Isabellas SichtDie Spuren des gestrigen Chaos waren noch spürbar, alles, was gestern passiert war, ging mir nicht aus dem Kopf. Ich wurde den Gedanken einfach nicht los. Er vertraut mir nicht, und das wird unsere Pläne ruinieren oder mich entlarven. Ich muss ihn unbedingt um den Finger wickeln. Das gelingt nur, wenn ich weiter so tue, als ob, und genau das werde ich tun.Miguel zu sehen, weckte Erinnerungen, alte Erinnerungen, die ich eigentlich verdrängen wollte. Ich wusste nicht, dass er kommen würde, und ich fragte mich unwillkürlich, ob er auch Teil des Plans war. Wie dem auch sei, ich durfte auf keinen Fall erwischt werden, sonst wäre das mein Todesurteil gewesen. Ich holte tief Luft, bevor ich das Esszimmer betrat.Er war schon da, saß am Kopfende des Tisches. Er sah so sauber und unversehrt aus, als wäre das Geschehene nur ein Traum gewesen. Er hob den Kopf nicht, als ich hereinkam. Dann bemerkte ich, dass er telefonierte und wütend klang.„Nein, ich will keine Spuren hinterla
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