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Wiedergeboren – und der Alpha zerbricht
Wiedergeboren – und der Alpha zerbricht
Penulis: Yumi

Kapitel 1

Penulis: Yumi
Nach meiner Wiedergeburt blieb mir keine Zeit, mich zurechtzufinden.

In dem Moment, als ich wieder zu mir kam, drang ein leises, keuchendes Atmen aus dem Hauptschlafzimmer.

Dann ein Befehl – angespannt und verzweifelt.

„Alice –“

Seine Stimme war schwer vor Schmerz und kaum gezügeltem Verlangen.

Ich kannte dieses Geräusch nur zu gut.

Die schwarze Magie in Nicholas geriet erneut außer Kontrolle.

In meinem früheren Leben hatte ich die Tür fast instinktiv aufgerissen, als ich ihn so meinen Namen rufen hörte.

Ich wusste, was es bedeutete. Und ich ging trotzdem hinein.

Ich hatte seine Hitze gestillt.

Die Erinnerungen flackerten durch meinen Kopf, doch diesmal zögerte ich nicht.

Ich blieb im Flur stehen. Ich ging nicht zum Hauptschlafzimmer. Stattdessen drehte ich mich um und nahm die Sprechanlage von der Wand.

„Leah. Der Alpha braucht dich. Sofort.“

Nachdem ich aufgelegt hatte, trat ich vor die Tür des Hauptschlafzimmers.

Drinnen schlug etwas Schweres gegen den Bettpfosten. Sein Atem ging stoßweise.

Ich ging nicht näher heran. Ich sprach nur durch die Tür hindurch.

„Sie ist in zehn Minuten hier.“

Einen Moment lang wurde es drinnen still.

Dann kam ein weiteres leises, zitterndes Ausatmen – als würde er etwas mit aller Kraft niederringen.

Ich wartete keine Antwort ab. Ich trat auf die andere Seite des Flurs zurück.

Wenige Minuten später hallte das scharfe Klacken von Leahs Absätzen durch den Steinkorridor.

Sie blieb vor mir stehen. Ihr Blick glitt scharf von oben bis unten über mich.

Als sie sah, dass ich vollständig angezogen war und keinerlei Markierung an mir trug, entspannten sich ihre Schultern ein wenig.

Bevor sie die Tür öffnete, warf sie mir einen Blick zu. Ihre Stimme triefte vor Genugtuung.

„Geh schlafen, Alice. Ich übernehme.“

Ich drehte mich um und ging wortlos zurück in mein Zimmer im Westturm.

Erst gegen drei Uhr morgens verstummten die Geräusche aus dem Hauptschlafzimmer endgültig.

Ich saß am Fenster und blickte hinaus auf den mondbeschienenen Wald hinter dem Schloss.

In meinem früheren Leben hatte ich Nicholas zu sehr geliebt. Obwohl ich wusste, dass sein Herz Leah gehörte, hatte ich mich ihm hingegeben, als er die Kontrolle verlor. Und ich wurde schwanger.

Diesmal würde ich nicht denselben Fehler begehen.

Ich würde gehen. Ich hatte es satt, eine Gefangene in diesem Schloss zu sein.

Am nächsten Tag um die Mittagszeit klopfte der Butler an meine Tür.

„Frau Alice Winters, der Alpha erwartet Sie im Hauptschlafzimmer.“

Die Tür stand halb offen, als ich ankam. Leah saß auf der Bettkante.

Nicholas stand am Fenster, mit dem Rücken zu mir.

Leah blickte auf – betont lässig. Zu lässig.

„Alice, der Alpha hat erwähnt, dass du dich mit Heilkunde auskennst.“

Während sie sprach, drückten ihre Finger leicht gegen die Seite ihres Halses.

Dort schimmerte ein schwacher roter Abdruck, noch frisch.

„Ich bin etwas wund von letzter Nacht. Schau es dir doch mal an – muss das behandelt werden?“

Es herrschte Stille im Raum.

Nicholas drehte sich nicht um. Er hinderte sie auch nicht daran.

Ich trat näher und ließ meinen Blick nur eine Sekunde auf ihrem Hals verweilen, bevor ich wegsah.

Es musste nicht behandelt werden. Das wusste sie selbst.

Sie wollte es nur zur Schau stellen.

Ich antwortete ruhig.

„Keine Infektionsgefahr. Einfach schonen.“

Leah blinzelte verdutzt. Nicholas zog leicht die Stirn in Falten.

So hatte ich mich früher nicht verhalten. Die alte Alice hätte sie längst angefahren.

Ich verbeugte mich höflich, entschuldigte mich und ging.

Eine halbe Stunde später sortierte ich Kräuter in meinem Zimmer, als die Tür aufging.

Nicholas trat ein, ohne auf Erlaubnis zu warten.

Er hatte sich umgezogen – bequeme Kleidung. Diese Augen, die ich einst so geliebt hatte, musterten mich nun mit unverhohlenem Misstrauen.

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