„Guten Tag, Jacob“, sagte Paul von der Tür aus und hielt eine Kappe in den Händen, als wäre sie eine nutzlose Verlängerung seines schlechten Gewissens. Seine Finger bewegten sich unruhig über den Stoff, und seine Stimme klang auf eine Weise, die kein Mitgefühl in mir weckte, sondern nur Ablehnung. „Es tut mir leid, dass ich unangekündigt komme, aber… ich würde gern mit Camila sprechen. Bitte.“Das Schweigen, das darauf folgte, war so dicht, dass es beinahe körperlich spürbar wurde.Jacob holte langsam Luft. Seine Beherrschung war so vollkommen, dass ich förmlich spüren konnte, wie viel Kraft es ihn kostete, nicht so zu reagieren, wie sein Körper es verlangte. In ihm lag etwas Wildes, eine gerechte Wut, die er nur deshalb zurückhielt, weil ich da war.„Du kannst nicht hier sein, Paul“, sagte er schließlich, ohne die Stimme zu heben und auch nur e
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