Otto streckte die Hand aus, um ihre Stirn zu berühren. Lena wich instinktiv zurück.„Bitte halt Abstand, Herr Welfen.“„Ich wollte nur sehen, ob du noch Fieber hast“, erklärte er.Ein spöttisches Lächeln zog über ihre Lippen. „Findest du dich nicht selbst lächerlich, Herr Welfen? Du warst es, der mich im Bad gefesselt und mit kaltem Wasser übergossen hat. Du bist doch kein dreijähriges Kind – du wusstest genau, was das bedeutet. Wenn du schon damit gerechnet hast, dass ich krank werde und Fieber bekomme, wozu spielst du jetzt diese Rolle? Für wen ist dieses Theater gedacht?“„Ich wusste nicht, dass dein Körper so geschwächt ist. Und ich wusste nicht, dass ein einziges Fieber lebensgefährlich für dich sein kann.“Ihr Lächeln wurde noch kälter. „Und selbst wenn du es gewusst hättest – was hätte das geändert? Wir sind geschieden, Herr Welfen, und trotzdem tust du so, als wärst du tief verliebt. Das ist einfach nur widerlich.“Lena wusste nicht, warum Maximilian hier war, doch in ihr
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