Ich wusste, dass es falsch war. Doch mein Verlangen ließ mich nicht mehr los.Dr. Richter schien einen Moment lang überrascht, fand sich aber schnell zurecht und erwiderte meinen Kuss – sogar vertiefte er ihn…Als er mich auf die Bank im Pavillon setzte, hatte ich jeden klaren Gedanken verloren. Ich wollte nur noch ihn.Diesmal gab es keinen Zwang. Alles geschah aus freien Stücken.Und es befriedigte mich vollkommen.Was ich bei Lukas nie gefunden hatte, fand ich bei Dr. Richter.Mein Verlangen ebbte erst am Abend ab. Dr. Richter bot an, mich zum Wohnheim zu begleiten, doch ich lehnte ab – aus Angst, jemand könnte uns zusammen sehen. Allein ging ich zurück.Solange die Lust tobte, war mir alles gleichgültig gewesen. Jetzt, wo mein Kopf klarer wurde, nagte das schlechte Gewissen immer stärker an mir.Natürlich war es nur wegen der Behandlung gewesen. Trotzdem hatte ich Lukas betrogen.Was, wenn er es herausfand?Völlig erschöpft lag ich auf dem Bett, grübelte vor mich hin – un
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