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Kapitel 2

ผู้เขียน: Leonie
Mein Körper brannte, doch der Schreck brachte mich schlagartig zur Besinnung – zumindest teilweise.

Felix war Lukas’ Mannschaftskamerad. Wenn ich mich wirklich auf ihn einließe – wie sollte ich meinem Freund jemals wieder in die Augen sehen?

Mit letzter Willenskraft unterdrückte ich das Verlangen. Hektisch trommelte ich mit einer Faust gegen Felix’ Brust, während ich mit der anderen Hand mein Höschen wieder hochzog.

Dann biss ich ihm in den Arm. Fest.

Felix ließ vor Schmerz los, und ich nutzte die Chance zur Flucht.

Erst draußen vor der Kabine wagte ich, wieder zu atmen.

Mit hochrotem Gesicht warf ich Felix einen wütenden Blick zu.

„Du bist der beste Freund meines Freundes – und so etwas wagst du? Ich… ich werde es Lukas erzählen!“

Felix zeigte keine Spur von Angst. Im Gegenteil – er musterte mich mit einer Mischung aus Verachtung und Gier und kam erneut auf mich zu.

Ich rannte aus dem Umkleideraum. Doch in meinem Kopf tauchte unwillkürlich das Bild seines muskulösen Körpers auf.

Was ich eben gespürt hatte… diese Konturen. Er war beeindruckend.

Wenn ich mit ihm…

Hastig schüttelte ich den Kopf. Was denke ich da nur?

Als ich mich etwas beruhigt hatte, kam mir ein Verdacht. Warum war Felix überhaupt hereingekommen?

Lukas hatte eine Überraschung versprochen. War es möglich, dass… er Felix geschickt hatte?

Wut stieg in mir auf. Ich musste Lukas zur Rede stellen.

Doch genau in diesem Moment tauchte er vor mir auf.

Als er mich sah, atmete er erleichtert auf und nahm mich fest in den Arm.

Sofort stellte ich ihn zur Rede. „Lukas, was soll das? Du hast von einer Überraschung gesprochen – und dann taucht Felix auf und…“

Lukas seufzte. „Ja, ich habe Felix reingelassen. Liebling, dein Verlangen ist einfach zu stark, und du hast mich völlig ausgelaugt. Ich hatte Angst, du könntest fremdgehen – deswegen habe ich ihn reingeschickt… als Test. Bitte sei mir nicht böse. Ich wollte nur sehen, ob du standhaft bleibst.“

Also hatte Lukas aus Angst vor meinem unkontrollierbaren Verlangen einen anderen Mann geschickt, um mich auf die Probe zu stellen.

Zum Glück hatte mich mein letzter Rest Verstand gerettet.

Diesmal bin ich davongekommen. Aber wenn Lukas so einen Test wiederholt – ob ich dann noch widerstehen kann?

„Liebling, jetzt bin ich mir sicher, dass du mich wirklich liebst. Lass uns das behandeln. Ich habe gehört, es gibt einen neuen Campusarzt – seine Methoden sollen ausgezeichnet sein. Ich möchte, dass du geheilt wirst.“

Hätte Felix mich vorhin bekommen, wäre Lukas’ Reaktion wohl ganz anders ausgefallen.

Nur weil ich standhaft geblieben war, wollte er nun alles dafür tun, mich zu heilen – koste es, was es wolle.

Lukas nahm mich an der Hand und führte mich los.

Seine Berührung ließ meine Handflächen feucht werden.

Das Kribbeln kehrte zurück.

Meine Knie wurden weich.

Dazu kam die Aufregung von vorhin mit Felix – am liebsten hätte ich mich auf der Stelle über Lukas hergemacht.

Er schien meinen Zustand bemerkt zu haben, denn er beschleunigte seinen Schritt.

In der Praxis arbeitete seit Kurzem ein junger Campusarzt, der für seine Fähigkeiten bekannt war – und für sein gutes Aussehen.

So manches Mädchen an der Uni erfand kleine Wehwehchen, nur um einen Blick auf ihn zu erhaschen.

Ich hatte ihn noch nie persönlich gesehen, aber schon viel von ihm gehört.

Vor der Praxis angekommen, sah ich ihn gerade mit einigen Studentinnen sprechen.

Die Mädchen hingen an seinen Lippen. Er dagegen verzog keine Miene.

Allein sein Profil ließ mein Herz schneller schlagen.

Dieser Arzt war unfassbar attraktiv – wie ein Filmstar.

Kein Wunder, dass er so viele Verehrerinnen hatte.

Lukas stupste mich an. „Dr. Richter ist gerade da. Geh rein, ich warte hier. Diesmal wird es bestimmt klappen.“

Der Arzt musste etwas gehört haben, denn er blickte in unsere Richtung.

Von vorne war er noch eindrucksvoller.

Unter dem eng anliegenden Arztkittel zeichneten sich Muskeln ab – ein beeindruckender Körperbau.

So einer ist bestimmt auch im Bett eine Wucht…

Das Kribbeln wurde stärker, und unwillkürlich presste ich die Beine zusammen.

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