Arlaris SichtIch presste mich fester gegen das Auto, versuchte, unsichtbar zu werden. Rauch stieg noch immer von der Straße auf, die Luft war dick von Staub, Schießpulver und dem metallischen Geruch von Blut. Meine Ohren klingelten, mein Magen krampfte sich zusammen und meine Hände zitterten. Ich konnte nicht aufhören zu zittern.Die schattenhafte Gestalt aus dem Wrack war verschwunden, oder zumindest glaubte ich das. Meine Augen suchten jede Gasse, jedes Dach, jede Ecke ab. Mein Puls hämmerte in meinen Ohren.Severiano sagte nichts. Er stand ein paar Schritte entfernt, ruhig wie immer, und musterte die Straße wie ein Raubtier sein Revier. Rafael kauerte mit mir hinter dem Auto, die Augen suchten die Umgebung ab, die Waffe im Anschlag. Ich wollte ihm sagen, dass ich das nicht konnte. Ich wollte ihn anflehen, mich fliehen zu lassen. Aber ich brachte kein Wort heraus.„Bleib unten“, sagte Severiano schließlich, sein Ton kalt und präzise. „Gefahr kündigt sich nicht immer an.“Ich nickte
Last Updated : 2026-01-25 Read more