LyraMein Blick blieb fest auf Elianas gerichtet, auf der Suche nach jedem Anzeichen von Täuschung, doch der Blick meiner Mutter blieb ruhig und stark. Ein Schauer lief mir den Rücken hinunter, als mir klar wurde, dass Eliana es vollkommen ernst meinte.„Nein“, sagte ich schließlich, meine Stimme fest. „Ich gehe nirgendwo mit dir hin. Ich weiß nicht, was du willst, aber es interessiert mich nicht.“Elianas Gesicht blieb unverändert, doch ihre Augen schienen noch tiefer in mich einzudringen. „Hör auf, dagegen anzukämpfen, Lyra“, sagte sie, ihre Stimme leise und ruhig. „Ich werde dir helfen, ob es dir gefällt oder nicht. Du bist meine Tochter, und ich werde nicht tatenlos zusehen, wie du leidest.“Ich trat einen weiteren Schritt zurück, mein Herz hämmerte heftig. Irgendetwas an der Entschlossenheit meiner Mutter war beunruhigend, etwas, das meine Haut prickeln ließ. „Ist es dafür nicht schon zu spät? Lass mich einfach in Ruhe“, fauchte ich und versuchte, härter zu klingen, als ich mich
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