„Glaubst du, du kannst mir so leicht entkommen, kleines Lamm?“ Ryker hatte sein Gesicht in meiner Halsbeuge vergraben, sein heißer Atem hinterließ Feuchtigkeit auf meiner Haut. Er berührte mich nicht, sondern ließ seine Nase nur hauchzart über meine Schulter gleiten, und mir lief ein Schauer über den ganzen Körper, den ich nicht unterdrücken konnte. Seine Stimme war anders, tiefer, rauer, mit einem metallischen Klang, als hätte er sie eine Weile nicht benutzt. Als er sich zurückzog, sah ich warum.Seine Augen waren blutrot – das war nicht Ryker, es war sein Wolf. So war er gefährlich, und nicht auf eine aufregende Art. Das musste der letzte Anblick sein, den seine Opfer sahen. Mein Herzschlag beschleunigte sich. Würde er mich töten? Hatten sie entschieden, dass sie mich nicht wollten oder brauchten, und es einfacher wäre, mich zu töten, als mich zurückzuweisen und nach Hause zu schicken? Ich wollte nicht sterben, aber ich hatte trotzdem keine Angst vor ihm.Er lehnte sich nah heran u
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