Leilas SichtAls ich die Wagen sah, wusste ich es einfach. Es war keine bloße Vermutung. Es war Gewissheit. Vater hatte schon gesagt, dass sie kommen würden, um mich zu holen, und ich hatte mich schon gewundert, warum es so lange dauerte. Und dann tauchten sie plötzlich auf, als ich es am wenigsten erwartete.Es waren etwa fünf Wagen, schwarz und blitzblank poliert. Männer stiegen aus, und sie strahlten eine Präsenz aus, die nicht nach Aufmerksamkeit verlangte, sondern sie dennoch einforderte.Die Schüler um sie herum starrten verwirrt und fragten sich natürlich, wer diese Leute waren.Kardors Leute. Die Barbaren.Roberto blieb neben mir stehen. „Leila …“, flüsterte er.„Ich sehe sie“, antwortete ich leise.Sie stürmten nicht auf uns zu, nicht so, als ob es nötig gewesen wäre. Einer von ihnen trat vor, ruhig, gefasst und gekleidet wie alle anderen Männer, die mit ihm gekommen waren.„Miss Leila“, sagte er respektvoll.„Wir wurden geschickt, um dich abzuholen. Wir helfen dir und dem ju
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