Auch wenn Clara sich in diesem Moment große Sorgen um Niklas machte und am liebsten bei ihm geblieben wäre, um ihm beizustehen, musste sie gehen. Wenn sie blieb, würde sie Niklas nur noch mehr leiden lassen. Clara drehte sich um und ging. „Clara, geh nicht!“ Niklas schlug die Decke zurück, stieg aus dem Bett und schlang die Arme von hinten um Clara. Er vergrub sein schönes Gesicht in ihrem langen Haar, und seine Stimme klang heiser, als er sagte: „Clara, geh nicht, verlass mich nicht, ja?“ Clara wusste, dass Niklas sich gerade quälte, und auch sie litt. „Niklas, lass mich los. Wenn du so weitermachst, bringst du dich noch um.“ Doch Niklas ließ sie nicht los, im Gegenteil – er zog Clara noch fester an sich. „Dann lass mich vor Schmerz sterben, Clara! Geh nicht von mir weg!“ Im nächsten Moment durchzuckte ihn ein heftiger Schmerz, vor seinen Augen wurde alles schwarz, und seine große, aufrechte Gestalt sank erneut zusammen. Clara fing ihn in letzter Sekunde auf
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