Elyria erinnerte sich zuerst an den Trainingsplatz.Nicht so, wie man sich ein Gesicht oder einen Namen merkt, sondern so, wie man sich ans Atmen erinnert. Kaelen brachte sie jeden Morgen dorthin, und jeden Morgen reagierte ihr Körper, noch bevor ihr Verstand folgen konnte. Ihre Füße fanden den richtigen Stand. Ihre Hände passten ihren Griff an. Sie wich Schlägen aus, die sie nicht hätte kommen sehen dürfen.„Dein Körper kennt mich“, sagte Kaelen, nachdem sie drei seiner Angriffe hintereinander abgewehrt hatte. „Dein Geist wird folgen.“"Wann?"„Ich weiß es nicht. Aber du heilst schneller, als ich erwartet hatte.“Sie war nicht die Einzige, die sich erholte. Das Rudel war von dem Geschehen an den Menhiren erschüttert. Wölfe, die Elyria aufwachsen sahen, blickten sie nun an, als wäre sie eine Fremde mit einem vertrauten Gesicht. Sie wollten es nicht. Sie konnten nichts dagegen tun. Das Mädchen, das bei Festen gelacht, im Hof trainiert und Witze über alte Königinnen gemacht hatte, war v
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