Für einen Moment war ich wie erstarrt und sah zu, wie sie auf eine Weise zusammenbrach, wie ich es bei ihr noch nie erlebt hatte. Ich wusste nicht, was ich tun sollte. Dann setzte ich mich in Bewegung, schloss den Abstand zwischen uns, ohne darüber nachzudenken, und schlang die Arme um sie. Ich zog sie so fest an mich, wie ich konnte, ohne ihr wehzutun. Sofort sank sie gegen mich, als hätte sie sich viel zu lange zusammengerissen und endlich einen sicheren Ort gefunden, an dem sie zerbrechen durfte.„Schsch, es ist okay, Mama. Es wird alles wieder gut“, flüsterte ich, meine Stimme kaum ruhig, während ich sie festhielt.Sie klammerte sich an mich, ihre Hände krallten sich in mein Shirt, während ihr Schluchzen lauter wurde, verzweifelter, als versuchte sie, Jahre voller Schmerz auf einmal herauszulassen. Ich spürte es daran, wie sie zitterte. Daran, wie ihr Atem immer wieder stockte. Daran, wie sie immer wieder seinen Namen sagte, als hätte sie Angst, er könnte verschwinden, wenn sie a
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