Wir hatten uns noch nicht einmal gefasst, da stieß Tobias die Tür schon auf.Er kam so plötzlich, dass wir nicht einmal Zeit hatten, irgendeinen Satz abzusprechen.Als er Marie sah, wirkte er kaum überrascht. Als sein Blick aber auf die Anwältin fiel, lag für einen kurzen Moment Misstrauen in seinen dunklen Augen.Marie hatte Angst, dass er etwas bemerkt, und redete sofort drauflos: „Das ist eine frühere Kollegin von Lena. Sie hat gehört, dass sie krank ist, und wollte kurz vorbeischauen. Keine Sorge. Sie ist diskret und wird nichts über eure geheime Ehe nach außen tragen.“„Guten Tag, Herr Klein“, sagte Clara ruhig, lächelte höflich und zeigte keine Spur von Nervosität.Tobias nickte nur mit seiner üblichen kühlen Höflichkeit. Dann sah er Marie an. Seine Stimme blieb gelassen, aber der Ton ließ keinen Widerspruch zu: „Meine Tochter kommt künftig in den Kindergarten der Sonnenberg-Privatschule. Achte darauf, dass sie gut behandelt wird und sich niemand an ihr vergreift.“Damit wa
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