Lyras PerspektiveIch blieb noch ein paar Sekunden an der Tür stehen, nachdem Amelia hereingekommen war, und versuchte zu begreifen, was da gerade passierte. Von all den Dingen, mit denen ich an diesem Morgen zu rechnen hatte, gehörte sie ganz sicher nicht dazu.Amelia drehte sich um und sah mich an. Sie wirkte völlig unbeeindruckt, fast so, als wäre sie nicht gerade in das Haus der Frau getreten, die derzeit mit dem Mann zusammenlebte, den ihre Familie ihr als Ehemann vorsah.„Es tut mir leid, dass ich unangemeldet gekommen bin“, sagte sie. „Ich hätte vorher anrufen sollen.“„Das hättest du wohl“, meinte ich.Sie lächelte mich leicht an. „Du hast recht.“Ich schloss die Tür und folgte ihr ins Wohnzimmer. Sie sah sich kurz um und ließ den Blick über die Möbel und die Familienfotos schweifen, die auf den Regalen standen.Etwas veränderte sich in ihrem Gesichtsausdruck. „Das ist Eleanor?“, fragte sie und zeigte auf ein Foto.Ich nickte. „Ja.“„Sie sieht bezaubernd aus“, sagte sie mit ei
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