem Antrieb.Von nun an würde Susan die Niederlassung direkt überwachen. Robin blieb vor Ort und übernahm die Verantwortung für das Tagesgeschäft.Timo hatte in letzter Zeit nichts Besseres zu tun, als in Susans Büro herumzusitzen. Er schlenderte überall umher und ließ damit so manche junge Mitarbeiterin ins Schwärmen geraten.Susan schickte ihn kurzerhand zurück ins Hotel





