LOGINIn der 25. Schwangerschaftswoche erwischt Susan Rohm ihren Mann bei einem Vorsorgetermin im Krankenhaus – er betrügt sie. Übergewichtig und ungepflegt stützt sie mühsam ihren Bauch, nur um von der jungen, bildhübschen Geliebten ihres Mannes verspottet und von ihm selbst öffentlich verstoßen zu werden. Dabei war sie bei ihrer ersten Begegnung mit Ken Guter selbst einmal der strahlende Mittelpunkt, umschwärmt und bewundert von allen. Ken, überzeugt davon, sie sei nur eine Goldgräberin, die sich in sein Bett gedrängt hatte, reichte von sich aus die Scheidung ein. In diesem Moment … war ihr Herz endgültig tot. Acht Jahre heimlicher Liebe und Aufopferung, vom Campus bis ins Berufsleben, waren umsonst gewesen. Sie brachte das Kind zur Welt, unterschrieb die Scheidungspapiere und ging, ohne sich umzudrehen. - Fünf Jahre später. Sie ist zu einer atemberaubend schönen und millionenschweren Powerfrau geworden, glamourös, brillant und von unzähligen Verehrern umschwärmt. Doch der Mann, der damals die Scheidung wollte, hat sie nie rechtskräftig vollziehen lassen. Susan reicht die Scheidungsklage ein. Doch der Mann, der sie einst verstoßen hat, taucht plötzlich wieder ständig in ihrer Nähe auf und rächt sich an jedem, der es wagt, ihr den Hof zu machen. Bis zu dem Tag, an dem Susan an der Seite eines anderen Mannes öffentlich ihre Verlobung bekannt gibt. Daraufhin drängt Ken sie in die Ecke und brüllt außer sich: „Susan, einen anderen Mann heiraten? Träum nicht mal davon!“
View More„Sofia!“, Simons Stimme wurde schärfer.Klatsch!Ein lautes, klares Klatschen hallte durch den Raum, ein Beweis für die Wucht des Schlages.Sofia hob die Hand und gab sich selbst eine schallende Ohrfeige. Sie sah Otto an. „Diese hier ist für deine Schwester. Wenn das nicht reicht, kann ich mir noch eine verpassen.“Ottos schönes Gesicht blieb ausdruckslos. Er wandte sich an Simon und sagte: „Herr Kenn, lassen wir es dabei bewenden.“„Gehen wir.“Otto warf Ken einen Blick zu.Ken legte einen Arm um Annas Taille und machte sich bereit, ihm zu folgen.Sofia reichte Susan ihre Handtasche. „Du wolltest der feinen Anna doch etwas zurückgeben.“Susan kam wieder zu sich, nahm die Tasche, holte die Südseeperle heraus und trat vor Anna. „Den Müll, den Sie nicht mehr wollen, Frau Spiegel, muss ich nicht für Sie entsorgen. Werfen Sie ihn doch selbst weg.“Anna starrte Susan mit eiskaltem Blick an, ohne eine Anstalt zu machen, die Hand auszustrecken.Plötzlich nahm eine große Hand die Perle aus ihr
Sofia wich keinen Millimeter zurück. „Na, nur zu!“ „Wie wollen Sie mich denn dafür bezahlen lassen, Herr Guter? Eine kleine Nummer wie ich kann sich natürlich nicht wehren, also tun Sie, was Sie nicht lassen können. Otto ist doch heute bei Ihnen, nicht wahr? Sagen Sie ihm doch bei der Gelegenheit gleich, dass ich seine Schwester geschlagen habe. Wenn schon abgerechnet wird, dann machen wir es doch gleich in einem Rutsch.“Susan sah Sofia an und fühlte sich plötzlich unglaublich feige.Sie sah zu, wie ihr untreuer Ehemann eine andere Frau beschützte, und hatte selbst nicht einmal den Mut, einen Schritt nach vorn zu wagen. Sie ballte die Hände zu Fäusten, trat vor Ken und sagte: „Frau Spiegel wollte zuerst zuschlagen. Sofia hat sich nur verteidigt.“Kens Blick fiel auf Susan, wurde noch kälter, und er sagte: „Du hast hier gar nichts zu sagen.“Kaum waren die Worte verklungen,fühlte Susan einen Hammerschlag gegen ihr Herz. Ihre Pupillen zitterten, und sie konnte seinem Blick nicht mehr s
Bei diesen Wortenverfinsterte sich Annas Miene augenblicklich.Sofia ignorierte sie, verschwendete kein weiteres Wort an sie und sagte zu Susan: „Susan, lass uns gehen!“Sofia hakte sich bei Susan unter und ging.Susan bemerkte Sofias verärgerten Gesichtsausdruck und fragte: „Was ist zwischen euch vorgefallen?“Sofia sagte: „Nichts Besonderes. Ich kann sie einfach nicht ausstehen.“Anna starrte den beiden nach, und als sie Sofias Worte hörte, wurde ihr Blick außerordentlich finster.Sie waren noch nicht weit gegangen.Plötzlich fiel Susan etwas ein. „Sofia, wärst du so lieb und holst meine Tasche aus der Lounge? Ich muss ihr etwas zurückgeben.“Sofia runzelte die Stirn. „Kennst du sie etwa auch?“Susan sagte: „Nicht wirklich.“Sofia fragte nicht weiter nach. „Warte hier auf mich, ich bin gleich zurück.“„Okay.“Sofia eilte davon.Susan blickte in Richtung der Damentoilette und wartete an Ort und Stelle.Ein paar Minuten später.Anna kam aus der Damentoilette und sah Susan, die dort wa
Susan kam im Hymne-Garten an. Sie wartete in der privaten Lounge und bekam von Simon eine Nachricht, dass sie noch etwa zwanzig Minuten brauchen würden.Simon rief sie daraufhin an: „Ich bringe noch jemanden mit, ist das für dich in Ordnung?“Susan antwortete: „Natürlich nicht.“„Perfekt, ich glaube, ihr beide werdet euch gut verstehen.“„Okay.“Sie legte auf.Zwanzig Minuten später ...Simon und die anderen betraten die Lounge.Bei ihnen war eine junge Frau mit sanften, aber markanten Gesichtszügen und einer warmen, mütterlichen Ausstrahlung. Sie war schätzungsweise um die dreißig, hatte schulterlanges Haar und trug einen eleganten Hosenanzug. Ihre ruhige, souveräne Art verriet sofort, dass sie eine erfolgreiche Karrierefrau war.Sie begrüßten sich gegenseitig.Simon stellte Susan die Frau vor: „Das ist Sofia Seen, eine ehemalige Kommilitonin von mir von der Uni.“ Dann wandte er sich an Sofia und sagte: „Und das ist die Studentin, von der ich dir erzählt habe, Susan.“Susan ergriff di





