RHEAS PERSPEKTIVE„Warum sagt mir keiner, was los ist?“, fragte ich den Wächter, der mich in einen schwach beleuchteten Raum führte, doch ich erhielt keine Antwort. Ich hatte gerade ein Schläfchen in meinem Schlafzimmer gehalten, als bewaffnete Soldaten hereinstürmten und mich aufforderten, ihnen zu folgen. Sie eskortierten mich aus das Harem-Quartier und brachten mich in den Schlosskerker, wo sie mich in eine Zelle sperrten. Und nun hatte man mich in diesen dämmrigen, schäbigen Raum gebracht, ohne mir zu erklären, warum.„Setzen“, kam der aus einem einzigen Wort bestehende Befehl. Ich ließ mich schnell auf den Stuhl fallen, der für mich hervorgezogen wurde. Vor mir stand ein Tisch und auf der anderen Seite ein weiterer Stuhl. Meine gefesselten Hände ruhten in meinem Schoß, während ich den Raum in Augenschein nahm. Er war fast völlig dunkel, kalt und verströmte eine unheimliche Atmosphäre, die mich in Angst ertrinken ließ.Warum war ich verhaftet worden?Eine Frage, auf die ich imm
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