„Danke, Professor Strauß. Ich übergebe Lena in Ihre Hände. Kommen Sie gut nach Hause.“Tobias hatte Sophia vor ihrer Wohnanlage abgesetzt. Sie vertrug mehr als Lena, und nach dem Tanzen war ihr Kopf ziemlich klar geworden – oder besser gesagt, als sie Tobias auf der Tanzfläche erblickte, war sie schlagartig nüchtern, als hätte ein Lehrer sie beim Schwänzen in der Bar erwischt.Dann fiel ihr ein, dass ihr Studium schon Jahre zurücklag.Kein Problem, kein Problem.Redete sie sich ein.Sofort richtete sie sich etwas gerader auf. Aber den Vorschlag, Lena bei sich übernachten zu lassen, wagte sie nicht mehr anzusprechen. Als Tobias meinte, es sei Zeit zu gehen, traute sie sich trotz ihres Bedauerns nicht zu widersprechen.Eingeschüchtert stieg sie ins Auto, eingeschüchtert stieg sie wieder aus. Als Tobias’ Wagen in der Ferne verschwand, hätte sie sich am liebsten selbst geohrfeigt.Nach all den Jahren immer noch so ein Schisser.Lena, ist dir nicht mulmig, wenn du morgens aufwachst
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