Für einen Moment glaubte ich wirklich, ich hätte Halluzinationen, denn nichts von dem, was ich vor mir sah, ergab irgendeinen Sinn.Mein Gehirn weigerte sich, die einzelnen Teile zusammenzufügen, egal, wie angestrengt ich hinsah. Warum war Benji hier? Warum hatte er ein Messer? Und warum war Elena an einen Stuhl gefesselt? Was zur Hölle geschah hier?„Benji?“ Sein Name kam nur schwach über meine Lippen, und in dem Moment, in dem er ihn hörte, fuhr sein Kopf zu mir herum. Dann lächelte er.Es war nicht das warme Lächeln, das ich seit Jahren kannte. Nicht dieses lockere, unbeschwerte Lächeln, mit dem er früher das ganze Labor zum Lachen gebracht hatte, wenn alles zu stressig wurde. Dieses Lächeln war anders. Kalt. Und auf jede erdenkliche Weise falsch.„Oh, gut. Du bist endlich da“, sagte er fast heiter. „Ich habe mich schon gefragt, warum du so lange brauchst.“Ein Schauer lief mir über den Rücken, als ich ihm in die Augen sah. Es war, als starrte ich einen Fremden an. Der Benji, d
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