LOGINEr hätte sich niemals in sie verlieben sollen. Jetzt würde er die Welt in Brand setzen, um sie zu beschützen. Diego De' Luca ist ein skrupelloser italienischer Mafia-Boss mit Blut an den Händen und vielen Feinden. Die ihm versprochene Braut ist geflohen, und ihre jüngere Schwester muss ihren Platz einnehmen. Isabella Ford ist unberührt, widerwillig, aber bestens vorbereitet. Sie verfolgt in De' Lucas Haus nur ein Ziel und muss es erreichen, selbst wenn sie dabei erwischt wird. ******* Seine gefühllosen Hände packten meine Arme und fixierten sie über meinem Kopf. „Du bist meine Frau, ich sollte wissen, wie du unter diesen scheußlichen Kleidern aussiehst.“ „Ich gebe dir fünf Sekunden, um dich auszuziehen, sonst reiße ich sie dir vom Leib.“
View MoreAnmerkung der Autorin
„Zwangsverheiratet, rücksichtslos geliebt von der Milliardärsmafia“ ist eine düstere Liebesgeschichte. Einige Elemente könnten verstörend wirken. Triggerwarnungen umfassen unter anderem detaillierte erotische Szenen, Kraftausdrücke, Mord, Rauchen, Blut, Zwangsheirat, rücksichtslose und obsessive Liebe sowie einen moralisch ambivalenten männlichen Protagonisten. Viel Spaß beim Weiterlesen!
Dieses 🌶️ 🌶️ kennzeichnet erotische Kapitel.
*****
„Deine zweite Tochter muss ihren Platz einnehmen. Wir können die Hochzeit nicht verschieben, es ist zu spät.“
Mein Herz sank mir in die Hose, als ich diese Worte hörte. Jessica war mit dem Mann, den sie liebte, durchgebrannt und hatte mich mit den brutalen Konsequenzen ihrer Tat allein gelassen. Sie sollte Diego De’ Luca heiraten, damit er die Schulden ihres Vaters begleichen und seine Firma retten konnte. Doch sie entschied sich für die Liebe und gegen die Familie.
Nun lastet die Bürde auf meinen Schultern.
„Du kannst nicht einfach zurückrudern. Du hast den Vertrag unterschrieben, und ich lasse nicht zu, dass du oder irgendein Mitglied deiner Familie mich blamiert. Was soll ich den Leuten denn sagen? Dass die Braut weggelaufen ist?“
„Sie kriegen ja nicht mal Ihre eigene Familie in den Griff, Mr. Ford. Wie wollen Sie denn Ihre Firma führen, wenn ich sie wiederbelebe? Die Hochzeit muss morgen stattfinden. Mir ist es egal, ob Sie Ihre zweite Tochter zum Altar schleppen müssen. Ich bin fertig hier.“
Mir stockte der Atem, als mir klar wurde, was gleich passieren würde. Ich drehte mich um und versteckte mich hinter einer Säule. Ich sah ihm nach, wie er wegging, konnte aber nicht einmal sein Gesicht erkennen. Ich sollte Jessicas Brautjungfer sein, aber jetzt sollte ich ihre Braut sein.
Sobald ich meinen Vater erblickte, kam ich aus meinem Versteck.
„Vater!“, rief ich.
„Isabella“, flüsterte er leise.
„Meine liebste Tochter, es tut mir so leid, dass das passiert. Du musst Jessicas Platz einnehmen.“
„Glaub mir, wenn ich das verhindern könnte, hätte ich es getan. Wir sind schon bankrott, und wenn ich das nicht tue, gehen wir komplett unter.“
„Es tut mir so leid, meine geliebte Tochter. Wenn deine Mutter noch leben würde, würde sie mir den Kopf abreißen, wenn sie wüsste, was ich mit dir vorhabe.“
Ich brachte kein Wort heraus. Ich wusste, er hatte keine andere Wahl. Ich nickte nur zustimmend zu einer lieblosen Ehe. Ich akzeptierte, einen Mann zu heiraten, der nicht einmal den Ansprüchen meiner fiktiven Freunde genügt. Nun werde ich Liebe und Romantik nur noch in Büchern und Filmen erleben.
Die Art von Liebe, von der ich immer geträumt habe, wird bei mir keine Chance haben. Mich in einen Mann zu verlieben, der mich so sehr liebt und verrückte Dinge tut, um mir seine Zuneigung zu zeigen, wird unmöglich sein.
Hätte mir jemand vor ein paar Wochen gesagt, dass ich heiraten werde, hätte ich ihn für verrückt erklärt. Allein der Gedanke, dass ich das Kleid tragen werde, das ich für meine Schwester ausgesucht habe, widerte mich an; es war zu spät, etwas anderes zu wählen.
Ich werde einen Mann heiraten, den ich gar nicht kenne.
Dieses 🌶️ 🌶️ kennzeichnet erotische Kapitel.
Cassians SichtDie Ehe fühlte sich seltsam an, vielleicht weil ich nach Jahren mit verschiedenen Frauen im Bett und furchtbaren Entscheidungen nun eine Ehefrau hatte, die mein Bett belegte und es irgendwie geschafft hatte, mich völlig in ihren Bann zu ziehen.Ehrlich gesagt genoss ich jede Sekunde. Athena stand in einem weiten, dunklen Seidenmorgenmantel am Fenster unseres Zimmers, die Hand schützend auf dem Bauch. Sie sah wunderschön und faszinierend aus. Ich saß in meinem Rollstuhl neben dem Bett und beobachtete sie schweigend.„Du ignorierst mich seit genau dreiundzwanzig Minuten“, sagte ich zu ihr.„Ich denke nach“, antwortete sie.„Worüber? Über mich oder darüber, wie gut mein Schwanz ist?“, neckte ich sie.„Mit dir stimmt etwas nicht“, fuhr sie mich an.„Mit mir stimmt so einiges nicht, Liebling. Du musst schon genauer werden.“Das brachte mir das Lächeln ein, das ich wollte. Ich liebe es, sie zum Lächeln zu bringen. Ich rollte näher heran.„Oh, dein Vater hat gestern Abend noch
Kardors Sicht„Atme, Leila.“„ICH ATME DOCH, DU IDIOT!“, schrie sie aus Leibeskräften. Ich zuckte zusammen. Seit drei Stunden lagen die Wehen in ihren Händen, und ich verlor bereits den Verstand.Ich verlor ihn endgültig, als sie meinen Namen so laut schrie, dass fast jeder im Königreich mitbekam, dass ihre Königin kurz vor der Geburt stand.„Warum hat sie solche Schmerzen?“, fuhr ich die Heilerin an.„Eure Majestät“, sagte die Heilerin etwas unbehaglich. „So verläuft eine Geburt normalerweise. Ihr könnt draußen bleiben, wenn ihr es nicht mehr aushaltet.“„Wagt es nicht, mich hier zurückzulassen! Ich hasse dich, Kardor! Du hast mir das angetan!“, rief sie. Mein Herz sank.„Sie meint es nicht so“, flüsterte Roberto neben mir.„Was, wenn sie es doch so meint?“, flüsterte ich zurück.Ein weiterer schmerzvoller Schrei entfuhr Leilas Lippen, und ich eilte zurück zu ihr. Schweiß bedeckte ihre Stirn, während ihre Finger meine schmerzhaft zerquetschten. Ich wünschte, ich könnte ihr den Schmer
Kardors Sicht„Sie hat gestanden“, sagte Zeth. Ich rührte mich nicht, das Dienstmädchen weinte nur laut weiter.„Eure Majestät, bitte … bitte verzeiht mir.“„Sieh mich an“, befahl ich.Sie schwieg und hob den Kopf.„Wer hat euch geschickt?“„Niemand …“, schluchzte sie. „Ich schwöre es.“Einer der Wachen schlug sie heftig zu Boden.„Sie hat schon dreimal gelogen. Wir haben herausgefunden, dass sie mit der Heilerin der alten Königin verwandt ist, jener, die der alte König nach dem Tod der Königin enthaupten ließ.“„Ihre Tante arbeitete vor Jahren für die alte Königin. Sie muss das schon länger geplant haben.“„Ich wusste nicht, dass es der Königin schaden würde. Meine Tante hat es mir nur erzählt …“„Bringt sie weg! Lasst sie dasselbe Schicksal erleiden wie ihre Tante.“Das war kein Zufall, die Geschichte sollte sich wiederholen.„Sie sagte, die königliche Blutlinie zerstöre alles, und die nächste Königin dürfe nicht überleben, wenn sie einen Thronfolger austrägt.“ Die Magd schrie auf,
Leilas SichtIm Palast war es still geworden, seit Kardor krank war. Zeth behandelte mich, als wäre ich zerbrechlich, und ließ mich das Zimmer nicht verlassen. Roberto drückte mir ständig Tee in die Hand. Die Heiler überwachten mich fast genauso aufmerksam wie Kardor. Kardor versuchte alle paar Minuten, sich aufzusetzen, doch Zeth stieß ihn wütend zurück ins Bett.„Du bist noch in der Genesungsphase, bleib liegen“, zischte Zeth.„Muss ich dich daran erinnern, dass ich hier der König bin und das letzte Wort habe?“„Du bist ein kranker König, dessen Worte nichts bedeuten. Dein Kopf schmerzt bestimmt, weil du ihn nicht richtig benutzt. Bleib einfach liegen und halt den Mund.“Kardor wirkte tief gekränkt von Zeths Worten, beschwerte sich aber nicht mehr.„Du genießt das zu sehr“, flüsterte er schwach.„Ich liebe solche Gelegenheiten. Es macht mir Spaß, dich zum Schweigen zu bringen.“Ich lachte leise vom Stuhl neben dem Bett. Kardor drehte sich zu mir um. „Du solltest dich ausruhen“, sagt
Isabellas SichtIch hörte zuerst das laute Dröhnen der Motoren, das ohrenbetäubende Quietschen der Reifen, dann das Zuschlagen der Autotüren. Ich rannte zum Fenster und zog den Vorhang zurück.Schwarze SUVs parkten hintereinander in der Einfahrt. Irgendetwas stimmte nicht, als die Männer so schnell
Isabellas SichtIch habe kein Auge zugetan. Ich war die ganze Nacht wach, weil ich einfach nicht einschlafen konnte. Es war, als ob jedes Geräusch in der Villa plötzlich lauter wäre. Seit ich das kleine Stück Wahrheit erfahren habe, das Diego mir erzählt hat, bin ich in höchster Alarmbereitschaft.
Isabellas SichtDiego saß am Kopfende des Tisches. Sein schwarzes Hemd, das er heute Morgen angezogen hatte, war durch ein dunkelblaues Sweatshirt ersetzt worden. Ich setzte mich ihm gegenüber und sog den süßen Duft der Köstlichkeiten vor mir ein. Die Köchin hatte sich wirklich selbst übertroffen.
Isabellas SichtIch kann es immer noch kaum fassen, dass sich mein Leben so plötzlich komplett verändert hat. Ich war mal Single und jetzt bin ich verheiratet. Ich bin endlich verheiratet!Als ich aufwachte, fiel mir als Erstes die Stille auf. Es war seltsam, dass ich die ganze Nacht durchgeschlafe











