Mia MillerDie Albträume verließen meinen Kopf nicht.Ich wachte schweißgebadet auf. In dem verdammten Traum hatte man mir meinen Sohn für immer entrissen.Ich sprang aus dem Bett und weckte damit Ethan, der neben mir schlief.„Was ist los, Liebling?“, fragte er.„Ich hatte einen Albtraum“, seufzte ich.Er nahm meine Hände sanft in seine, während ich mich ängstlich im Refugium umsah, aus Angst, jemand könnte hier sein.„Du bist in Sicherheit. Ich werde nicht zulassen, dass dir etwas passiert.“Die Tränen liefen mir über das Gesicht, mein Verstand war gequält. Ich glaube, das Schlimmste, was man einem Menschen rauben kann, ist der Frieden.Es gibt kein Zurück.„Ich bin am Ende, Ethan. Ich will meinen Sohn sehen“, gestand ich. Meine Stimme war kaum hörbar, aber voller Verzweiflung.„Wir werden ihn sehen“, antwortete er schnell und versuchte, fest zu klingen, doch ich spürte die Anspannung in seiner Stimme.Ich schüttelte frustriert den Kopf. „Seit ich diese Welt kennengelernt habe, seit
Last Updated : 2026-05-18 Read more