KaelIch wachte vor Tagesanbruch mit einem seltsamen Gefühl in der Brust auf.Irgendetwas stimmte nicht.Ich konnte es nicht erklären, konnte es nicht benennen, aber mein Wolf war unruhig unter meiner Haut, lief hin und her, als ob er eine Gefahr witterte, die ich nicht sehen konnte.Ich zog mich schnell an und ging zum Ostflügel, wo Noah wohnte. Die Gänge waren still, zu still, als hielte das ganze Schloss den Atem an.Als ich seine Tür erreichte, klopfte ich leise.Keine Antwort.Ich klopfte erneut, diesmal fester.Immer noch nichts.Mein Wolf stürmte vorwärts, und ich stieß die Tür ohne zu zögern auf.Das Zimmer war leer.Das Bett war gemacht, unberührt. Das Fenster war geschlossen. Alles war an seinem Platz, ordentlich und aufgeräumt, als wäre nie jemand da gewesen.Doch Noahs Duft verblasste.Und der Boden unter dem Bett war aufgewühlt.Ich durchquerte den Raum in drei Schritten und sank auf die Knie. Die Holzvertäfelung war locker, kaum sichtbar, es sei denn, man wusste genau, w
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